Sonntag, 24. April 2016

Sieben Sachen 16/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.

Dieses Mal sind alle Sachen von Samstag, weil wir heute auf einen Geburtstag fahren und da außer Essen wohl nichts weiter machen werden. :-)



Ein Geschenk für heute verpackt. :-)



Einkäufe weggeräumt.



Auf Geheiß des Mannes wieder "die süßen Törtchen" aka Vanilla Cupcakes gebacken.



Fotos nebeneinandergehalten und verglichen. Die stammen von zwei verschiedenen Kameras und ich wollte gerne mal wissen, wie die im Vergleich so abschneiden.



Den Kaffeetisch gedeckt.



Schuhe geputzt. Mach ich nicht gerne, aber demnächst geht es in den Urlaub, da sollten sie schon mal wieder sauber sein für. ;-)



Wolle gewickelt und gewickelt. Ich habe die Färbetests von letzem Jahr endlich mit der richtigen Wolle umgesetzt und musste dafür einen großen Strang in mehrere einzelne kleine Stränge wickeln.

Dienstag, 19. April 2016

Gegen den To-Go-Getränkemüll

Mein Mann und ich haben festgestellt, dass wir uns unterwegs doch relativ oft Kaffee oder Tee zum Mitnehmen holen, und weil wir nicht weiter zu den Unmengen an weggeworfenen Kaffeebechern beitragen wollen, haben wir uns wiederverwendbare Becher gekauft. Unsere (bzw. meine) Wahl fiel hierbei auf die Becher von Klean Kanteen, in der isolierten Version mit dem Kaffee-To-Go-Deckel. Den Becher gibt es serienmäßig mit dem normalen dichten Deckel, den To-Go-Deckel muss man als weiteres Zubehör extra dazukaufen. Das hat aber den Vorteil, dass man den Becher mit Getränk erstmal zum Transport einfach in die Tasche stecken kann, ohne das was ausläuft, und dass man dann, wenn man trinken will, einfach den Trinkdeckel aufschrauben kann.

So weit, so gut. Für uns stellte sich nur die Frage, was man nach dem Trinken mit dem Trinkdeckel macht? Auf den Becher kann man ja einfach wieder den dichten Deckel aufschrauben, und alles ist tropfsicher verpackt, aber den Trinkdeckel einfach nur abputzen und in die Tasche stecken ist nicht das Wahre. Also habe ich zwei kleine Versionen der Lunchbag von DaWanda genäht, mit Wachstuch innen, so dass man sich weder Tasche noch Deckel einsaut. Falls jemand das nachmachen will: ich habe den Stoff 40 cm hoch und 13 cm breit zugeschnitten, die Ecken 1,5 cm von der Spitze aus abgenäht und den Klettverschluss auf 8 cm gekürzt und ihn nur 1,5 cm vom Rand angenäht. In eine Tasche mit dieses Maßen passt der Deckel super rein. Leider ist bei mir der obere Rand etwas unschön geworden, weil die Tasche so klein war, dass ich sie nicht mehr sauber verstürzen und wenden konnte, aber vielleicht sind andere da geschickter und ordentlicher als ich. :-) Der Funktion tut es jedenfalls wie immer keinen Abbruch.




Bleibt nur noch ein Problem: sowohl mein Klean Kanteen-Teebecher als auch meine kleine Unterwegs-Wasserflasche klappern in meiner Handtasche ganz ordentlich, weil sie da drin lose mit anderem klappernden Zeug wie Schlüsseln oder ähnlichem rumfliegen. Um das zu beheben, habe ich für jede Klean Kanteen eine Flaschenhülle genäht. Material war einfaches Fahnentuch, das ich mit Resten einer alten dünnen Fleecedecke gepolstert habe. Weil ich das Fleece nicht bis oben im Tunnelzug haben wollte, habe ich einen schmaleren Streifen zugeschnitten und den vor dem Zusammennähen der Hülle mit Zickzackstich auf das Fahnentuch genäht.




