Dienstag, 29. März 2016

The IT Flock

Vor zwei Wochen war wieder St. Patrick's Day, und zu diesem Anlass habe ich wieder an der St. Patrick's Day Competition bei Ravelry mitgemacht. Als Beitrag wollte ich (und habe ich auch) ein kleines Schaf stricken und habe dafür Anleitungen gesucht. Gefunden habe ich dann eine, die sich Moss the Sheep nennt, und bei "Moss" musste ich an Moss aus The IT Crowd und Roy, seinen irischen Kollegen denken. Diese beiden standen dann Pate für meinen endgültigen Plan, ich habe dann nämlich zwei Schafe gestrickt, eins in weiß und eins in Klischee-grün. :-) Und das Moss-Schaf hat noch einen grünen Hut bekommen.










Das war wie gesagt mein Beitrag zur Competition.

Ergänzend dazu habe ich noch ein Knäuel passender ungenutzer Wolle in schwarz gefunden und gleich noch ein Richmond-Schaf hinterhergestrickt. Und weil ich mich beim Wolle kaufen vertan und keine reine grüne Wolle, sondern eine mit grün-blauem Farbverlauf gekauft hatte, gab es auch noch ein Bonusschaf dazu. :-)









Die Anleitung war super verständlich und ging eigentlich auch ganz fix. Es war nur ein bisschen viel Zusammennäherei am Ende, gerade bei vier Schafen ... Aber egal, das Ergebnis ist ganz putzig und entschädigt für den Aufwand. Für die vier Schafe habe ich ein knappes Knäuel Lana Grossa Bingo in taupe für die Füße, Ohren und Gesichter verbraucht und jeweils ca. ein dreiviertel Knäuel in der jeweiligen Farbe. Gefüllt sind die Schafe übrigens mit Resten vom Baumwollvlies von meiner großen Kuscheldecke. Mehr Details gibt es bei Ravelry: Moss & Roy, Richmond & Bonus Sheep. Meine letzten St. Patrick's Day-Projekte sind übrigens hier zu finden. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.


Two weeks ago was St. Patrick's Day, and as usual, I took part in the St. Patrick's Day Competition at Ravelry.

I was going to knit a little sheep for the competition, and when I was looking for a suitable pattern, I I came across this one called Moss the Sheep. It made me think of Moss from The IT Crowd and his Irish colleague Roy, and when my husband then suggested that a project for a St. Patrick’s Day Competition should contain at least a bit of green, I decided two knit two sheep and named them after these two guys. They were my entry for the competition, but I made two more sheep: The blue and green one was the first one I made - the one where the yarn looked beautifully green variegated but turned out to be a green-blue gradient. And then, after I had made Moss and Roy I found I had another ball of the same yarn in black and decided to make a Richmond sheep as well. :-D Details about the sheep are here on Ravelry: Moss & Roy, Richmond & Bonus Sheep. You can find my previous St. Patrick's Day projects here.

Sonntag, 27. März 2016

Sieben Ostersonntagssachen

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Wecker ausgeschaltet. Nicht ganz so früh wie letztes Jahr, aber früh genug. (Übrigens, wenn ich meine Sieben Sachen vom letzten Jahr angucke, dann fällt mir nicht nur auf, dass ich beide Male ein Weckerbild dabei habe, ich habe auch wieder den gleichen Nagellack lackiert wie da. :-D)



Yogitee zum Mitnehmen gekocht und dabei zum ersten Mal die Thermos-to-go-Becher-Kannen-Teile von Klean Kanteen ausprobiert. Ich bin sehr zufrieden damit! Mein Tee wünscht mir übrigens, dass mein Tag mir Frieden, Ruhe und Harmonie bringen möge - das finde ich sehr nett von ihm. :-)



Fahhradlenker festgehalten und auf einen kleinen Berg gefahren, um den Sonnenaufgang anzugucken.



Ebendiesen Sonnenaufgang fotografiert.



Wieder zu Hause den Frühstückstisch gedeckt. Mit "Somerset Easter Biscuits" aus meinem englischen Backbuch, die aber nicht so toll geworden sind.



