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Dienstag, 19. April 2016

Gegen den To-Go-Getränkemüll

Mein Mann und ich haben festgestellt, dass wir uns unterwegs doch relativ oft Kaffee oder Tee zum Mitnehmen holen, und weil wir nicht weiter zu den Unmengen an weggeworfenen Kaffeebechern beitragen wollen, haben wir uns wiederverwendbare Becher gekauft. Unsere (bzw. meine) Wahl fiel hierbei auf die Becher von Klean Kanteen, in der isolierten Version mit dem Kaffee-To-Go-Deckel. Den Becher gibt es serienmäßig mit dem normalen dichten Deckel, den To-Go-Deckel muss man als weiteres Zubehör extra dazukaufen. Das hat aber den Vorteil, dass man den Becher mit Getränk erstmal zum Transport einfach in die Tasche stecken kann, ohne das was ausläuft, und dass man dann, wenn man trinken will, einfach den Trinkdeckel aufschrauben kann.

So weit, so gut. Für uns stellte sich nur die Frage, was man nach dem Trinken mit dem Trinkdeckel macht? Auf den Becher kann man ja einfach wieder den dichten Deckel aufschrauben, und alles ist tropfsicher verpackt, aber den Trinkdeckel einfach nur abputzen und in die Tasche stecken ist nicht das Wahre. Also habe ich zwei kleine Versionen der Lunchbag von DaWanda genäht, mit Wachstuch innen, so dass man sich weder Tasche noch Deckel einsaut. Falls jemand das nachmachen will: ich habe den Stoff 40 cm hoch und 13 cm breit zugeschnitten, die Ecken 1,5 cm von der Spitze aus abgenäht und den Klettverschluss auf 8 cm gekürzt und ihn nur 1,5 cm vom Rand angenäht. In eine Tasche mit dieses Maßen passt der Deckel super rein. Leider ist bei mir der obere Rand etwas unschön geworden, weil die Tasche so klein war, dass ich sie nicht mehr sauber verstürzen und wenden konnte, aber vielleicht sind andere da geschickter und ordentlicher als ich. :-) Der Funktion tut es jedenfalls wie immer keinen Abbruch.




Bleibt nur noch ein Problem: sowohl mein Klean Kanteen-Teebecher als auch meine kleine Unterwegs-Wasserflasche klappern in meiner Handtasche ganz ordentlich, weil sie da drin lose mit anderem klappernden Zeug wie Schlüsseln oder ähnlichem rumfliegen. Um das zu beheben, habe ich für jede Klean Kanteen eine Flaschenhülle genäht. Material war einfaches Fahnentuch, das ich mit Resten einer alten dünnen Fleecedecke gepolstert habe. Weil ich das Fleece nicht bis oben im Tunnelzug haben wollte, habe ich einen schmaleren Streifen zugeschnitten und den vor dem Zusammennähen der Hülle mit Zickzackstich auf das Fahnentuch genäht.




Nähtutorials schreiben ist nicht so mein Ding, aber auch hier, falls jemand auch so eine Tasche will, ist hier ein grobes Rezept, wie ich vorgegangen bin, mit den verwendeten Maßen:

1. Stoffe zuschneiden
Für die Klean Kanteen Classic 532 ml einen Kreis mit 26 cm Umfang (ich habe einfach gesucht, bis ich ein passendes Glas gefunden habe, mit Zirkel auf Stoff hantieren fand ich eher unpraktisch) aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 26 cm * 22 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 26 cm * 15 cm aus Fleece. NZG von 0,7 cm plus 5 cm für den Tunnelzug ist enthalten.
Für die Klean Kanteen Wide Isoliert 355 ml einen Kreis mit 27,5 cm Umfang aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 27,5 cm * 27 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 27,5 cm * 17 cm aus Fleece.




2. Fleece auf Oberstoff nähen. Ich hab einen Zickzackstich genommen, dann waren beide Stoffe auch gleich versäubert. Für die obere Kante des Fleeces habe ich einen Zierstich ausgesucht, dann sieht es ein bisschen hübscher aus.






3. Tunnelzug nach dieser Anleitung nähen.

4. Seitennaht des Rechtecks schließen.

5. Boden feststecken und einnähen.




6. Wenden, Bändel durch Tunnelzug ziehen, Flasche in Beutel reintun und freuen. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und HoT.