Nähtutorials schreiben ist nicht so mein Ding, aber auch hier, falls jemand auch so eine Tasche will, ist hier ein grobes Rezept, wie ich vorgegangen bin, mit den verwendeten Maßen:

1. Stoffe zuschneiden
Für die Klean Kanteen Classic 532 ml einen Kreis mit 26 cm Umfang (ich habe einfach gesucht, bis ich ein passendes Glas gefunden habe, mit Zirkel auf Stoff hantieren fand ich eher unpraktisch) aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 26 cm * 22 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 26 cm * 15 cm aus Fleece. NZG von 0,7 cm plus 5 cm für den Tunnelzug ist enthalten.
Für die Klean Kanteen Wide Isoliert 355 ml einen Kreis mit 27,5 cm Umfang aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 27,5 cm * 27 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 27,5 cm * 17 cm aus Fleece.




2. Fleece auf Oberstoff nähen. Ich hab einen Zickzackstich genommen, dann waren beide Stoffe auch gleich versäubert. Für die obere Kante des Fleeces habe ich einen Zierstich ausgesucht, dann sieht es ein bisschen hübscher aus.






3. Tunnelzug nach dieser Anleitung nähen.

4. Seitennaht des Rechtecks schließen.

5. Boden feststecken und einnähen.




6. Wenden, Bändel durch Tunnelzug ziehen, Flasche in Beutel reintun und freuen. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und HoT.

My husband and I recently bought Klean Kanteen Wide Mouth Insulated bottles and Café Caps to go with them because we wanted to stop using disposable cups. The bottles themselves are great! They come with leak-proof caps so you can just throw the bottle with your drink into your bag and carry it around with you, and put the Café Cap on when you're ready to drink your coffee, tea or whatever. The only problem with this is that I didn't know what to do with the Café Cap after use, because just wiping it off and tossing it into my handbag didn't seem very appealing. To help with that, I sewed two small lunchbag-style bags so the Café Caps have a place to live in after use until they can be properly washed and dried at home.
In addition to that, I also made two bottle covers, one for my insulated bottle, one for my regular one, because I usually just put them loosely in my bag and they rattle and make a lot of noise. The covers are made from plain cotton fabric, lined with leftovers from an old fleece blanket. Here's a short description of how I made them:

1. Cut fabrics
For the Klean Kanteen Classic 18 oz a circle with 26 cm circumference, a 26 cm * 22 cm square of the cotton fabric, a 26 cm * 15 square of fleece. Seam allowance of 0,7 cm plus 5cm for the drawstring tunnel is included.For the Klean Kanteen Insulated 12 oz a circle with 27,5 cm circumference, a 27,5 cm * 27 cm square of the cotton fabric, a 27,5 cm * 17 square of fleece.

2. Sew fleece to cotton. I used a zigzag stitch for the circle and the sides and bottom of the square and a pretty stitch for the upper edge because it will be visible in the end.

3. Sew a tunnel for the drawstring at the upper edge of the cotton fabric like here.

4. Close the side seam.

5. Pin the circle in place and sew.

6. Turn, pull a string through the tunnel, put your bottle into the cover and enjoy. :-)

Sonntag, 17. April 2016

Sieben Sachen 15/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Eine Kiste mit Sachen für die Verschenkbox hier im Ort fertig gemacht und dort hingebracht.



Ein Päckchen aus der Packstation abgeholt. Drin war mein schöner neuer Füller, ein Lamy Safari in der lila Spezialausgabe. Mit lila Tinte! :-)



Ein Buch aus der Verschenkbox genommen und mit nach Hause getragen. Ich glaube, es ist ein furchtbarer Schinken, aber an dem Einband konnte ich nicht vorbeigehen! Es ist nach meinen Recherchen der dritte (...) Teil einer Trilogie - einen der anderen meine ich in der Box letztens auch gesehen zu haben, aber der war heute nicht da. Mal sehen, ob ich die beiden ersten noch irgendwo herbekomme, die sehen im Regal alle zusammen bestimmt schick aus.



Tomaten und Baumwolle umgetopft.



