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Montag, 23. Juli 2012

Matsch more love

Das war das spontan umbenannte sehr treffende Motto des diesjährigen Burg Herzberg Festivals.

Donnerstag Nachmittag ging es unter anderem mit Hose, Rock, unfertigem Kleid und Fahne im Gepäck los Richtung Burg Herzberg. Da das für uns eigentlich ein Katzensprung ist, haben wir uns auf der Fahrt schon über "die kürzeste Festival-Anfahrt ever" gefreut. Und so fuhren wir und fuhren, und auf einmal... ging nix mehr. Gar nix. Einen kleinen Stau an der Zufahrt zum Gelände erwartet man ja eigentlich, wenn man auf ein Festival fährt, das gehört ja dazu. Dieser Stau wurde allerdings, wie wir gerüchteweise von unseren Staunachbarn erfuhren, dadurch ausgelöst, dass der Boden dank des tagelangen Dauerregens aufgeweicht war und jedes Auto einzeln mit einem Traktor auf den Campingplatz geschleppt werden musste. Tja, und so wurde aus der "kürzesten Festival-Anfahrt ever" dann halt die längste. Wir standen gute 10 (!) Stunden in diesem Stau! Das war sogar länger als der legendäre Wacken-Stau, in dem wir sechs Stunden standen. Wenigstens ging es so langsam voran, dass man im Stau den Gaskocher aufbauen und sich schonmal sein Abendessen kochen konnte... Irgendwann nach zwei Uhr nachts kamen wir auf das Gelände, wo schon das nächste Problem wartete: wir konnten unser gemietetes Zelt nicht finden, weil der Mitarbeiter der Zeltaufstellfirma wohl schon (verständlicherweise) schlafen gegangen war und sein Handy nicht gehört hat. Also folgte eine Nacht im Auto und morgens dann der Bezug des Zeltes.



Den Rest kann man in wenigen Worten zusammenfassen: Überwiegend nette Leute, sehr ruhige, entspannte, freundliche Atmosphäre, gute Musik, saukaltes Wetter, Dauerregen und Massen an Schlamm.









Da es so kalt und matschig war, hatte ich keine Gelegenheit, meinen langen Rock oder mein langes luftiges Kleid anzuziehen. Auch die Schlaghose war im Nachhinein keine besonders geeignete Klamotte. Die ließ sich aber dank dem festen unrutschigen Stoff super zu einer pfützenfreundlichen kurzen Variante umkrempeln.



Nicht schick, nicht warm, aber zweckmäßig.

Mein Mann hat tapfer seine bunten Shirts getragen.





Leider war das Festival dank dem Wetter, dem wir ohne Gummistiefel leider nicht viel entgegensetzen konnten, nicht ganz das, was wir erwartet hatten. Eigentlich war der Plan, sich den überwiegenden Teil des Tages irgendwo vor den Bühnen aufzuhalten, mit Picknickdecke und wenigstens etwas Sonne, Musik zu hören und dabei neue Bands kennenzulernen. Letzten Endes hatte aber keiner von uns Lust dazu, und so saßen wir immer bis Abends vor und in dem Zelt und sind nur Abends auf dem Gelände gewesen. Das dann aber auch nicht besonders lange, weil keiner von uns Lust hatte, die Schlammbahn zum Zelt zurück im Dunkeln zu begehen. Trotz des Wetters war es aber alles in allem ein sehr angenehmes Festival. Die Stimmung auf dem Platz war ruhig und freundlich, es gab auf den Zeltplätzen keine explodierten Müllsäcke und Pavillon- und Zeltruinen, keine halbaufgegessenen Raviolidosen auf den Wegen, wenig bis keine An-den-Wegrand-Pinkler, keine überfüllten Dixi-Klos... Keine Schnapsleichen am Wegrand...

Das Essensangebot war übrigens super! Lauter vegetarische Sachen, ich hatte gar keine Probleme, was zu Essen zu finden. Wir haben einmal auch afghanisch gegessen, das fand ich total interessant. Einzig und allein die Fair-Trade-Komponente kam für meinen Geschmack etwas zu kurz, da hatte ich mehr erwartet.











