Sonntag, 28. Februar 2016

Sieben Sachen 9/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Pilze und Quornwürstchen zum Frühstück angebraten. Soooo lecker!



Frühstück für die Schweine geschnippelt. Die kriegen weder Würstchen noch Pilze, dafür leckeres Gemüse.



Zum Kuchenbacken der Timer gestellt und dabei folgendes festgestellt: a) unser Kühlschrank ist ganz schön vollgehängt, b) die Batterie des Timers geht wohl bald leer, c) ich habe vergessen, mit der Weihnachtsdeko den Schneemannmagnet wegzuräumen.



Angefangen, Bambus zu spinnen. Geht gar nicht mal so leicht ... :-/



Mich warm eingepackt und ein bisschen draußen spazieren gegangen.



Eine Displayschutzfolie auf's neue Handy aufgebracht. Ist nicht ganz fusselfrei geworden, aber nach einer halben Stunde Folie hoch, Fusseln entfernen, Folie wieder runter, neue Fusseln finden etc. hatte ich auch keine Nerven mehr. Wird schon gehen. :-)



Apfelkuchen von Punkt 2 3 gegessen.

Sonntag, 21. Februar 2016

Sieben Sachen 8/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Gefrühstückt. Mit vom Mann gemachten Applecrumble. :-)



Kreuzchen gesetzt.



In einem Anfall von Nostalgie nach Ancaria gereist und Sacred gespielt. Gerade spiele ich einen Zwerg - ein ziemlich cooler Charakter, der neben Axt und Schwert auch Kanonen und Flammenwerfer benutzen kann.



Kreppel gebacken. Selbstgemachte Kreppel sind echt die besten!



Sojafasern versponnen.



Jacke angezogen, Kamera eingepackt und zu Kantoreiprobe gelaufen, an der der Mann heute teilgenommen hat, um ein paar Bilder für die Zeitung zu machen.



Eine Tasse Tee gekocht, eine Folge "Miss Fisher's Murder Mysteries" eingeschaltet und die Kreppel verzehrt.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Pflanzenfaserschnupperpaketezwischenstand

Fünf der zehn pflanzlichen Schnuperfasern sind bereits versponnen, deshalb dachte ich, es wäre an der Zeit, mal den aktuellen Stand zu zeigen.



Zuerst eins vorweg: die Fasern haben sich bisher alle recht ähnlich verspinnen lassen. Es sind immer relativ lange Einzelfasern, nur halt mehr oder weniger rutschig, steif, glänzend und fusselig. Die Fasern waren alle recht glatt, deshalb sind mir die Stränge beim Spinnen eigentlich immer zerfleddert, also schon deutlich anders als bei den Schaffasern, die ich bisher ausprobiert hatte.

Angefangen habe ich mit Ingeo, einer Faser aus Mais. Ingeo lies sich etwas schwerer ausziehen, war also am wenigsten glatt, hat aber ziemlich gefusselt. Der fertige Faden glänzt wenig und ist unelastisch, aber angenehm weich. Sieht ein bisschen plastikartig aus, und was für mich der größte Nachteil ist: riecht auch nach dem Waschen irgendwie komisch. Fast ein bisschen nach Maggi ... also nichts, woraus ich mir einen Pulli stricken müsste. :-D




Als nächstes kam Ramie dran. Ramie ist super reißfest und wird deshalb wohl auch als Beimischung für plastikfreie Sockengarne genommen. Weil ich gelesen hatte, dass Ramie ein bisschen Leinen ähnelt, und man Leinen für einen glatteren Faden mit angefeuchteten Händen verspinnen soll, habe ich das ausprobiert. Hat aber nicht geklappt, feucht haben sich die Fasern gar nicht mehr ausziehen lassen. Der fertige Faden wirkt kühl, glänzt ein bisschen, ist aber auch etwas steif.