Bratlinge geformt und gebraten und einen Dip dazu angerührt. Eigentlich mag ich so Getreidebratlinge ja nicht, aber die von enerBIO sind echt voll lecker!



Garn gewickelt. Das ist eine tolle fair gehandelte pflanzengefärbte Baumwolle, die zu einem dünnen Sommertuch werden soll.



Ein bisschen mit Stoff, Klettband, Kleber und der Nähmaschine rumgebastelt. Das Ergebnis zeig ich demnächst. :-)

Mittwoch, 13. April 2016

Nagellackblümchen

Im November hatte ich ja schon meine kleine Fuchssammlung gezeigt, als ich für sie eine kleine grüne Decke genäht hatte. Jetzt standen die Füchse also ein knappes halbes Jahr so rum und ich war den mitgelieferten Plastikzweig echt leid. Ein neuer nackiger Zweig hätte aber auch so kahl ausgesehen, und seien wir mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass wir es im Sommer schaffen, alle paar Tage eine neue Blume aus dem Garten in die Vase zu stellen, geht dank unserer Verpeiltheit auch eher gegen null.

Also habe ich überlegt, was ich stattdessen machen könnte und habe mich wieder an die Nagellackblumen erinnert, die ich mal auf Pinterest gesehen hatte. Anleitungen gibt's zuhauf, wie zum Beispiel diese hier, und es sah auch nicht schwer aus - Draht formen, anmalen, fertig. Draht, Werkzeug und Lack hatte ich auch noch da, und so habe ich diese kleinen Blümchen hier gemacht:





Mit drei Sorten Lack und Draht wurden zwei Blüten und ein paar Blätter daraus. Das Formen fand ich dann doch nicht sooo leicht, aber es ist ganz okay geworden.



Weil bei uns im Flur immer so schlechtes Licht ist, gibt's das Gruppenbild aller Füchse hier mal nur als Link.


Dann war ich neugierig geworden und wollte wissen, ob das auch mit Glitzerlacken geht.



Es geht! Hier mal als Nahaufnahme:



Oben links und Mitte ist ein Glitzerlack von trend IT UP, oben rechts das ist Wood Goblin von Dance Legend, unten link Green Mamba (ebenfalls von Dance Legend), unten Mitte ein nachtleuchtender Glitzerlack von priti NYC und unten rechts sparkle on top von Essie. Die Glitzerlacke sehen ja schon irgendwie interessant aus, aber für die Blümchen sind Cremelacke wohl doch schöner.

Mit derselben Technik lassen sich wohl auch schnörkelige Anhänger und sonstiger Schmuck machen, aber ich glaube, das übersteigt meine Drahtbiegefähigkeiten dann doch. :-)

I already showed you my small collection of fox figurines and the little green meadow I made for them last year ... Now I got tired of the plain (plastic!) twig that came with the vase and that had been sitting there for the last months, and as the chances of me picking and constantly replacing fresh flowers this summer are pretty slim, I decided to made some fake flowers. There are a lot of tutorials that show how to make flowers from wire and nail polish, like this one here, and as I had all the ingredients at hand, I just gave it a shot. And it worked! After I made my flowers I got curious and tried if it would also work with glitter polishes, and yes, that also worked. The glitter polishes look cool, too, but for the flowers I think I'd rather stick to the non-glittery polishes.

Dienstag, 12. April 2016

Mondkissen mit Hindernissen

Da der Kissenbezug ihres Mondkissens kaputt war, hat meine Schwester mich gebeten, ihr einen neuen zu nähen, was ich natürlich auch getan habe. Das Ergebnis überzeugt mich optisch nicht ganz, funktioniert aber, und das ist ja wie immer die Hauptsache.