Meine Festivaljacke hat Aufnäherzuwachs bekommen.



(Der Om-Aufnäher und das Festivalbändchen sind neu.)

Und ich hab ein tolles Glitzerhalstuch gekauft! Als ich klein war, hatte meine Mutter so eins in blau und bedruckt, und ich hab mich total gefreut, so eins dann in schwarz zu finden.



Irgendwie war's schon cool. Wenn das Wetter nächstes Jahr besser ist, sind wir wohl wieder dabei. :-)

Das Ende des WIPs

Dank des üblichen Vorbereitungsstresses, den so ein Kurzurlaub auf einem Festival mit sich bringt, bin ich nicht mehr dazu gekommen, den Ausgang meines WIPs zu posten. Deshalb also jetzt etwas verspätet.

Das letzte unfertige Teil war ja die Hose. Ich hab die Seitennähte geschlossen und die Nähte im Schritt, und dann das ganze anprobiert.



WTF ist das denn?



Ich hab nur vier Zentimeter verlängert und der Schnitt sollte doch angeblich für 1,68 m ausgelegt sein? Gut, also die verlängerten Zentimeter plus einen ordentlichen Aufschlag abschneiden, säumen, Reißverschluss einnähen und fertig!



Wie gesagt, ganz optimal ist es nicht, aber hey, ich habe eine tragbare Hose erschaffen! :-D

Was das Kleid angeht, das sollte ja mit Spitze gerettet werden. Allerdings hab ich das vor der Abfahrt nicht mehr fertig gekriegt und auf dem Festival dann dank eiskaltem Wetter und "bei dem Wetter kann ich das eh nicht anziehen" auch sein gelassen. Das hab ich dann heute in den Nachwehen des Festivals fertig gemacht.



Immer noch nicht besonder schmeichelhaft, aber akzeptabel. :-)

Die Tischtuchfahne hat einen Rand mit Zierstich bekommen (bzw. mit dem, was meine Nähmaschine halt so Zierstich nennt), der sechs SChlaufen mit eingefasst hat. Der Rand soll dann noch ausfransen. Ich hab gelesen, dass man das von Hand machen kann, hab mich aber entschieden, hier Zeit und Wind für mich arbeiten zu lassen.



So, das war also das Ende des WIPs. Was habe ich gelernt?
Erstens: ich nähe noch langsamer als ich dachte. Von den geplanten fünf Teilen habe ich gerade mal drei fertig bekommen. Gut, es waren auch noch andere Umstände gegen mich, z.B., dass ich für die Tunika eh keinen Stoff gefunden habe, aber auch mit Stoff wäre das nix geworden.
Zweitens: wenn ich mir Mühe gebe, kommen zwar Dinge heraus, die erfahreneren Nähern und Näherinnen die Tränen in die Augen treiben würden, aber es sind immerhin tragbare Dinge. Eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass ich kann, wenn ich will. Mit etwas Übung werde ich sicher besser, und die Aussicht auf passende, schöne schwarze Klamotten (noch ne Schlaghose nach einem anderen Schnitt z.B.) spornt natürlich noch mehr an.
Das Geheimziel, herauszufinden, ob es sich für mich lohnt, eine neue teurere Nähmaschine zu kaufen, wurde erfüllt. Das Ergebnis: ja, es lohnt sich! Ich werde also demnächst auf Nähmaschinensuche gehen. :-)

Dienstag, 17. Juli 2012

Doppelter Frust

Zuerst die gute Nachricht: das Kleid ist fertig. Und jetzt die schlechte: es sieht aus wie ein schwarzer Kartoffelsack.



Nicht schön. Die Brustweite passt, aber unter der Brust ist es viel zu viel und trägt deshalb total auf. Ich werde versuchen, es ein bisschen zu retten, indem ich unter der Brust etwas Spitzenband annähe, dass halt zu meiner Unterbrustweite passt und damit dann das "zu viel" an Stoff etwas raffe. Was anderes krieg ich zeitlich bis zum Festival eh nicht hin. Wobei es allerdings auch fraglich ist, ob es überhaupt warm genug für ein Kleid wird...

