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Freitag, 8. März 2013

Und weiter geht die Reise ...

Nach dem Tee ging es folgerichtig zum Kaffee. Nicht so spannend für mich, ich trinke ja keinen.



Danach ging es am Reis vorbei ins tropische Tiefland ...



... zu den Bananen. Man, sind die riesig! Zwei Meter lange Blätter und so weiter.



Bananenanbau ist wohl auch keine so schöne Sache. Sie werde konventionell in Monokulturen auf Plantagen angebaut, und im Anbau werden viele Pestizide eingesetzt, denen die Mitarbeiter der Plantagen meistens ohne geeignete Schutzmaßnahmen ausgesetzt werden. Die in Europa erhältlichen Bananen gehören überwiegend einer einzigen Art an, der Dessertbanane.



Bananenpflanzen haben auch keine Wurzeln, sondern eine Art Zwiebel, deshalb sind sie auch nicht besonders windfest.




Kommen wir nun zu meiner zweiten Lieblingspflanze, dem Kakaobaum. Der steht wieder etwas kühler, im tropischen Hochland.



Dass die Bohnen auch direkt am Stamm wachsen, hat mich sehr fasziniert.




Als nächstes gingen wir dahin, wo der Pfeffer wächst ...




... und von dort aus zu Zuckerrohr und Stevia.



Mein Fall war Stevia ja nicht, als ich das letzte Mal Süßstofftabletten daraus probiert habe. Aber pur schmeckte es ganz witzig, wie "süßes Heu", um mal einen Kollegen zu zitieren.

Hier sieht man nochmal einen Baumwollstrauch, der etwas größer gewachsen ist als die anderen vom Anfang.



Im Anschluss waren wir noch im ortsansässigen Weltladen und haben uns mit den Mitarbeitern dort über unsere Läden und die Bildungsarbeit ausgetauscht. Das war ein anstrengender, schöner, informativer Ausflug! :-)

Donnerstag, 7. März 2013

Die kürzestes Weltreise der ... äh ... Welt.

Letztes Wochenende haben mein Mann und ich zusammen mit anderen Mitarbeitern unseres Weltladens einen Ausflug zum Tropengewächshaus Witzenhausen gemacht. Zwei Stunden Führung durch das Gewächshaus und durch drei Klimazonen, das macht laut unserem Gewächshausführer eine Weltreise, wie man sie mit dem Flugzeug nicht schaffen würde. :-)

Angefangen hat es draußen vor der Tür, wo wir einen kurzen Überblick über die Geschichte des Gewächshauses bekamen und dabei unter einer großen Platane stehen durften. Da, guckt mal, wir hatten sogar blauen Himmel!




Drinnen im Gewächshaus fing der Rundgang in der Gemäßigten Zone an. Die Klimazonen kamen mir wage aus dem Erdkundeunterricht bekannt vor, ich muss aber sagen, dass dieses Fach immer meine Schwachstelle war. Echt! Da hab ich meine erste 5 in einer Arbeit geschrieben. In der Gemäßigten Zone waren lauter verschiedene Kürbisse aufgehängt und uns wurde erzählt, wie die Schädlingsbekämpfung im Gewächshaus funktionier. Nämlich mit Nützlingen, die ausgesetzt werden und die Schädlinge dann am Weiterwachsen bzw. -leben hindern.




Als nächstes betraten wir die Subtropen und haben uns Baumwolle angeschaut. Baumwolle wächst an Sträuchern, die bis zu sechs Meter hoch werden, aber normalerweise im Anbau auf einem Meter gehalten werden. Der Baumwollanbau ist sehr wasserintensiv, je nach Quelle werden zwischen 8.000 und 11.000 Liter angegeben. Außerdem entstehen bei der Herstellung für jedes T-Shirt ca. 7 Kilo CO2. Vielleicht ein Grund mehr, sich nicht jede Saison einen ganzen Satz neue Klamotten zu kaufen und die alten wegzugeben, obwohl sie noch in Ordnung sind.




Die nächste Station waren Aloe-Pflanzen, die unter anderem zu Hautpflege eingesetzt werden können.




Kurz im Vorbeigehen Chillis gesehen. Meine sind nie so toll gewachsen.




Nun ging es zu meiner Lieblingspflanze, dem Tee.

Vom Teestrauch wird bei der Ernte jeweils nur die Knospe jeden Triebes mit zwei Blättern geerntet, was man "two leaves and a bud" nennt.




Neben dem Tee stand eine Papaya. Aus Papyas kann man ein Enzym namens Papain gewinnen, das früher als Fleischzartmacher verwendet wurde. Heute ist das allerdings in der Regel überflüssig geworden, weil, und das finde ich jetzt wirklich gemein, heute die meisten Tiere schon im Babyalter geschlachtet und gegessen werden. :-(




Gegenüber des Tees stand ein Chinarindenbaum. Die Rinde der Bäume einiger Arten kann man als Mittel gegen Malaria einsetzen.




Ebenfalls in den Subtropen gab es ein Beet (ja, ein Beet!) mit Ananas. Ich wusste nicht, dass Ananas im Boden wachsen. Mein Weltbild!