An sich ist ein Kissenbezug ja keine schwere Arbeit, aber die runde Form und die Tatsache, dass der Originalstoff elastisch und meiner unelastisch waren, haben die Sache nicht gerade vereinfacht. Dann war der Originalbezug auch noch ziemlich fadenscheinig geworden und es war gar nicht so einfach, den Schnitt abzunehmen - ich musste dann noch ziemlich viel am Kissen selbst rumzuppeln, abstecken und Nähte versetzen, und dabei aufpassen, das ganze nicht zu eng zu machen, weil es sich sonst nicht mehr hätte biegen und knautschen lassen. Zum Schluss ist der Reißverschluss warum auch immer auch noch wellig geworden. Hmpf. Wie gesagt, einen Schönheitspreis gewinnt das Ding sicher nicht, aber solange die ehrenwerte Schwester wieder ihr Haupt auf das Kissen betten kann, ist ja alles ok. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und HoT.

My sister asked me to make a new pillowcase for her moon-shaped pillow, and as I thought that this would be an easy task, I of course agreed to that. In the end I met with some difficulties, like the fact that the original fabric was elastic and the one I used was not, but I was able to finish it anyway. It's not very beautiful, but it will still do the trick. :-)

Sonntag, 10. April 2016

Sieben Sachen 14/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Einen Schwung self raising flour angemischt und das Vorratsglas damit aufgefüllt..



Einen Zettel aufgehängt. Unser alter Meerschweinchenopa ist gestorben, und weil wir aus diversen Gründen keine neuen Schweinchen haben können und wollen, haben wir seinen Kumpel in gute Hände zu einer anderen großen Meerschweinchengruppe gegeben und geben jetzt halt unser Gehege ab.



Einen vegetarischen "Hotdog" gegessen. Also bloß das Brötchen mit Sauerkraut, Gurken, Tomaten, Zwiebeln und sonstiger Füllung, ohne Würstchen halt. Es gibt besseres Essen, aber da das vegetarische Angebot auf dem Frühlingsfest hier eh nicht pralle war, war es schon ok. Besser als eine trockene Brezel allemal. :-) Die Hotdogs wurden übrigens aus dem coolen alten Schulbus im Hintergrund raus verkauft.



Mit dem Mehl von oben Vanillecupcakes gebacken. Für den Mann mit, für mich ohne Himbeeren im Teig - ich mag zwar den Geschmack von Himbeeren, aber ich hasse hasse hasse es, auf die Kerne zu beißen.



Ein bisschen gesponnen. Die Gewitterwolle nimmt und nimmt kein Ende ...



Die Katze mit der neuen Unterfellbürste gebürstet. Man, was kam da Fell raus! Ich hätte da stundenlang bürsten können und wäre trotzdem nicht fertig geworden. Man beachte auch bitte die schicken Schlappen, die ich da trage - ich bin modisch halt immer auf der Höhe Zeit. :-P



Den Deckel vom Tee-to-go-Becher gespült. Da trinke ich da einmal Kaffee draus, schon geht der Kaffeegeruch nicht mehr aus dem Deckel raus. Ich wusste schon, warum ich den eigentlich als reinen Teebecher benutzen wollte. -_-

Sonntag, 3. April 2016

Sieben Sachen 13/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Zum verlängerten Frühstück Pfannkuchen gemacht. Ich hatte zwar keine Hefe da, aber die Teile waren auch mit Backpulver ganz ok.



Ein bisschen an meiner Liz Stole gestrickt. Meine petrolfarbene Wolle scheint doch nicht zu reichen, deshalb musste ich jetzt mit schwarz anstückeln. Passt aber ganz gut, finde ich.



Nägel angestrichen. Leider sieht man nicht so ganz, wie toll der Lack in Wirklichkeit ist, der changiert nämlich so in lila und blau. Schade, dabei habe ich ihn sogar extra draußen im echten Sonnenlicht fotografiert.



Schuhe angezogen (leider ungeputzt ...) und einen kleinen Frühlingsspaziergang durch die Stadt gemacht. Boah, war das WARM! Für mich ja schon fast ZU warm.



Beim Spazierengehen Blümchen und einen Piepmatz fotografiert. Der hier wohnt mit vielen Kumpels in einer großen Voliere hier um die Ecke.



Gebäck nach Hause getragen. Da sieht man auch noch ein bisschen, wie lila der Nagellack aussehen kann.



Einen Matcha Latte für mich und Kaffee für den Mann zubereitet und das getragene Gebäck gegessen. :-)