Ein Stück Strickzeug aufgetrennt und die Maschen wieder auf die Nadel gefädelt. Wäre einfacher gewesen, wenn ich eine Lifeline eingezogen hätte, aber naja. Das nächste Mal. ;-)



Überraschungseier für den Nachtisch heute Mittag geschält. Die Mousse au Chocolat als Füllung macht dieses Mal der Mann. :-)


FROHE OSTERN EUCH ALLEN! :-)

Mittwoch, 16. März 2016

Lavender & Moss

Um ein bisschen Werbung für die neu bei uns im Weltladen erhältliche Wolle zu machen, war ich wie ich schon ein paar Mal erwähnt habe, letztes Wochenende ein bisschen schauspinnen. Ich habe also einen Vormittag dagesessen, gesponnen, Fasern befühlen lassen und Fragen beantwortet - das hat echt Spaß gemacht, auch wenn ich nach den drei Stunden langsam auch fertig war vom vielen Reden. :-)

Durch das ganze Erklären und Zeigen habe ich nicht sooo viel von meinem Kammzug verspinnen können, aber ich habe mich dann am Sonntag und Montag rangehalten, weil ich das Garn gerne am Dienstag beim Stricktreffen (auch passend zur neuen Wolle) fertig haben und zeigen wollte, und es hat auch geklappt!



Das sind also ca. 100 g handgefärbte Merinowolle von Manos del Uruguay in der Farbe Abalone, versponnen und dann Navajo-gezwirnt. Lauflänge ca. 230 m, ungefähr Aran-Stärke.

Das meiste (96 g) habe ich mit em Rad versponnen, knapp 2 g mit der Spindel. Mehr mit der Spindel zu spinnen hätte mir dann doch zu lange gedauert, außerdem waren die Leute eh alle von dem Spinnrad so begeistert. :-D



Die Farben sind schön, allerdings ein bisschen dezenter als auf dem Bild vom Hersteller. Wir haben auch bei den Garnen gemerkt, dass es teilweise schon ganz schöne Abweichungen zwischen Abbildung, Farbkarte und tatsächlichem Garn gibt, aber das ändert nichts daran, dass es wirklich tolle Farben sind. :-)

Was ein bisschen schade war, war, dass der Kammzug stellenweise schon ein bisschen doll angefilzt war, was das Ausziehen manchmal etwas anstrengend gemacht hat. An sich ist mir schon klar, dass das beim Färben halt passiert, aber hier war es mir, auch wenn man den Preis der Wolle bedenkt, doch ein bisschen arg viel.

Das fertige Garn ist aber sehr weich und flauschig, die Mühe hat sich also gelohnt. Jetzt muss ich nur noch gucken, was ich daraus mache. :-)

As I may or may not have mentioned, I did a little spinning demonstration at our local fair trade shop to promote the new yarn we started selling there. The yarn the shop now carries is from Manos del Uruguay, and so I thought it would be fitting to use one of there Merino tops (colourway "Abalone") for spinning as well. After spinning I chain-plied everything because I wanted to keep the colours separated. The finished yarn is about Aran weight and runs about 230 meters. I like the subtle colours, although they're a little bit subtler than in the picture. The only thing I didn't like was that the roving had started to felt a bit in places which sometimes made it a bit hard to draw. The finished yarn is very soft and lovely, though, so well worth the effort. :-)

Sonntag, 13. März 2016

Sieben Sachen 11/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Futter für die Schweinche geschnippelt.



Das Spinnrad fachmännisch zum Transport zusammengeklappt und verpackt.



Weniger fachmännisch das Notebook versucht zu verpacken, es dabei fallengelassen und dieses schicke Muster produziert. :-( :-( :-(



Im Weltladen dann gesponnen. Es waren doch einige Interessierte da, die sich das angeguckt haben, und eine Dame hat mir sogar ein Mini-Spinnrad als Geschenk mitgebracht. :-)



Mittag gegessen. Einen Crêpe mit Spinat und Schafskäse, sehr lecker!



Unsere neue Wolle im Weltladen befühlt und ein Knäuel mit nach Hause genommen. Dunkelpetrol, ist das nicht eine tolle Farbe?



Ein bischen an meinem Shrug gestrickt. Dadurch, dass ich so viel gesponnen habe in letzter Zeit, komme ich nur langsam voran, aber jetzt bin ich schon beim oberen Bündchen. Es ist also ein Ende in Sicht! :-)

Freitag, 11. März 2016

Edelfasern

Zum Ende meiner kleinen Reise durch die wunderbare Welt der Spinnfasern habe ich noch 5 Edelfasern zu verspinnen gehabt: Mohair, Yak, Alpaka, Cashmere und eine Mischung aus Merino und Babykamel.