Und damit das hier nicht so ein schrecklich langer Post wird, geht es beim nächsten Mal weiter. :-)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Weihnachten rot-weiß

Es ist noch fast eine Woche bis Heiligabend und ich habe schon alle Geschenke fertig!!! Gekauft und eingepackt und alles. :-D

Dieses Jahr gibt es fast keine selbstgemachten Geschenke, weil ich irgendwie keine Lust hatte und die zudem meistens auch nicht so gut ankommen bei meiner Verwandschaft.

Die einzige, die was Selbstgemachtes bekommt, ist die Oma meines Mannes. Für sie habe ich ein weihnachtliches Lavendelsäckchen gestickt.



Das Säckchen habe ich als Dreierpack bei Butinette bestellt. Zwei Davon sind jetzt noch übrig, falls also jemand Bedarf hat ... ;-)

Außerdem kriegen die Oma und mein Opa jeweils noch einen Minimarzipanstollen.

Die Geschenkverpackungen habe ich diesmal in rot und weiß gehalten.



Das gemusterte Papier ist aus dem Weltladen. Ich find es sooo toll! Guckt mal, da sind Hirsche drauf - und Eulen! :-) Teuer war's auch nicht, nur leider war nicht so viel da, dass ich alle Geschenke damit hätte einpacken können.



Als Geschenkanhänger habe ich rote Kreise ausgeschnitten und kleinere weiße Kreise draufgeklebt. Eigentlich wollte ich die Kreise mit einem Ausstanzer ausstanzen, aber sowas gibt's bei uns im Ort leider nicht zu kaufen. Da wo der Anhänger nicht auf's Paket geklebt wurde, sondern aus Platzgründen angehängt werden musste, hat er auf der Rückseite einen kleinen Kreis aus dem gemusterten Geschenkpapier bekommen.



Gefällt mir richtig gut dieses Jahr, ich mag es ja schlicht und Ton-in-Ton. Einziges Problem: das Rot passt leider nicht zu unserem lila Weihnachtsbaumschmuck. Man kann halt nicht alles haben.

Freitag, 7. Dezember 2012

Diese Woche im Adventskalender ...

Dieses Jahr hab ich zwei Adventskalender gebastelt und einen bekommen. In meinem Adventskalender waren diese Woche meistens Tee (Yogi-Tee, Heiße Liebe und Apfeltee) und Plätzchen oder Süßigkeiten. Einmal gab es Schneeflocken zum Aufhängen.



Die sind ja schon von in meine Weihnachtsdeko eingeflossen.

Zum Nikolaus habe ich diese tollen Stulpen bekommen.



Die will ich mir schon seit gefühlten Jahren stricken, kam aber bisher irgendwie nicht dazu.



Angezogen und anprobiert und für mit vielen Schuhen kompatibel befunden. :-)

Im Gegenzug waren in meinem geswapten Kalender ebenfalls Süßigkeiten drin sowie Trinkschokolade (Weihnachtsedition aus dem Weltladen) und Tee. Dazu ein Gameboypatch ...



... und Lavendel-Waldfrucht-Schoki (es wurde Schoki mit Lavendel gewünscht, was sich in unserer Gegend und zu dieser Jahreszeit als äußerst schwierig herausgestellt hat - was war ich froh, als ich diese Pralinienschokolade von el Puente im Weltladen gefunden hatte!) mit einer lila Häkelblume.



Mein Mann hatte auch verschiedentliche Süßigkeiten in seinem Kalender, dazu auch einen Beutel Trinkschokolade, einen Sabaton-Patch, ein Licht für's Büro nach dieser Anleitung, von dem ich kein Foto gemacht habe, einen Schokonikolaus und endlich eine Mütze.



Irgendwie hatte ich in letzter Zeit Pech mit der Wolle aus unserem Wollladen vor Ort. Sie führen hauptsächlich Lana Grossa, und mit der Wolle stehe ich irgendwie auf Kriegsfuß. Ich wollte eigentlich eine Mütze aus der bewährten Superbingo stricken, die gab's aber nicht mehr, nur noch die normale Bingo. Alles andere, was angeblich dicker sein soll als Bingo, ist aber so extrem flauschig und gibt kein festes winddichtes Gestrick, was für eine Mütze ja schon irgendwie wichtig ist. Außerdem glaube ich nicht, dass "flauschig" zu meinem Mann gepasst hätte. Ich hatte dann schon eine halbe Mütze mit der Bingowolle fertig, als mir dann aufgefallen ist, dass sie trotz Maschenprobe viel zu klein war. Argh! Also nochmal neu, diesmal dann die Wolle doppelt genommen. Jetzt ist die Mütze etwas dick, aber besser als zu dünn. Sie ist auch einen Ticken zu groß und mit den Abnahmen bin ich auch nicht so zufrieden, aber sie wird es tun.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Weihnachtsdeko 2012 Teil 1

Ich bin ja nicht so der saisonale Dekorateur, so mit immer passend zur Jahreszeit und dann alle drei Monate umdekorieren, dazu bin ich viel zu verpeilt. Einzige Ausnahme ist Weihnachten. Unsere Wohnung ist zwar nicht direkt ein Weihnachtswunderland, aber ein paar Sachen stelle ich schon gerne auf. Das meiste hab ich schon letztes Jahr gehabt.