My husband and I recently bought Klean Kanteen Wide Mouth Insulated bottles and Café Caps to go with them because we wanted to stop using disposable cups. The bottles themselves are great! They come with leak-proof caps so you can just throw the bottle with your drink into your bag and carry it around with you, and put the Café Cap on when you're ready to drink your coffee, tea or whatever. The only problem with this is that I didn't know what to do with the Café Cap after use, because just wiping it off and tossing it into my handbag didn't seem very appealing. To help with that, I sewed two small lunchbag-style bags so the Café Caps have a place to live in after use until they can be properly washed and dried at home.
In addition to that, I also made two bottle covers, one for my insulated bottle, one for my regular one, because I usually just put them loosely in my bag and they rattle and make a lot of noise. The covers are made from plain cotton fabric, lined with leftovers from an old fleece blanket. Here's a short description of how I made them:

1. Cut fabrics
For the Klean Kanteen Classic 18 oz a circle with 26 cm circumference, a 26 cm * 22 cm square of the cotton fabric, a 26 cm * 15 square of fleece. Seam allowance of 0,7 cm plus 5cm for the drawstring tunnel is included.For the Klean Kanteen Insulated 12 oz a circle with 27,5 cm circumference, a 27,5 cm * 27 cm square of the cotton fabric, a 27,5 cm * 17 square of fleece.

2. Sew fleece to cotton. I used a zigzag stitch for the circle and the sides and bottom of the square and a pretty stitch for the upper edge because it will be visible in the end.

3. Sew a tunnel for the drawstring at the upper edge of the cotton fabric like here.

4. Close the side seam.

5. Pin the circle in place and sew.

6. Turn, pull a string through the tunnel, put your bottle into the cover and enjoy. :-)

Dienstag, 2. Februar 2016

Plain, simple & black

Vor etwa einem halben Jahr habe ich den Plan gefasst, mir eine neue Handtasche zu nähen, weil die alte ziemlich unpraktisch und verlebt war und weil ich keine zu kaufen gefunden habe, die mir gefallen hätte. Entschieden habe ich mich für die Schnabelina-Tasche, weil mir die Form ganz gut gefiel und das Nähen mit dem ausführlichen Tutorial ganz schaffbar erschien.

Ich musste also nur Stoff kaufen und loslegen, kein großes Ding, gell? Leider war das mit dem Stoffkaufen nicht so einfach, und dann musste auch noch das Schnittmuster zusammengepuzzelt werden und dann ... war auch irgendwie die Luft raus. Nach etwas prokrastinieren habe ich mich doch zum Weitermachen überzeugen können und eine extrem abgespeckte einfache Version der Tasche genäht. Das war so nicht der Plan, aber am Ende muss ich sagen, die schlichte Tasche gefällt mir sehr gut und ist genau das, was ich mir gewünscht habe. :-)

Außen ist sie aus schwarzem Canvas, und innen weiß und hellgrau gemustert. Etwas schmutzanfällig, aber meine alte Tasche hat ein dunkles Futter und das macht so dunkel, dass ich der Tasche N I C H T S wiederfinde. Deshalb jetzt dieses Kontrastprogramm.

Und so sieht sie aus:


Mit Dekoreflektorhäkelblume. Die sieht angeleuchtet so aus, kriegt aber auch nochmal ihren eigenen Post.

Von oben:



Andere Seite:



Seitendetail:



Und von innen:



Mit Seitentasche für Handy & Kleinkram.

Im Nachhinein war das Nähen gar nicht schwer, nur das Schnitt zusammenbasteln, Stoff zuschneiden und Vlieseline aufbügeln hat genervt. Ein kleines Detail an der Tasche würde ich das nächste Mal anders machen: bei Verwendung des hellen Futters würde ich den Reißverschluss in der geschlossenen Variante annähen, damit man das Futter von außen nicht sehen kann. Aber das ist wirklich Meckern auf hohe Niveau, alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Tasche. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

I needed a new handbag, and as I usually can't find handbags I like in shops, I decided to sew one. The pattern I used was this. The bag is made from black canvas fabric and a white and light grey cotton fabric as lining, because my current bag has a dark lining which means the whole inside of the bag is dark and I can't find a thing in it. As you can see, I made a very, very basic version of the bag, but I really like it this way. Just what I was looking for. :-)

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Unfold YOUR blanket 2015 - Decke 2 von 2 fertig