Den Anfang hier macht Mohair. Fun fact am Rande: Mohair stammt von der Angoraziege, während Angora als Faser vom dagegen Angorakaninchen kommt. Zum Spinnen fand ich Mohair so lala, es ist sehr rutschig, fusselt viel und soll laut meinem Spinnbuch mit wenig Drall versponnen werden, damit es nicht zu paketschnurartig wird. Dadurch muss man halt gut aufpassen, dass einem nicht ständig der Faden reisst - bei mir ging es am besten im kurzen Auszug mit möglichst niedrigem Einzug. Der fertige Faden glänzt schön und hat die typischen abstehenden Enden, ist aber nicht so besonders weich.




Vor dem Yak hatte ich wieder ein bisschen Angst, weil die Fasern als kardiertes Knäuel ankamen statt wie die anderen im Kammzug oder Band, und weil sie zudem super kurz sind. Das Verspinnen ging dann aber, wie bei der Baumwolle, besser als gedacht. Im langen Auszug, der mir wieder nicht besonders gleichmäßig gelungen ist, weil das Yak wegen der kurzen leicht gecrimpten Haare ein bisschen zur Knubbelbildung neigt. Das fertige Garn ist trotzdem ein Traum! Sowas weiches, warmes, flauschiges habe ich noch nie gesehen. Ganz toll und auf jeden Fall meine Lieblingsfaser aus diesem Paket. Und die Farbe! Nichts, was ich anziehen würde (braun mag ich an mir nicht), aber trotzdem ein wunderschöner Naturton. Hach. Ich bin ein bisschen verliebt!




Nummer drei und ebenfalls farblich sehr schön war das Alpaka. Sehr weich und gleichzeitig etwas glatt und rutschig, aber weniger als das Mohair, ließ sich ganz gut im kurzen und im langen Auszug spinnen. Für mich am einfachsten war es im kurzen Auszug mit predraften des Bandes. Das Garn ist flauschig und warm, allerdings haben alle kommerziellen Alpakagarne, die ich verstrickt habe, beim Stricken gefusselt wie sau. Mal gucken, wie das mit diesem Alpaka wird.




Cashmere war Nummer vier in der Reihe. Das Band war unglaublich weich, leicht, flauschig und warm, aber ich fand es recht anstrengend zu spinnen, ohne das ich jetzt genau sagen könnte, was das Problem war. Im kurzen Auszug waren mir glaube ich die Fasern zu kurz, im langen ist mir der Faden zu schnell zu dünn geworden und es hat generell nicht so viel Spaß gemacht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es als Mischung mit Merino vielleicht doch ganz nett ist. Das fertige Garn gefällt mir jedenfalls sehr gut.




Für den Schluss habe ich mir das Babykamel mit Merino aufgehoben. Naja, was soll ich dazu sagen? So toll fand ich es nicht. Ja, es ist sehr weich, im Gegensatz zum Cashmere aber ein bisschen weniger luftig. Allerdings ließen sich die Fasern unheimlich schwer ausziehen, weil sie irgendwie fast schon gefühlt aneinandergepappt haben, und - großer Nachteil für mich: das Garn riecht nass super, super eklig! *bäh* Aber es ist sehr weich und trocken riecht es zum Glück nach fast gar nichts. Trotzdem nichts, was ich dringend nochmal kaufen müsste.



Und damit habe ich das, was als Jahresprojekt gedacht war, jetzt doch schneller abgeschlossen als geplant. :-) Einerseits schade, weil es viel Spaß gemacht hat, andererseits auch wieder gut, weil so nicht so viel Zeit zischen den verschiedenen Faserproben lag und ich alles ganz gut miteinander vergleichen konnte. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich.