Die Bananenfaser hat mich am meisten genervt! Sie ist ähnlich wie Ramie, fusselt aber ganz, ganz schlimm. Der fertige Faden ist noch steifer als der Ramie-Faden und erinnert mich fast ein bisschen an Paketschnur. Beim Zwirnen aus einem Knäuel hat sich das Zwirnknäuel aufgelöst und der Faden verheddert, das war eine verfluchte Arbeit, das wieder auseinanderzufriemeln.




Seacell dagegen ist ein Traum! Die Fasern sind super glatt und ich konnte nur mit ganz wenig Einzug spinnen, weil sich beim Spinnen sonst der Faserstrang aufgelöst hätte, bevor genug Drall im Faden war. Mit etwas Übung war das aber auch kein Problem mehr, und das fertige Garn entschädigt sowieso für alles: weich, schöner, nicht zu plastikartiger Glanz und toller Fall (Mist, wie sagt man denn auf deutsch? Ich will "drape" sagen und was besseres als Fall fällt mir nicht ein...) Definitiv mein Favorit unter den fünfen.




Zuletzt kam Tencel dran. Tencel ist auch relativ glatt, fusselt aber nicht so sehr und lies sich ganz gut verarbeiten. Der fertige Faden glänzt ziemlich doll, was halt schon fast ein bisschen sehr nach Plastik aussieht. In der Weichheit liegt es irgendwo in der Mitte.




So, auf zu den nächsten fünf Fasern! Die für mich spannendsten, also Bambus, Leinen und Baumwolle, habe ich mir extra für den zweiten Teil des Pakets aufgehoben. :-)

As I finished spinning the first half of my plant fibre samples, I thought it wold be a good time to show what I've done so far.The first five fibres where ingeo, ramie, rayon made from banana plants, seacell and tencel. They were all rather similar to work with, all very smooth and more or less slippery and shiny. Ingeo is the least shiny but the softest, banana and ramie where rather stiff which I didn't like very much. Seacell is clearly my favorite here, because it is very smooth and has a nice shine and beautfiul drape. And now I'm off to spin the other five fibre samples - I kept the more interestig fibres like flax, cotton and bamboo for last, so I'm really looking forward to this.

Sonntag, 14. Februar 2016

Sieben Sachen 7/2016

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Ein bisschen Tencel gesponnen.



Eine Stunde lang den Telefonhörer ans Ohr gehalten und mit der Verwandschaft gesprochen.



Eine sehr lecker Brokkolisuppe gegessen, die der Mann gekocht hat. Macht er sonst nie, weil es ihm keinen Spaß macht, aber dieses Wochenende hat er freiwillig ganze zwei Mal gekocht! Das andere Essen war ein bisschen ... experimentell und ungewohnt im Geschmack aber das lag nicht an seinen Fähigkeiten, sondern am Rezept.



Fred dem Salzstreuer bei seiner Verstopfung geholfen. Da waren produktionsbedingt vier von neun Löchern zu und es kam immer so wenig raus, da hab ich mit einer heißen Nadel etwas nachgearbeitet.



Einen Kuchen mit selbstgebackenem Biskuitboden, Vollmilchkuvertüre als Durchweichschutz und Dosenpfirsichen gemacht. Sehr leckere Kombination! (Das nächste Mal lege ich auch eine andere Tischdecke auf, sonst denkt ihr noch, wir hätte nur eine. ;-)).



Die Nägel bemalt und bestempelt. Farbe und Motiv wurden vom Mann angeregt, der sagte "rot mit schwarzen Blumen oder so drauf". :-)



Sportklamotten angezogen, Netflix angestellt und eine Runde Indoorfahrrad gefahren.

Freitag, 12. Februar 2016

Anleitung Maschenmarkierer



Da es in letzter Zeit hier so viele Maschenmarkierer zu sehen gab, dachte ich, es wäre an der Zeit, mal meine für mich optimierte Methode zum Basteln ebensolcher zu zeigen. :-)

Ihr braucht folgendes:

1. Werkzeug



Eine Schere oder einen Seitenschneider, eine Stricknadel oder einen Stift, eine Flachzange und ein Feuerzeug. Die Stricknadel ist zum Formen der Schlaufe gedacht. Da ich meistens mit dünneren Nadeln stricke, forme ich meine Maschenmarkierer um 5er-Nadeln, damit die Schlaufen nicht zu riesig werden, aber eine dickere Nadel geht natürlich auch. Meine Flachzange ist aus einem Schmuckbastelset und vorne etwas gebogen, das macht die Handhabung etwas einfacher, finde ich.