Auf den letzten Drücker ist meine Kuscheldecke noch dieses Jahr fertig geworden. Wir erinnern uns: der Stand von neulich war, dass ich nur noch quilten musste, was ich auch getan habe - unter den gestrengen Augen der Supervisor-Katze natürlich. :-)



Als das dann soweit fertig war, fiel mir ein, dass ich auch noch eine Art Quiltlabel für die fertige Decke brauchte. Der erste Plan, schlicht Namen und Jahreszahl auf ein Stück Vorderseitenstoff zu sticken, wurde dann als unpassend und zu schlicht verworfen, und ich habe mich für eine kleine Stickerei, die einen Teil des Rückseitenmusters aufgreift, entschieden. Die Stickerei ist heute fertig geworden und ich habe das Label vorhin aufgenäht, damit ist dann dieses Projekt auch offiziell beendet! :-D


(Gewaschen und im Trockner getrocknet, daher etwas krumpelig, falls sich jemand wundert.)

Das Monster ist ganz schön groß und lässt sich in der Wohnung nicht so schön fotografieren, deshalb sind die Übersichtsbilder auch nicht so schick. Aber man erkennt, worum es geht - einmal die Vorderseite:





Und die Rückseite:



Die Rückseitendecke hatte ein einigermaßen symmetrisches Motiv, aber wenn ich mein Top in der Mitte ausgerichtet hätte, hätte ich so viel von dem schönen Randmuster wegschneiden müssen. Deshalb ist die Rückseite asymmetrisch geworden. :-)

Hier nochmal Detailbild der Rückseite:



Und hier das Label (leider in schlechtem Kunstlicht, aber was will man machen, wenn es halt um halb vier schon wieder dunkel wird ...?):



Uff. :-) Das hat mal wieder Spaß gemacht, aber ich glaube, nächstes Jahr werde ich keine Decke mehr nähen. :-D


My second blanket for this year is finished, right on time! If you recall, I was almost done two weeks ago and just had to do the quilting, but then I thought the blanket would also need an embroidered quilt label, which I only finished today. Whew. That was fun, but I don't think there will be any blankets for me in 2016. ;-)

Montag, 28. Dezember 2015

Wiederverwendbare Abschminkpads

Erinnert Ihr Euch noch an die Kreise, die ich letztens mal bei meinen Sieben Sachen gezeigt hatte? Daraus geworden ist ein Schwung wiederverwendbare Abschminkpads. Die handelsüblichen Wattepads sind ja oft aus Baumwolle, und bei dem nicht unproblematischen Anbau dieses Materials kam es mir lange Zeit blöd vor, die Dinger mit ein bisschen Puder, Mascara und Lidschatten getränkt immer wegwerfen zu müssen statt sie waschen zu können. Um den Verbauch an Wegwerfwattepads etwas einzuschränken, habe ich mir jetzt einen Schwung waschbare aus Biobaumwollflanell genäht.



Die Pads bestehen einfach aus zwei Lagen Flanell, die mit den linken Seiten mit einem Zickzackstich zusammengenäht wurden. Richtig cool wäre es gewesen, wenn ich schon Stoff hiergehabt hätte, aber ich hatte kein bisschen mehr zum upcyclen da, noch nicht mal mehr den schrecklichen Flanellschlanfanzug, den ich mal so schick fand. Also habe ich zusammen mit dem Vlies für meine Kuscheldecke passend zu den Farben in unserem Bad 30 cm Bioflanell von Meterwerk bestellt und aus der Hälfte davon erstmal einen Vorrat von 14 Stück genäht. Die werden jetzt erstmal getestet und gewaschen, und wenn sich das System bewährt, werde ich den restlichen Stoff auch noch verarbeiten und vielleicht noch zwei kleine Beutelchen, eins für saubere und eins zum Sammeln und Waschen der gebrauchten Pads im Bad aufhängen.



Ich habe die Pads ca. 7 cm groß gemacht, also ein bisschen größer als die gekauften. Zum Abschminken hätte auch die kleinere Größe gereicht, aber ich glaube, da wäre ich dann beim im Kreis nähen bekloppt geworden. ;-)



Eins noch: zum Nagellack entfernen gehen die Pads höchstwahrscheinlich nicht, den Nagellack kriegt man sicher nicht mehr aus dem Stoff raus. Interessieren würde mich es aber doch - vielleicht probiere ich es mal an einem Reststück aus.