The last five of my fibre samples where a bit fancier: Alpaka, Baby Camel with Merino, Mohair, Yak and Cashmere. I started with Mohair, which was a bit slippery and needed to spun with with not too much twist, so the thread was prone to breaking. It's also not the most softest of fibres, but the finished yarn has a lovely shine to it. The Yak fibres were very, very short, so I spun them using the long draw, which as ususal didn't produce a very even yarn. The single thread was very springy, and the finished yarn is the softest thing I've ever felt. So lovely! My favourite fibre in this lot. Next came Alpaca: not too difficult to spin, very warm, a tiny bit slippery but less that Mohair. Long and short draw both worked well, but short draw and predrafted fibre was still a bit easier. I find that commercial Alpaca yarn often sheds a lot, so I'm curious to see how this will hold up. Cashmere was number four: very warm, soft and fluffy, but I didn't like spinning it very much. I can't quite put my finger on it, but it just didn't work that well. Maybe a mix of Cashmere and Merino would work better? Still, it's a lovely fibre. Last came Baby Camel with Merino - that again didn't work so well because the fibres almost felt a bit sticky and were a bit hard to draft. Also, the yarn smelled really, really disgusting when wet. :-/ Apart from that, it's still a nice and soft fibre blend, but none that I would have to buy again.

Well, that's all for fibre samples for now, I guess. It has been fun and educational. Next thing to do would be to knit all the samples into something, but I'll leave that for another time. :-)

Dienstag, 8. März 2016

Schafi-Schnupperpaket

Ich hatte es ja schon in meinen Sieben Sachen am Sonntag erwähnt - ich will die Faserschnupperpakete nächstes Wochenende fertig versponnen zeigen können und abe deshalb ein bisschen auf die Tube gedrückt und jetzt schon mal alle Fasern aus dem "Schnupperpaket tierische Fasern" fertig bekommen.



Das Paket heißt "tierische Fasern", was an verschiedene Tiere denken lässt, drin sind aber nur Fasern von verschiedenen Schafen (was aber nicht schlimm ist - die anderen Tiere kriegt man dafür ja im Paket "Edelfasern", und verschiedene Schaffasern kennenlernen fand ich auch sehr spannend). Dadurch, dass das jetzt alles Schafswolle war, haben sich auch alle Proben sehr ähnlich verspinnen lassen, mit leichten Abstufungen - die Falklandwolle war am angenehmsten, die Wolle vom Coburger Fuchs am rauesten. Auf der Haut tragen kann ich Prinzessin auf der Erbse höchstens Merino oder Bluefaced Leicester, daher werde ich vermutlich höchstens diese beiden wieder kaufen, auch wenn die anderen auch toll aussehen.

Ich gehe mal beim Vorstellen in absteigender Rauigkeit vor. :-)


Am rauesten fand ich das Coburger Fuchsschaf. Die Wolle sieht toll aus, hell mit einzelnen dunkelbaunroten Haaren drin und lies sich auch gut und gleichmäßig ausziehen, aber mit der fertigen Wolle kann ich persönlich leider überhaupt nichts anfangen, weil es mir definitiv zu kratzig ist. Außerdem waren viele Knötchen und Pflanzenmaterial in den Fasern, die ich beim Spinnen mühsam aussortieren musste. Aber es sieht schön aus, das muss ich zugeben.





An nächster Stelle steh die Eiderwolle. Auch ziemlich rau, aber schön schaffarben. :-)




Den nächsten Platz belegt die Falklandwolle. Die hat sich irgendwie am besten Spinnen lassen und ist auch deutlich weicher als Coburger Fuchs und Eiderwolle. Einen Schal daraus würde ich zwar nicht haben wollen; eine Strickjacke, die nicht auf der Haut getragen wird, könnte ich mir aber vorstellen.




Die Neuseelandwolle ist der Falklandwolle sehr ähnlich, nur ein winziges My weniger leicht zu verspinnen und etwas heller.




Platz 2 im Weichheitsranking und die erste Wolle, die ich vielleicht auch auf der Haut tragen könnte, ist Bluefaced Leicester. Auch diese Wolle ließ sich leicht verspinnen, war aber minimal rutschig, so dass es anfangs nicht ganz so leicht war, gleichmäßig auszuziehen, aber das hat sich schnell gelegt. Beim Waschen hat sie unheimlich doll nach Schaf gerochen, aber vielleicht wird das nach mehreren Wäschen besser.