Fangen wir vorne an, an der Wohnungstür. Da hängt der Türkranz vom letzten Jahr. Das ist ein Styroporrohling mit zerupften Taschentüchern, Kugeln und einem Elch aus dem Baumarkt und einem Stern aus dem Weltladen.



Dazu gibt's unsere Laterne mit roter Schleife und roten Kugeln. Zur Sicherheit, weil sie draußen vor der Tür steht, mit elektrischem Teelicht.



Was man hier nicht sieht: drinnen um die Kerze rum liegen auch noch Kugeln.

Im Flur auf der Türinnenseite hängt eine Guiness-Weihnachtskugel, die wir im Urlaub als Restposten gekauft haben.



Das große Bild ium Flur hat ebenfalls Kugeln und ne Schleife gekriegt.





Im Flur steht der große Kerzenleuchter, der hat lila Kugeln bekommen.



An der Wohnzimmertür hängt von außen ein kleiner Eisbär, den ich schon ziemlich lange habe.



Zum Flur gehört auch die Tür zum Arbeitszimmer. Da hängt ein Kranz mit schwarzem Klimbim, den ich aus dem Weltladen haben. In der Mitte hängt ein Hirsch, den ich aus schwarzer Pappe ausgeschnitten habe.



Ich bin ewig um diesen Kranz rumgeschlichen, aber letzten Endes musste ich ihn einfach haben. Nach Weihnachten werde ich den Hirsch vermutlich gegen einen Raben oder eine Fledermaus austauschen. Der Kranz ist definitiv ganzjahrestauglich.
Puh, das war also der eine Teil der Deko. Der Rest folgt. :-)

Samstag, 1. Dezember 2012

Der beste Weihnachtsmarkt der Welt

... findet bei uns vor Ort als alternativer Weihnachtsmarkt statt. Die Stände sind überwiegend von ortsansässigen Schulen und Vereinen, die Einnahmen werden für soziale und karitative Zwecke verwendet und verkauft werden nur handgemachte Sachen.



Der Bioladen mit Bistro und Weltladen hatte auch offen, und so haben wir dort erstmal zu Mittag gegessen. Crepe mit Tomaten und Mozzarella - lecker!



Dann habe ich unseren Weltladendienst genutzt und endlich mal neue Fotos für Homepage des Ladens gemacht.














Der Weihnachtsmarkt ist so toll! Die Atmosphäre ist familiär und einfach nett. Es gibt viele Aktionen für Kinder, eine kleine Bühne, Feuerschalen, keine nervige Konservenweihnachtsmusik - und Schafe! :-)



Und nach dem Dunkelwerden noch Flammkuchen und Granatapfelpunsch. :-)



Das war eine schöne Einstimmung auf die Adventszeit, so ganz ohne Kitsch und Kommerz.

Yogisch Essen am Donnerstag

Wieder mit Verpätung, dafür mit Reisüberraschung. Aus so ...



mach so ...



Das ist fair gehandelter lila (obwohl er eher ein bisschen braun aussieht) Reis aus dem Weltladen. Die Idee an sich find ich cool und der Reis selber war auch super lecker. Ich habe daraus einen Reissalat aus meinem Yogakochbuch gemacht, ich hab aber, um noch etwas Eiweiß dabei zu haben, etwas gebratenen Tofu zugegeben. Tofu ist übrigens von der Konsistenz her viel angenehmer, wenn man ihn vor der Zubereitung mindestens zwei Stunden lang auspresst. Hab ich im Forum gelernt! Er wird dann viel fester und angenehmer zu kauen.

Leider hat mir dieses Rezept so gar nicht geschmeckt. Gut, ich hatte auch nicht alle Kräuter da, und vielleicht lag es auch an der Paprika (die haben manchmal so einen fiesen Nebengeschmack, kennt das jemand? Ich frage mich immer, ob das vielleicht von der Sorte abhängt?), aber das war nix. Schade, dabei hatte ich so Hunger auf Reis.

Der Freitag hat yogisch angefangen, allerdings musste ich dann beim Kollegenfrühstück mitessen (weiße Brötchen vom Bäcker um die Ecke - bah! die mag ich gar nicht - dazu Margarine - eine der überflüssigstens Erfindungen ever). Zu Mittag hatte ich unleckeren Restereissalat und Abends war Weihnachtsfeier mit einem echt enttäuschenden Buffet. Fade Rosmarinkartoffeln, ein paar Spätzle (Nachschlag für Spätzle gab es auf Nachfrage übrigens nicht, wie schräg ...) und Salat. Das war alles in allem eher unerfreulich.

Das Wochenende wird auch nicht besonders yogisch umsetzbar sein, weil wir heute und morgen auf Weihnachtsmärkten unterwegs sind. Aber ich bleib dran! Nächste Woche geht's weiter.