I made a couple of reusable cotton pads because I found it kind of wasteful to use the normal cotton pads once for removing makeup and then throwing them away instead of being able to wash and reuse them. My resusable ones are made of two circles of organic cotton flanel each, sewn together facing their wrong sides. An easy project. :-) I made 14 pads and right now I'm testing them to see how well they work and how they hold up to washing, but if do they work out, I'll make a couple more of them. And for storage and organising I think I'll put up two little bags in our bathroom, one for holding the fresh ones and one for keeping and washing the used ones.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Kuscheldeckenendpurt

Nachdem letztens das Top für meine große Kuscheldecke fertig geworden ist und das bestellte Vlies super fix ankam, habe ich am Sonntag angefangen, alle Schichten der Decke zusammenzufügen. Um den kuscheligen Bettdeckenlook der Decke zu unterstreichen, wollte ich kein klassisches Binding haben und habe die Decke verstürzt. Das ging leider gar nicht so gut, so dass ich zwischendurch ernsthaft am überlegen war, ob ich nicht auf den Look verzichten und klassisch quilten und binden soll, aber dann hab ich mich doch so einigermaßen durchgewurschtelt.

Zuerst musste ich das Wohnzimmer freiräumen, um Platz zum Auslegen zu haben. Für den ersten Versuch wollte ich das Vlies als unterste Schicht auslegen, darauf das Top und oben das Vlies. Möööööp, das war schon mal nix, denn das Top ließ sich auf dem Vlies nicht wirklich gut ausrichten und verschieben ging auch nicht, weil beides gleich irgendwie aneinander festgeklebt ist.



Also habe ich die Rückseite, eine indische Tagesdecke aus Baumwolle, als unterste Schicht ausgelegt und darauf dann, rechte Seiten zueinander, das Top. Die Tagesdecke war dann doch leider nicht quadratisch und somit an einer Seite zu kurz. *grrr* Der dritter Versuch hat dann einigermaßen geklappt. Die Rückseite war nur leider leicht elastisch und hat sich verzogen und nicht wirklich glatt auslegen lassen, und das Top ließ sich wieder nicht gut verschieben und glatt streichen, weil ja jetzt die Nahtzugaben oben lagen. Nach anderthalb Stunden Schieben, Ziehen, Streichen, Stecken und Festkleben mit Malerkrepp hab ich nur noch gesagt "Scheiß drauf, ich lass das jetzt so" und als letzte Schicht das Vlies aufgelegt.

Alles gut festgesteckt. Was aber auch nicht so einwandfrei ging, weil sich das Vlies stellenweise überhaupt nicht durchpieksen ließ. Und ja, ich habe geguckt, es lag wirklich am Vlies und nicht an den Stoffen.



Dann musste ich noch Vlies und Rückseite zurechtschneiden - super Sache, jetzt, da das größenvorgebende Top in der Mitte des Sandwichs lag ... Also habe ich in zwei Durchgängen geschnitten, und zwar zuerst nur die Rückseite, damit ich beim Nähen was sehen konnte. Und dann einmal alles am Rand herum festgenäht und dabei eine Wendeöffnung freigelassen.





Und dann das Vlies gekürzt.



Der Anblick nach dem Wenden hat mich für den Frust vorher aber doch ein bisschen entschädigt - die Decke sieht wirklich unheimlich kuschelig aus. Ich bin doch ein bisschen verliebt. :-)



Jetzt muss ich noch die Wendeöffnung schließen und quilten. Ich sehe jetzt schon, dass das wieder nicht ohne Falten von statten gehen wird, aber egal.

Ich bin nach wie vor Fan von meinem Quilt ohne Binding, aber wenn ich das nochmal mache, würde ich ein paar Sachen anders machen. Zuerst würde ich bei der Wahl der Rückseite besser aufpassen und vielleicht ein festeren Stoff wählen, oder vielleicht gleich nur zwei Schichten nehmen (also eine Fleecedecke statt Rückseite + Vlies). Außerdem ware es vielleicht schlauer, doch das Vlies zuunterst zu legen, wie ich es zuerst vorhatte, und dann die Rückseite und zum Schluss das Top.