Vor lauter Kleiderfrust habe ich mit der Hose angefangen. Papierschnitt zusammengebaut, ausgeschnitten, verlängert.



Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Ich habe die Teile auf den Stoff übertragen und zugeschnitten. Dabei hab ich mir extra Mühe gegeben und darauf geachtet, dass ich das linke und rechte Hosenvorderteil auch ja richtig zuschneide bzw. das Schnittmuster einmal so herum auf den Stoff auflege und einmal andersherum, damit ich am Ende nicht zweimal das gleiche Teil hab. Tja, der Plan war gut, nur hab ich leider beim zweiten Zuschneiden den Stoff falschrum hingelegt!!! Und so stand ich dann doch auf einmal mit zwei linken Vorderteilen da... Und dadurch, dass das Hosenteil dann falschherum aus dem Stoff ausgeschnitten war, war nicht mehr genug Platz für das zweite hintere Teil.
Zum Glück hatte ich den gleichen Stoff schonmal gekauft (ach, ich bin immer so schön beständig und verlässlich und bleibe gerne bei Bewährtem :-D) und davon noch ein Stück in meiner Stoffkiste gefunden. War halt trotzdem zu wenig und ich musste stückeln, aber wenigstens hab ich jetzt nur unten am Bein stückeln müssen und nicht quer über das ganze Bein von oben nach unten.



So, nachdem also der Sonntagnachmittag für kaputtschneiden, erschrecken, schimpfen, den Mann unberechtigterweise anmeckern und Stoff aneinanderstückeln drauf ging, kam ich nur noch dazu, die Teile zu versäubern und die Einlage auf die Besatzteile aufzubügeln. Gnarf. Gestern hab ich dann die Seitennähte und die inneren Beinnähte geschlossen. Wird'n enges Ding, das alles bis Mittwoch fertig zu haben... Andererseits dürfte es laut Anleitung jetzt gar nicht mehr so viel Aufwand sein.

Zum Ausgleich werd ich gleich noch die Playlist vervollständigen und mir überlegen, was ich mit der Tischtuchfahne noch mache. So verzierungstechnisch, meine ich jetzt.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Fortschritte am Kleid

Mittlerweile sind die Schulternähte geschlossen, und der Rockteil (samt Abnähern, versäuberten Nahtzugaben und Taschen (...) fertig. Es könnte sein, dass die Taschen etwas zu tief sind, aber das ging nicht anders wegen dem Reißverschlussschlitz.



Dienstag, 10. Juli 2012

Ein halbes Kleid

Das Oberteil des Kleides ist fertig! Und es war gar nicht so schwer. :-)

Erstmal hab ich alles fertig zugeschnitten:



Dann die Vorderteile für die Raffung eingereiht (eigentlich sollte das mit der Maschine passieren, aber meine Nadeln haben so dolle Löcher in den Stoff gemacht, und dünnere hatte ich nicht da... also halt per Hand), die Abnäher am Rücken genäht und danach die Seitenteile in der Mitte hinten, in der Mitte vorne und rechts am Rand zusammengenäht, jeweils getrennt für Futter und Oberstoff. Dabei schön zweimal ein- und dasselbe Teil verkehrtrum angenäht...



Als nächstes Ober- und Unterstoff rechts auf rechts zusammengenäht und die Nahtzugaben zurück- und eingeschnitten.



Uuuund gewendet! Ist fast super geworden, nur an den Mittelnähten kruschelt es ein bisschen. Für ein Erstlingswerk aber akzeptabel. :-)



Als nächstes muss "nur noch" der Rock dran.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Der Kampf mit dem Papier

Nachdem mein Rock ja fertig ist, habe ich mir als nächstes Projekt mein Kleid vorgenommen. Vor dem Nähen steht aber erst noch das Zusammenbasteln des Schnittmuster, das, wir erinnern uns, ein Downloadschnittmuster zum Zusammenpuzzeln war. Klingt in der Theorie ganz einfach, lässt sich aber nicht so leicht umsetzen.



Egal, wie genau man arbeitet, am Ende schlägt es doch Wellen. Ich hoffe, das macht am Ende nix.