Im Umgang mit dem Werkzeug, besonders der Schere und dem Feuerzeug, wie gewohnt bitte vorsichtig sein!


2. Material



Schwarzen Nylonfaden in 0,5 mm Stärke, bunte Rocailles in 5,5 oder 6 mm und Quetschperlen in 2 mm. Die Rocailles mag ich, weil sie schön bunt sind und fast ein bisschen leuchten, das heißt, man sieht sie einfach gut. Außerdem haben sie ein größeres Loch als zum Beispiel Wachsperlen, so sind sie einfacher zu verarbeiten. Ich nehme gern den dicken schwarzen Nylonfaden, weil man den auch besser sieht als den dünnen weißen:



Gehen tut natürlich auch der dünne weiße Faden, aber wie gesagt, ich empfehle eher den sichtbareren.


Und so geht's:



Zuerst schneidet ihr ein Stück Faden ab, aber nicht zu kurz, sonst wird's beim Weiterarbeiten arg fummelig. Ich mach das nach Gefühl, habe aber mal nachgemessen und kam so auf 12 cm.




Als erstes Form ihr um eure Stricknadel oder was auch immer eine Schlaufe und quetscht die erste Perle auf. Ich klemme mir dazu die Stricknadel zwischen Zeige- und Mittelfinger, halte die beiden Enden des Fadens mit dem Daumen fest und schiebe die Quetschperle mit der Zange in der anderen Hand an die gewünschte Stelle und drücke sie zu. So ungefähr (nur dass halt die Hand, die jetzt das Bild macht, dann die Zange hält):





(Sorry für unscharfe Bild ...)

Als nächstes fädelt ihr die gewünschte Anzahl an Rocailles auf. Da die manchmal etwas unterschiedliche Löcher haben, probiere ich zuerst, ob sie auch nicht über die Quetschperle rutschen, damit sie am Ende auch halten. Sich selbst auflösende Maschenmarkierer sind eher unpraktisch.




Dann wird die zweite Quetschperle möglichst dicht hinter die beiden Rocailles gequetscht.




Jetzt schneidet ihr den Nylonfaden etwas zurück, lasst aber so 2 bis 3 mm stehen.




Zum Schluss wird das überstehende Ende mit dem Feuerzeug ein bisschen angeschmolzen, damit alles schön rund ist und sich nichts in der Wolle verheddern kann. Dazu den Nylonfaden nicht direkt in die Flamme halten, sondern nur in die Nähe, das reicht schon.

Fertig!


Und so können die Maschenmarkierer dann aussehen:



Bunt mit zwei Perlen, einfarbig, oder mit drei Perlen, ganz nach Geschmack.


So, und jetzt die Preisfrage: was macht man mit den Dingern? Ich habe mal ein bisschen in alten Bildern gewühlt, um ein paar Anwendungsgebiete zu zeigen.

Die Maschenmarkierer werden an der gewünschten Stelle einfach auf die Nadel gesetzt und in den nachfolgenden Reihen immer einfach angehoben. Aber NICHT mitstricken natürlich, sonst kriegt man sie nicht mehr aus dem Gestrick raus! Aufpassen muss man auch, wenn man eine Lifeline verwendet, nicht, dass der Markierer dann auf der sitzt. ;-)




Man kann einzelne Musterwiederholungen kennzeichnen, damit man es beim Nachzählen leichter hat und besseren Überblick behält.