My second quilt is almost finished now. As I didn't want the traditional quilting and binding I faced it last weekend, which was a bit tricky because of the size of the whole thing and because the backing and batting were not exactly cooperative. If I should use this method for a quilt without binding again, I would use another fabric for the backing, something that doesn't loose its shape that easily when being smoothed out, or I would use a fleece blanket as batting and backing instead of the two layers I used here. When laying out and pinning everything, I'd also rather put the batting as the bottommost layer, then the backing and then the top (top and backing right sides facing each other of course) instead of what I did this time. Anyway, the result makes up for the process, because the quilt is so, so cosy and fluffy now. :-) Now I only need to quilt! :-)

Freitag, 11. Dezember 2015

Sesselutensilo für's Handy

Nachdem mir in den letzten Wochen gefühlte hundert Mal mein Handy auf den Boden gefallen ist, wenn ich es beim Fernsehen und Stricken auf dem Schoß hatte, hat es mir gereicht und ich habe mir eine Handyhalterung für den Fernsehsessel genäht. Das Prinzip ist denkbar einfach, ein Streifen Stoff, der lang genug ist, um ihn über die Sessellehne legen zu können, und darauf eine Tasche aufgenäht, fertig. Da bei meinem Sessel ein paar Querstreben im Weg sind, konnte ich nur ein schmales Sesselutensilo nähen, aber für's Handy reicht das ja locker aus.



(Die Katze guckt etwas grummelig, weil ich sie mit meiner Fotoaktion geweckt habe ... :-D)

Den Stoff hatte ich glaube ich vor zwei Jahre mal gekauft und daraus auch schon eine Tischdecke sowie einen Matebeutel genäht. Ich find den mit den Bienchen und Käfern ja zu niedlich. :-D

As I kept dropping my mobile when I had it in my lap while watching telly and knitting I decided to sew a holder for it to put onto my chair. It's nothing complicated, just a strip of fabric with a pocket attached. I would have made it wider and added another pocket or two for other stuff, but my chair really only has space for something narrow. It's still large enough for the mobile, so mission accomplished. :-)
(The cat looks a bit grumpy in the picture because I woke her up with my taking pictures and moving the chair ... :-D)

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Unfold YOUR blanket 2015 - Kuscheldeckentop fertig

Hm hm hm, so langsam muss ich mich mit meinem diesjährigen Deckenprojekt ranhalten, wenn es in den restlichen 24 Tagen des Jahren noch beendet werden soll ... Wenigstens habe ich jetzt das Top schon mal fertig:



Es ist riesig geworden, und genauso chaotisch-bescheuert-bunt wie ich es mir vorgestellt habe! :-D Jetzt muss ich "nur noch" Vlies bestellen und das ganze quilten. :-)

The top for my second quilt project this year is finished and it turned out to be as colourful-helter-skelter-slightly-batty as I imagined it. Now all that's left to do is order the batting and quilt the whole thing.

Mittwoch, 25. November 2015

Eine kleine Fuchswiese

Eigentlich ist das Projekt ja viel zu klein, um ihm einen eigenen Blogbeitrag zu widmen, aber ich finde die Füchse so niedlich, dass ich sie doch zeigen mag.

In unserem Flur hängt ein kleiner Schuhschrank, auf dem man super Deko abstellen kann. Leider passen da auch Räucherstäbchenhalter hin, von denen vor einiger Zeit ein Stück Räucherstäbchen abgefallen ist und einen unschönen Schmauchfleck verursacht hat. :-(



Das konnte ich mir nicht länger angucken, und so habe ich als Unterlage für meine drei neuen Fuchsfiguren ein kleines Deckchen genäht. Zuerst wollte ich was patchworken, vielleicht sogar in grau, aber dann dachte ich daran, dass ich eh schon immer ewig für Nähsachen brauche und habe nur die einfache Wiese genäht. Und so stehen die drei Fuchsis jetzt da:



Sind die nicht putzig? Den linken habe ich in einem Leonardo-Laden gekauft, und ich war sicher, dass es bei dem einen bleibt, aber dann konnte ich dem Kerzenhalter und der Vase doch nicht wiederstehen. Die Vase kam übrigens komplett mit diesem Zweig aus Plastik, der da drinsteckt. Vielleicht für Stadtmenschen, die keinen Zugang zu echten Zweigen haben oder so. :-D

Just a little project that almost doesn't deserve a blog post of its own: I sewed a small cover for our shoe cabinet which has been stained by a falling piece of incense stick. Nothing special, like I said, but a good excuse to show those cute little fox figurines that I put on top of it. :-)

Sonntag, 11. Oktober 2015

Burgtreffen-DIY-Tausch

Letzte Woche war das Burgtreffen der Nähkromanten, und für die da stattfindende Tauschrunde habe ich ein paar Sachen gebastelt.