Dann habe ich meine Schnittteile ausgeschnitten, was auch nicht so einfach war. Die Linien sind alle in schwarz, nur halt unterschiedlich ausgeprägt - gestrichelt, gepunktet, durchgehend. Solange der Abstand zwischen den Linien groß genug ist, klappt das auch wunderbar. Nur an den Stellen, wo sich Linien dann annähern, hat man auf einmal nur einen dicken schwarzen Balken und darf raten, wo man für seine eigene Größe schneiden soll. Nicht so ganz optimal gelöst, finde ich.

Am Ende hab ich die Rockteile noch verlängert, und hier sind sie dann, meine Schnittteile.

Samstag, 30. Juni 2012

Die Fertigstellung des Stufenrocks

Bevor er fertig war, gab es noch ein paar Uneinigkeiten zwischen mir und der Nähmaschine. DAS HIER ZUM BEISPIEL:



Wiesu tut sie su? :-( Im einen Moment näht sie super, im nächsten Moment macht sie sowas... Und dann fädelt man den Oberfaden neu ein und es geht wieder. Ist das normal? Ich hab's natürlich erst gemerkt, als ich die Saumnaht komplett fertig hatte. Naja, wenigstens ging das Auftrennen leicht. Ich konnte die Fäden fast komplett an einem Stück rausziehen.

Dann nur noch das Label rein ...



... und fertig!



Und da, guckt mal - er hat Taschen! ;-)



Schön, das ging ja doch ganz gut. Als nächstes ist denk ich das Kleid dran.

Freitag, 29. Juni 2012

Die Enstehung des Stufenrocks, Teil II

Wie schon geschrieben, hatte ich vor, mir für diesen Sommer einen neuen Stufenrock zu nähen. Ich hab zwar schon einen, aber der neue sollte ja Taschen haben und statt Tunnelzug mit Bindeband einen Gummibund. Zugeschnitten waren die Teile ja schon.

Als nächstes hab ich gefühlte zweitausend Stecknadeln gesteckt, um die Stufen aneinanderzurüschen. Das letzte Mal hab ich es so gemacht, dass ich den zu rüschenden Stoff mit einem Zickzackstich versäubert habe und dann da einen Faden durchgezogen habe, damit ich dann den Stoff auf dem Faden zusammenschieben konnte, aber ich glaube, soooo viel hatte das damals auch nicht an Zeit gespart.



Die fertigen Vorder- und Hinterteile sehen dann so aus.



Danach habe ich die Seitennähte geschlossen, bis auf den Schlitz für die Tasche.



Der geneigte Leser wird sich an dieser Stelle denken "Halthalt, was macht denn diese Naht neben der Seitennaht da?!". Tja, das kommt daher, dass ich zwar beim Zuschneiden richtig gemessen haben, aber nicht bedacht habe, dass der Rock ja vielleicht nicht spax eng anliegen soll, sondern etwas lockerer sitzen soll... Und um beide oberen Teile neu zuzuschneiden, hat der Stoff leider nicht mehr gereicht.

So, dann hab ich die erste Taschenbeutelseite an den Schlitz in der Seitennaht angesteckt und festgenäht ...



... dann die erste Seite umgeklappt und die zweite Seite angesteckt und festgenäht ...



... dann beides umgebügelt und nochmal knapp abgesteppt ...



... und zum Schluss einfach noch die Taschenbeutelteile zusammengenäht und versäubert.



Jetzt fehlen nur noch der Bund und der Saum. :-)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ungewöhnlich bunt

... wurde es, als ich für meinen Mann (der die meiste Zeit über auch nur schwarz trägt) für das Hippie-Festival T-Shirts gefärbt habe.

Zuerst habe ich Farbe gekauft. Die meisten Anleitungen haben Batikfarbe benutzt, aber sowas gab's hier nicht zu kaufen. Ich hab dann einfach normale Simplicol-Farbe genommen, wie hier beschrieben. Keine Ahnung, was der Unterschied zwischen Batik- und normaler Stofffarbe ist. Vielleicht die Konsistenz?