Man kann sie aber auch ohne Muster als Zählhilfe nehmen. Ich stricke zum Beispiel gerade an einem Teil mit 160 Maschen, das nur kraus rechts gestrickt wird. Letzten hatte ich da eine Maschen verloren und das erst viel später gemerkt, deshalb habe ich jetzt ein paar Markierer drin, damit ich alle paar Runden einfacher Nachzählen kann. Auch wenn man viele Maschen anschlagen muss, kann es hilfreich sein, alle 20 oder 50 Maschen einen Markierer zu setzen, damit man, wenn man durcheinander kommt, nicht von vorne anfangen muss zu zählen.




Hier stricke ich eine mehrfarbige Chart. Ich habe alle 20 Maschen einen Markierer gesetzt und die entsprechenden Linien in der Chart farbig nachgezogen, damit ich schneller weiß, wo ich bin und nicht erst am Ende der Runde merke, wenn ich einen Fehler gemacht habe.




Und hier markiere ich eine Mittelmasche bei einem Dreieckstuch.

Auch zum Randmaschen markieren oder für Rundenanfänge sind die Markierer praktisch.

Viel Spaß beim Nachbasteln! Ich würde mich über Bilder eurer fertigen Maschenmarkierer freuen. :-)


This is a little tutorial to show you how to make stitch markers. You'll need the following tools: sissors, flat pliers, a knitting needle and a lighter. Please be careful when using the tools! I usually use a 5.0 mm needle, because I mainly knit with smaller needles than that and don't want my stitch markers to be too big, but if you use bigger needles for knitting, use an even bigger needle to make your stitch markers with. ;-)
And the following material: black nylon thread, 0.5 mm thick; Indian beads, 5,5 or 6,0 mm; and squeezing beads (does that make sense? It's what the packaging says ...) , 2 mm. I like to use the black thicker thread because it's easier to see than the thinner white one, but it's up to you.

This is how you make them:
Step 1: Cut a piece of thread. Don't make it too short or the next steps will be quite fiddly.
Step 2: Form a loop with the thread around your knitting needle, place a squeezing bead on your thread and squeeze the bead in place. I do this by holding the knitting needle in my left hand between my index and middle finger, holding the thread with my thumb and placing and squeezing the bead with the pliers in my right hand.
Step 3: Place Indian beads on the thread. The Indian beads sometimes have bigger holes, so I recommend trying to see if the beads slip over the squeezing beads first, because no one needs a stitch marker that disintegrates. ;-)
Step 4: Place another squeezing bead close to the Indian beads and squeeze it.
Step 5: Cut nylon thread but leave about 2 or 3 mm.
Step 6: Melt the protruding end of the thread to make a smooth end for your stitch marker so it doesn't snag your yarn. Done!

To use them, simply place them on your needle and slip them in the following rows. You can use the stitch markers to mark pattern repeats, to help you count your stitches (just place one every 20 or 50 stitches) or to mark the beginning of a round and so on.

Happy knitting! :-)


Sonntag, 7. Februar 2016

Sieben Sachen 6/2015

Hier sind wieder wie (fast) jeden Sonntag 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Die Schweinchen in eine Kiste gesetzt und ihr Gehege saubergemacht.



Ausgeblichene Klamotten wieder etwas schwärzer gefärbt.



Die Nägel lackiert und bestempelt. Hier hab ich zum ersten Mal ausprobiert, den Stamper mit einer Fusselrolle sauberzumachen - das funktioniert ja wirklich viel besser als mit Nagellacketferner!



Noch ein paar Maschenmarkierer gebastelt.



Gemüse aus dem Meerschweinchengehege rausgefischt. Das lag die ganze Nacht drinnen und wurde nur minimal angefressen - man kann also feststellen, dass unsere Wutzis Zucchini doof finden. :-D



Auf einer Direktvermarktermesse lauter Sachen angeguckt und angefasst und dann dieses schicke Armband/Kette ausgesucht und mit nach Hause genommen. Man erkennt es nicht so gut, aber da ist ein kleiner Igel drauf, der sich einen Pilzhut aufsetzt. :-D



Kaffee getrunken. Mit mitgebrachtem Pflaumenkuchen, einem pinken Kreppel und leckerem Getreidemilchkaffee. :-)