Zum einen ein gestickfilztes Täschchen in Fuchsform nach dieser Anleitung, wie ich schon mal eines für einen Adventskalender gestrickt hatte. Dieses hier ist aus der selben Wolle, die ich noch vom ersten Täschchen übrig hatte. Es stecken ungefähr 14 g vom Rotbraun und etwa 11 g vom Wollweiß darin, verstrickt mit Nadelstärke 8. Dieses Mal habe ich das Täschchen auch zusätzlich noch gefüttert, allerdings ohne Reißverschluss, den fand ich irgendwie überflüssig, weil das Täschchen eh durch die Klappe verschlossen wird. Zusätzlich gab es dann noch einen kleinen Satz Maschenmarkierer in Fuchsfarben dazu.







Und weil ich grade dabei war, Maschenmarkierer zu basteln, habe ich für mich auch noch ein bisschen Nachschub produziert - die Dinger verschwinden ja schneller als man gucken kann. Meine sind wie gewohnt in Mana- und Lebensfarben. :-D



Als zweites Tauschobjekt für die Tauschrunde habe ich eine Buchhülle mit Bindeband und Lesezeichen für einen Kalender genäht und den Kalender innen noch ein bisschen mit Washitape verziert. Der Außenstoff ist so schwarz-rot changierend mit einem schicken Schnörkelmuster, für innen habe ich einfachen schwarzen Jeansstoff verwendet.







Ich war ja anfangs ein bisschen unsicher, wie die Sachen so ankommen, weil ich noch nie bei der Tauschrunde mitgemacht habe, aber beide Teilen hab einen neuen Besitzer gefunden. :-) Die Fuchstasche und die Maschenmarkierer sind bei ausnein gelandet - viel Spaß damit! :-)

Ich selbst habe eine tolle Strickprojekttasche mit Überraschungsfüllung (= Lavendelseife, Badebombe, ein Stirnband sowie handgesponnene schwarze Merinowolle) bekommen und einen Pompadourbeutel und ein Taschentüchertäschchen von Eleanora. Ich habe noch nie ein TatüTä besessen, muss aber zugeben, dass es schon viel schicker ist als die blöden Plastikpackungen, in denen man sonst seine Taschentücher aufhebt.

The annual meetup of the Nähkromanten community took place last weekend, and as usual there was a swap actitivity where everybody brought two handmade things and got to pick two things from the pool in return. I made a felted fox purse like I did for an Advent calendar some time ago, and a calendar with a handsewn book cover. The fox was made from about 25 g of the yarn I had left over from the first one, knitted with 8.0 mm needles and lined with a cotton fabric. It also came with a couple of matching stitch makers. And while I was at it, I also made some stitch markers for myself, because they always seem to disappear so quickly. Mine are mana and health coloured as usual. :-) In return, I received some really great things, too - a mystery project bag filled with surprises (soap and a bath bomb, a knitted headbnd, some really nice handspun merino yarn), a little pompadour bag and a tissue cover, which is much more stylish than just using the tissues from their plastic packing.

Dienstag, 21. Juli 2015

Deckenprojekt 2015: Picknickdecke fertig

Da die Picknickdecke-in-progress schon übernächstes Wochenende beim Burg-Herzberg-Festival zum Einsatz kommen soll, habe ich meine Aufnäheraufähfaulheit überwunden, einen kleinen Endspurt eingelegt und sie endlich fertig gemacht. Und so sieht sie jetzt aus:



Nochmal die Eckdaten: Das Stück ist 1,2 m mal 1,2 m groß, besteht vorne aus 8 mal 8 Quadraten aus verschiedenen Stoffresten, ist mit einer billigen Fleecedecke gefüllt und Rückseite sowie Binding sind aus einem beschichteten Outdoorstoff, damit man sie auch mal auf leicht feuchtem Untergrund benutzen kann. Das Binding ist nach dieser Methode entstanden. Vorne kamen dann zur Deko noch diverse Aufnäher und Festivalbändchen drauf.







Und statt Widmung gab es als Signatur die Jahreszahl und meinen Namen.



Ein Wort noch zum Outdoorstoff: Der klang zuerst wirklich wie eine gute Idee, hat sich aber in der Verarbeitung als ziemlich zickig herausgestellt (lies sich nicht unter der Nähmaschine transportieren) und ist zudem noch ziemlich schwer, was für eine Decke, die man öfter mit sich herumträgt, nicht so optimal ist. Nochmal werde ich den sicher nicht verwenden ...