Die letzte Schaffaser aus dem Paket war Merino. Definitiv die weichste der sechs! Weil ich Merino schon mal versponnen hatte und also schon kannte, wollte ich an dieser Faserprobe mal die Unterschiede von langem und kurzem Auszug angucken und habe also die eine Hälfte so, die andere so gesponnen. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich noch zu ungeübt im langen Auszug bin oder es daran liegt, dass man so eher kardierte Wolle und keine Kammzüge verspinnt, aber der Teil im langen Auszug ist super ungleichmäßig geworden ... Aber egal, darum ging es ja nicht, sondern um den Vergleich - und es stimmt! Das Garn aus dem langen Auszug ist irgendwie, auch wenn man es auf dem Bild nicht so sieht, wirklich luftiger geworden als das aus dem kurzen Auszug. Interessant!




So, und als nächstes und letztes sind die fünf Edelfasern dran. :-)

(Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.)


The third part of my fibre sample spinning consists of fibres from six different sheep - Bluefaced Leicester, Merino, Coburg Fox Sheep, Falkland Islands wool, New Zealand wool and "Eiderwolle", a German type of wool that doesn't come from a specific breed of sheep but from different sheep that are kept on embankments in Northern Germany and are mainly used for keeping grass and other plants in check. They all were very similar to work with, with only little differences, but they do vary in softness. Coburg Fox is the roughest one, Eiderwolle came in second, Falkland and New Zealand are equally soft and somewhere inbetween, and Bluefaced Leicester and Merino are softest ones and the only ones I would like to wear next to my skin (being the delicate flower that I am ...). As I had worked with Merino before I used this sample to find out about the differences in yarn spun using the long draw versus the short draw, and although I didn't do a very good job with the long draw and you can't see it in the pictures anyway, the long draw-yarn is indeed a little airier and fluffier than the short draw yarn. Interesting!

Next thing to spin are the five fancier fibre samples. :-)

Sonntag, 6. März 2016

Sieben Sachen 10/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



"Pfannkuchen aus der neuen Welt" aus dem Asterix-Kochbuch zum Frühstück gemacht und mit leckerem Sirup verspeist.



Ein Paket ausgepackt - drin war ein schöner neuer Kammzug von Manos del Uruguay.



Warnschilder für diverse Hardware gedruckt. Ich mag den Labelmaker - eigentlich müsste ich noch viel öfter labeln! =)



Plakate im Eine-Welt-Laden aufgehängt. Ab demnächst haben wir nämlich ein fair gehandeltes Garn von Manos del Uruguay im Angebot, und dafür muss Werbung gemacht werden.



Gesponnen und gezwirnt wie eine Blöde. Nächsten Samstag werde ich ein bisschen Schauspinnen, und dazu dachte ich, es wäre eine tolle Idee, meine Faserschnupperpakete fertig zu haben und zeigen zu können. Wird 'n enges Ding, bis dahin alles fertig zu haben ...



Versucht, meine Jacke zu entfusseln, genervt aufgegeben und eine andere angezogen. Mal schauen, wie die Waschmaschine damit fertig wird.



Einen halben Kuchen von letztes Woche in den Ofen geschoben und aufgebacken. War eigentlich schlau, den ganzen zu backen und die Hälfte einzufrieren statt jede Woche einen halben Kuchen neu zu backen - das sollte ich öfter so machen.

Donnerstag, 3. März 2016

Pflanzenfaserschnupperpaketendstand

Jetzt sind auch die restlichen fünf der der zehn pflanzlichen Schnuperfasern fertig verponnen. Teil 1 hatte ich ja hier schon gezeigt, Teil 2 folgt also jetzt.



Die Fasern hier waren jetzt deutlich abwechlsungsreicher, was das Spinnen spannender gemacht hat. :-)

Nummer sechs der Pflanzenfasern war Soja. Die Fasern hier sind ungebleicht, und ich fand schon direkt von Anfang an, dass die eindeutig sojafarben sind, so wie ich es von meinem Sojagranulat her kenne. Irgendwie witzig, dass man die Herkunft des Materials noch so deutlich sieht. Allerdings finde ich es auch etwas befremdlich, etwas, was man eigentlich essen könnte, zu Garn zu verarbeiten ... Spinnen lassen haben sich die Sojafasern ganz gut, wie die anderen Pflanzenfasern halt auch. Die Fasern sind weich und glatt, ein bisschen wie Babyhaar. Der Strang zerfällt leicht, eben weil die Fasern so glatt sind, aber da gewöhnt man sich dran. Das Garn ist etwas weniger glänzend als Seacell, aber ähnlich weich und fasst sich angenehm an.




