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Freitag, 12. Februar 2016

Anleitung Maschenmarkierer



Da es in letzter Zeit hier so viele Maschenmarkierer zu sehen gab, dachte ich, es wäre an der Zeit, mal meine für mich optimierte Methode zum Basteln ebensolcher zu zeigen. :-)

Ihr braucht folgendes:

1. Werkzeug



Eine Schere oder einen Seitenschneider, eine Stricknadel oder einen Stift, eine Flachzange und ein Feuerzeug. Die Stricknadel ist zum Formen der Schlaufe gedacht. Da ich meistens mit dünneren Nadeln stricke, forme ich meine Maschenmarkierer um 5er-Nadeln, damit die Schlaufen nicht zu riesig werden, aber eine dickere Nadel geht natürlich auch. Meine Flachzange ist aus einem Schmuckbastelset und vorne etwas gebogen, das macht die Handhabung etwas einfacher, finde ich.

Im Umgang mit dem Werkzeug, besonders der Schere und dem Feuerzeug, wie gewohnt bitte vorsichtig sein!


2. Material



Schwarzen Nylonfaden in 0,5 mm Stärke, bunte Rocailles in 5,5 oder 6 mm und Quetschperlen in 2 mm. Die Rocailles mag ich, weil sie schön bunt sind und fast ein bisschen leuchten, das heißt, man sieht sie einfach gut. Außerdem haben sie ein größeres Loch als zum Beispiel Wachsperlen, so sind sie einfacher zu verarbeiten. Ich nehme gern den dicken schwarzen Nylonfaden, weil man den auch besser sieht als den dünnen weißen:



Gehen tut natürlich auch der dünne weiße Faden, aber wie gesagt, ich empfehle eher den sichtbareren.


Und so geht's:



Zuerst schneidet ihr ein Stück Faden ab, aber nicht zu kurz, sonst wird's beim Weiterarbeiten arg fummelig. Ich mach das nach Gefühl, habe aber mal nachgemessen und kam so auf 12 cm.




Als erstes Form ihr um eure Stricknadel oder was auch immer eine Schlaufe und quetscht die erste Perle auf. Ich klemme mir dazu die Stricknadel zwischen Zeige- und Mittelfinger, halte die beiden Enden des Fadens mit dem Daumen fest und schiebe die Quetschperle mit der Zange in der anderen Hand an die gewünschte Stelle und drücke sie zu. So ungefähr (nur dass halt die Hand, die jetzt das Bild macht, dann die Zange hält):





(Sorry für unscharfe Bild ...)

Als nächstes fädelt ihr die gewünschte Anzahl an Rocailles auf. Da die manchmal etwas unterschiedliche Löcher haben, probiere ich zuerst, ob sie auch nicht über die Quetschperle rutschen, damit sie am Ende auch halten. Sich selbst auflösende Maschenmarkierer sind eher unpraktisch.




Dann wird die zweite Quetschperle möglichst dicht hinter die beiden Rocailles gequetscht.




Jetzt schneidet ihr den Nylonfaden etwas zurück, lasst aber so 2 bis 3 mm stehen.




Zum Schluss wird das überstehende Ende mit dem Feuerzeug ein bisschen angeschmolzen, damit alles schön rund ist und sich nichts in der Wolle verheddern kann. Dazu den Nylonfaden nicht direkt in die Flamme halten, sondern nur in die Nähe, das reicht schon.

Fertig!


Und so können die Maschenmarkierer dann aussehen:



Bunt mit zwei Perlen, einfarbig, oder mit drei Perlen, ganz nach Geschmack.


So, und jetzt die Preisfrage: was macht man mit den Dingern? Ich habe mal ein bisschen in alten Bildern gewühlt, um ein paar Anwendungsgebiete zu zeigen.