Das Ergebnis meines Einkaufs:



3 Shirts für meinen Mann, zwei Paar Socken für ihn (hab ich in einem Blog gesehen und fand das irgendwie ganz witzig), ein langärmeliges und ein kurzärmeliges Shirt für mich, Salz, Eimer, Stofffarbe in schwarz, blau, rot, gelb und grün. Die Katze hatte ich noch zu Hause.

Außerdem hab ich noch ein Stück Tischtuch ausgeschnitten (sabotiert von der Katze), das soll als Fahne am Schluss vielleicht auf die Heckablage.



Dann habe ich abgebunden.



Links oben das Tischtuchfahnenviereck und daneben eins der T-Shirts 'spiralfolded', daneben ein Shirt einfach zusammengeknüllt und festgebunden (das soll eine Marmorierung ergeben, siehe hier), dann ein Shirt, dass ich an drei Stellen genommen und zusammengedreht hab,(ähnlich wie hier, nur statt Knoten im Shirt hat das verdrehte Shirt mit Kordel festgebunden). Die Socken, einmal geknüllt, einmal längs zusammengebunden. Drunter meine Shirts. Das linke kriegt ganz dezent nur ein paar Kreise, das rechte kriegt Kreise und Streifen an Ärmel und unterem Bund.

Meine Shirts gingen dann mit der schwarzen Farbe in die Waschmaschine. Für die anderen habe ich die Farbbäder angerührt, jeweils mit der Hälfte an Salz, Echtfix, Farbe und Wasser. Und dann ging es los. Leider war das ganze eine ziemliche Schweinerei, obwohl ich mir fest vorgenommen habe, ganz vorsichtig und ordentlich zu sein. Vorsichtig und ordentlich sind offensichtlich nicht meine stärksten Eigenschaften... Aber wie sagt man so schön? Aus einem Schwein kann halt keine Nachtigall werden...



Das Bad sah hinterher sehr bunt aus, und zu meinem Entsetzen geht Stoffarbe zwar vom Waschbecken super ab, von der Badewanne aber eher schlecht. Kleiner Tipp: Badreiniger hilft nicht. Backpulver hilft ein bisschen. Am besten hilft ATA, aber da ich nicht wusste, dass wir welches haben, musste mein armer Mann, als er wieder da war, damit schrubben.

Da kommen wir auch gleich zum ersten Schwachpunkt der Stofffarbe in Verbindung mit dem Spiralbatiken. Die Farbe war (bei mir zumindest) viel zu flüssig als dass man sie auf das Shirt hätte träufeln können. Die ist sofort vorlaufen. Also habe ich keine vierfarbige Spiralbatik gemacht, sondern das Shirt jeweils zur Hälfte in ein Farbbad eingetaucht. Das marmorierte Shirt kam komplett ins grüne Farbbad und das gedrehte mit jedem Knoten in ein anderes Bad.

Die Ergebnisse:

Am schönsten ist das Tischtuchviereck geworden:



Das blau-gelb-grüne Shirt ist ganz nett geworden. Das grünmarmorierte finde ich vom Muster her super, aber die Farbe ist richtig doof. Ich hätte statt oliv- doch lieber maigrün nehmen sollen... Und es hätte einen Ticken länger im Farbbad liegen können.



Das rot-blaue Spiralshirt find ich super! Die Spirale kommt zwar nicht ganz so gut raus, weil zu viel rot da ist, aber ich find's trotzdem schick. Die geknüllten blauen Socken find ich auch cool, die grünen dagegen nicht so sehr.



Mein Langarmshirt hat ein nettes Muster bekommen, allerdings sind die Fäden wie eigentlich zu erwarten nicht mitgefärbt worden. Mal sehen, was ich damit mache. Vielleicht kann ich die Bündchen abschneiden, dann hätte es so einen schlunzigen Kaputt-Look, den ich ja ganz gerne mag.



Das gleiche Problem beim anderen Shirt. Die Kreise sind nett, die weißen Nähte nicht. Die Knöpfe am Ausschnitt finde ich immer noch süß. Vielleicht tausche ich die gegen schwarze aus.



So, hat alles in allem schon Spaß gemacht. Blöd war halt nur hinterher das Saubermachen...