Danach habe ich die Milchfasern versponnen. Die Fasern sind etwas weniger glatt als z.B. Soja oder Seacell, lassen sich aber gut spinnen. Mich hat ein bisschen gestört, dass sie sich in der Hand sehr warm anfühlen, aber vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet. Auch hier habe ich wieder das Problem, dass ich es merkwürdig finde, Lebensmittel zu Garn zu verabeiten, und dann auch noch ausgerechnet Milch ...? Das sind also, auch wenn das Garn schön und weich und toll geworden ist, keine Faser, die ich nochmal kaufen werde.




Den Bambus fand ich zuerst hauptsächlich wegen seiner Farbe toll. Was für ein schönes Dunkelgrau! Das Spinnen war anfangs ein bisschen schwierig, weil die Fasern viel rauer sind als die von den vorigen Proben und das Ausziehen erst etwas schwer ging. Mit ein bisschen Übung ging es dann aber doch, auch wenn mich weiterhin gestört hat, wie sich die Fasern beim Ausziehen anfühlen. Ein bisschen das spinnerische Äquivalent zu Fingernägeln auf einer Tafel. *brrr* Positiv finde ich allerdings, dass die Fasern fast gar nicht gefusselt haben und dass das fertige Garn ganz weich und angenehm geworden ist, wenn auch nochmal weniger glatt wie die anderen.




Das Naturleinen hat sich ganz toll verspinnen lassen! Ohne viel Üben kriegt man schon einen einigermaßen gleichmäßigen Auszug hin, und schnell zu verspinnen ging es auch! Leider hat das entstehende Garn eher was von Paketschnur. :-D Ich wüsste leider nichts, was ich mit so einem Garn anfangen sollte ... Aber vielleicht gibt es feinere Qualitäten? Hat auf jeden Fall eine zweite Chance verdient. Ich habe die Fasern übrigens, wie mir mein Spinnbuch empfohlen hat, mit angefeuchteten Fingern gesponnen.




Ui, die Baumwolle, vor der hatte ich richtig Angst! Ich konnte ja bisher den langen Auszug, mit dem man sie spinnen soll, nicht, und die Fasern sind so kurz und jeder sagt, wie schwierig das ist ... waaah! Am Ende habe ich es dann einfach ausprobiert und fand es gar nicht so schlimm. Ja, es ist definitiv eine der schwierigerern Fasern, und das Garn ist auch nicht wirklich gleichmäßig geworden, und ja, man muss sich richtig konzentrieren, aber es ging, und zwar besser als gedacht. Ich weiß nicht, wieso, aber ich finde eh, dass sich Baumwolle total toll anfasst, und das Garn hier ist keine Ausnahme. Ungleichmäßig, ja, aber total weich und fluffig. Meine Lieblingsfaser aus diesem Teil des Pakets, und auch in der Gesamtwertung zusammen mit Seacell auf Platz 1.




So, damit sind die Pflanzenfasern also erstmal durch. Als nächstes werde ich aus dem tierischen Faserpaket die Merinowolle verspinnen. Weil ich die eh schon kenne, will ich hier die eine Hälfte im langen, die andere im kurzen Auszug verspinnen, um mi mal die Unterschiede im fertigen Garn anschauen zu können.

The last five of my ten plant fibre samples are spun, so I can show you the results. :-) This part of the samples was a little bit more varied which made it more interesting to spin, although soy and milk fibre were quite similar to the first samples. Soy was very smooth and shiny, although not as shiny as seacell, and milk was a even little bit less smooth but not much. Bamboo was definetely rougher than all the other samples before, which made it a bit difficult to work with, but it almost didn't shed at all and the resulting yarn is very soft and lovely. Flax was quick and easy to work with, but the yarn resembles parcel twine - but maybe there are finer qualities that produce a nicer yarn? Definetely worth looking into. And last but not least, cotton. I was very afraid of cotton because I had never tried the long draw method before and everyone kept telling me how difficult to spin cotton would be. In the end, it wasn't that bad. More difficult than the other fibres, but still doable. The yarn didn't come out very even, but it's still very nice and fluffy and soft. My favourite fibre of those five! :-)

Next I'm going to start working on my animal fibre samples. I'll beginn with the merino wool and spin half of it with the short draw method and the other half using the long draw so I can compare the finished yarns and see what difference it will make.