Die Maschenmarkierer werden an der gewünschten Stelle einfach auf die Nadel gesetzt und in den nachfolgenden Reihen immer einfach angehoben. Aber NICHT mitstricken natürlich, sonst kriegt man sie nicht mehr aus dem Gestrick raus! Aufpassen muss man auch, wenn man eine Lifeline verwendet, nicht, dass der Markierer dann auf der sitzt. ;-)




Man kann einzelne Musterwiederholungen kennzeichnen, damit man es beim Nachzählen leichter hat und besseren Überblick behält.




Man kann sie aber auch ohne Muster als Zählhilfe nehmen. Ich stricke zum Beispiel gerade an einem Teil mit 160 Maschen, das nur kraus rechts gestrickt wird. Letzten hatte ich da eine Maschen verloren und das erst viel später gemerkt, deshalb habe ich jetzt ein paar Markierer drin, damit ich alle paar Runden einfacher Nachzählen kann. Auch wenn man viele Maschen anschlagen muss, kann es hilfreich sein, alle 20 oder 50 Maschen einen Markierer zu setzen, damit man, wenn man durcheinander kommt, nicht von vorne anfangen muss zu zählen.




Hier stricke ich eine mehrfarbige Chart. Ich habe alle 20 Maschen einen Markierer gesetzt und die entsprechenden Linien in der Chart farbig nachgezogen, damit ich schneller weiß, wo ich bin und nicht erst am Ende der Runde merke, wenn ich einen Fehler gemacht habe.




Und hier markiere ich eine Mittelmasche bei einem Dreieckstuch.

Auch zum Randmaschen markieren oder für Rundenanfänge sind die Markierer praktisch.

Viel Spaß beim Nachbasteln! Ich würde mich über Bilder eurer fertigen Maschenmarkierer freuen. :-)


This is a little tutorial to show you how to make stitch markers. You'll need the following tools: sissors, flat pliers, a knitting needle and a lighter. Please be careful when using the tools! I usually use a 5.0 mm needle, because I mainly knit with smaller needles than that and don't want my stitch markers to be too big, but if you use bigger needles for knitting, use an even bigger needle to make your stitch markers with. ;-)
And the following material: black nylon thread, 0.5 mm thick; Indian beads, 5,5 or 6,0 mm; and squeezing beads (does that make sense? It's what the packaging says ...) , 2 mm. I like to use the black thicker thread because it's easier to see than the thinner white one, but it's up to you.

This is how you make them:
Step 1: Cut a piece of thread. Don't make it too short or the next steps will be quite fiddly.
Step 2: Form a loop with the thread around your knitting needle, place a squeezing bead on your thread and squeeze the bead in place. I do this by holding the knitting needle in my left hand between my index and middle finger, holding the thread with my thumb and placing and squeezing the bead with the pliers in my right hand.
Step 3: Place Indian beads on the thread. The Indian beads sometimes have bigger holes, so I recommend trying to see if the beads slip over the squeezing beads first, because no one needs a stitch marker that disintegrates. ;-)
Step 4: Place another squeezing bead close to the Indian beads and squeeze it.
Step 5: Cut nylon thread but leave about 2 or 3 mm.
Step 6: Melt the protruding end of the thread to make a smooth end for your stitch marker so it doesn't snag your yarn. Done!

To use them, simply place them on your needle and slip them in the following rows. You can use the stitch markers to mark pattern repeats, to help you count your stitches (just place one every 20 or 50 stitches) or to mark the beginning of a round and so on.

Happy knitting! :-)


Sonntag, 27. September 2015

Greenway Sheep-Anleitung online



Ich habe es endlich geschafft, die Anleitung für meine Schafstulpen vom St Patrick's Day dieses Jahr fertig zu machen. Ihr findet sie hier bei Ravelry.

Hat jemand Lust, Korrektur zu lesen oder Test zu stricken?

I finally put up the pattern for my Greenway Sheep Mittens which I made for the St Patrick's Day Competition this year. You can find the pattern here on Ravelry.

I'm currently loooking for testknitters, so if anyone is interested, just drop me a line here or on Ravelry. :-)