Das Binding ist mit dem Stoff auch nicht so wirklich ordentlich geworden, wie man hier sieht:



Ich weiß nicht, ob es am schlechten Transport beim Nähen lag oder daran, dass ordentliches Bügeln oder überhaupt Bügeln mit dem Stoff nicht möglich ist, aber es hat sich alles ganz furchtbar verzogen. :-( In der Gesamtansicht fällt das zum Glück nicht so sehr auf, aber ein bisschen stört es mich schon. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch wie geplant von Hand annähen sollen, aber das gefiel mir beim Ausprobieren auch nicht wirklich gut. Egal, die Decke ist fertig und benutzbar, der Rest ist nicht so wichtig. :-)

Hier einmal der Vollständigkeit halber die Rückseite:



Und so sieht die Decke aufgerollt zum Transport aus:





So. Unfold YOUR blanket 2015 - Aufgabe 1 von 2 erledigt. :-) Jetzt fehlt nur noch die große Decke, für die ich zum Glück schon alle Teile zugeschnitten habe. Das sollte jetzt also nicht nochmal siebeneinhalb Monate dauern. :-)

This weekend I finally conquered my laziness and finished our picknick blanket - I procrastinated a lot because I hated sewing on all the patches, but now it's done. The binding didn't work out the way I wanted it to, which I guess is a bit the fault of the outdoor fabric I used. The lamination made it impossible to iron it properly and also prevented it from being fed smoothly through the sewing machine so everything got a little bit distorted. But eh, the blanket's finished and usable, that's all that counts. :-) And with this, part 1 of 2 of the Unfold YOUR blanket 2015 project is done! The pieces for the second part, the big blanket, are already cut, so I figure this won't take me another seven months to finish. :-)

Dienstag, 16. Juni 2015

Eine Decke für den Fernsehsessel

Mein alter Sessel war zwar super bequem, hatte aber den Nachteil, dass man zwar zum Fernsehen gemütlich darin herumlungern konnte, aber alles, wozu man aufrecht sitzen muss, leider nicht ging. Also musste ein neuer Sessel her, und so habe ich einen neuen wunderschönen Wohnzimmer-Fernseh-Lese-Strick-Sessel bekommen. Der Gute war ein Auststellungsstück, deshalb konnte ich mir die Farbe nicht aussuchen und war erst ein bisschen unsicher, ob er in türkis in unser Wohnzimmer passen würde, aber im Nachhinein finde ich, dass er ganz ausgezeichnet passt. Die Wände in unserem Wohnzimmer sind hellgrün gestrichen und auch viel Deko ist in der Farbe, also habe ich gedacht, ich nähe für den neuen Sessel eine kleine Decke in Grün- und Türkistönen, um beide Farben noch ein bisschen mehr zu verbinden. Dazu habe ich mein Stofflager gesichtet und dies hier zutage gefördert:



Grün und Türkis alleine war nicht genug, deshalb habe ich das Spektrum noch um Grau erweitert und grauen Stoff und türkises Schrägband für Rückseite und Rand gekauft.



Da Patchworken und Quilten bei mir ja nicht so kompliziert und zeitaufwändig sein darf, ist es auch diesmal bei den üblichen Quadraten geblieben. Wieder im bewährten Maß von ca. 1,20 m mal 1,20 m, das ist für Fernsehsesseldecken für mich ziemlich perfekt.





Das Nähen ging wie immer nicht ohne die üblichen Fältchen und Wellen, aber das Ergebnis gefällt mir trotz aller Unperfektheiten und trotz seiner Einfachheit sehr gut. :-)





Als Label habe ich einen kleinen Rest Vorderseitenstoff verwendet, den Text aber wie immer auf das wesentliche beschränkt. Name und Jahreszahl, das muss reichen. :-)



So, und jetzt gehe ich weiter den Sessel (und bei dem Wetter hier auch die Decke) genießen. :-)

Und weil heute wieder Dienstag ist, verlinke ich die Decke direkt beim Creadienstag.

I got a new turquoise armchair and made a little quilt to go with it and our light green living room walls. The top is nothing fancy, just plain old squares made from different fabrics I had in my stash, the back is a plain grey cotton and the binding is made from turquoise bias tape.