Mittwoch, 24. April 2013

Socken für den Opa

Passend zum Frühlingsanfang habe ich die Socken, die ich für meinen Opa gestrickt habe, fertig.



Größe 44/45, aus Lana Grossa Meilenweit 100 Ultimo in braun (leider gab es bei uns im Wollgeschäft nichts anderes ...). Wie immer gestrickt nach der Standardanleitung für Socken mit Jojo-Ferse. Verbraucht habe ich 84 Gramm. Der Schaft und die Oberseite des Fußes sind in einem ganz einfachen 3 re, 1 li-Muster gehalten. Das einzige, was neu war, war, dass ich beide Socken gleichzeitig auf einer langen Rundstricknadel gestrickt habe. Das war teilweise etwas fummelig, aber auf der anderen Seite ist es auch super, wenn man beide Socken eben gleichzeitig fertig hat. Werde ich vermutlich jetzt öfter so machen.

The socks I made for my grandpa are finally done! I made them using my standard sock pattern, with a k3p1 ribbing. They're size 10 and took 84 grams to make. This time I tried making both socks at one time which was a little awkward to begin with but in the end I really like having them both done at the same time.

Dienstag, 23. April 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 17/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 17/2013

Aus dem Archiv vom 24.04.2007:

Wie ausführlich wollt Ihr über den Fortschritt eines bestimmten Strickprojektes in den Blogs lesen? Welche Projekte und Details interessieren Euch dabei am meisten?

Das Wollschaf bedankt sich bei Arlene!

Meistens interessieren mich Details gar nicht. Ich schaue mir gerne fertige Sachen an, aber Details zum Herstellprozess interessieren mich eigentlich nur, wenn jemand etwas ganz neues macht oder eine bekannte Anleitung sehr verändert.

This week, das Wollschaf wants to know what and how many details we would like to read in other people's blogs about their current knitting projects. I'm usually not very much interested in details of the work in progress, except when someone improvises, does something new or changes an existing pattern a lot.

Sonntag, 21. April 2013

Sieben Sachen 12/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.
Today I'm once again showing seven pictures of things I did using my hands. Idea from Frau Liebe.



Bestellte Klamotten ausgepackt und anprobiert. Ich gehe nicht gerne Klamotten kaufen, bestellen ist meistens der einfachere und stressfreiere Weg.
Unpacked and tried on some clothes I ordered. I hate shopping for clothes, so ordering is usually a good way to avoid the dreaded shopping trip.




Streuselteig geknetet.
Made some dough for a cake.




Rhabarber geschält.
Peeled some rhubarb.




Den fertigen Rhabarberkuchen gegessen.
Ate the resulting rhubarb cake.




Wäsche aufgehängt.
Hung out the laundry.




Schal angezogen und spazieren gegangen.
Put on a scarf and went for a walk.




Mit meinem Mann zusammen den neuen Bollerwagen montiert.
Assembled the new handcart (in cooperation with my husband :-)).

Samstag, 20. April 2013

Zweimal Nudeln und einmal Suppe

Eines meiner schnellen Lieblingsnudelgerichte waren immer Spaghetti mit Öl, Knoblauch, Tomaten und Salz und Pfeffer. Da es letztens beim Kochen man wieder schnell gehen musste, nix anderes im Haus war und ich nicht die Maggi-Nudeln meines Mannes mitessen wollte, habe ich eine sattwige Variante davon gemacht.



Vollkornnudeln, getrocknete Tomaten (ok, frische wären schöner gewesen, ich hatte aber nichts anderes da), Salz, Pfeffer, Basilikum, etwas Olivenöl und ein bisschen Tomateneinweichflüssigkeit. Lecker! :-)


Die anderen Nudeln sind meine geliebten Tortellini, die ich schon ewig nicht mehr gegessen habe, weil ich keine Vollkornvariante gefunden habe. Habe ich jetzt aber! Im Denn's in der alten Heimat gibt es Nudeln von Pasta Nuova, und eine Sorte davon sind die Tortelloni Vollkorn verdi. Sie sind wie gesagt aus Vollkorn und sind zudem noch ohne Ei gemacht. Gut, es sind ein paar Zwiebeln dran, aber darüber habe ich dann mal hinweg gesehen. Sie haben ein bisschen spinatig geschmeckt, waren aber alles in allem sehr gut. Schade, dass es hier bei uns keinen Denn's gibt.



Das nächste Mal gibt es dann auch eine richtige Soße dazu und kein Pesto. ;-)


Und zuletzt die Suppe. Ich habe endlich das Corn Chowder aus dem Sivananda Cookbook gekocht. Schnell und einfach zu kochen und geschmeckt hat es richtig toll.

Donnerstag, 18. April 2013

Loose Ends

Ich hatte doch von der großen Wundertüte erzählt, die ich letzten von meinem Opa bekommen hatte. In dieser Tüte war eine fast fertige Strickjacke, die meine Oma gestrickt haben muss. Es fehlten nur die Knöpfe, ein Ärmel musste noch angenäht und die vielen Fäden vernäht werden. Und das hab ich auch gemacht. :-)



Die Jacke ist aus grün-weiß-brauner Wolle gestrickt, das Bündchen anscheinend aus dreifach genommenen Resten verschiedener brauner Sockenwolle.



In meiner umfangreichen Knopfsammlung fanden sich leider keine 7 gleichen passenden Knöpfe, aber der der Wollfrau um die Ecke habe ich dann welche bekommen.



Obwohl es ein Damenmodell ist, was man laut meines Patenonkels an der Knopfleiste erkennt (mir wäre das im Leben nicht aufgefallen), hat mein Mann sie für mich gemodelt. Und hier ist das gute Stück in seiner ganzen Pracht:



Leider ist es nicht meine Farbe und mein Stil. Im Moment ist sie bei meiner Mutter, damit sie sich überlegen kann, ob sie die Jacke behalten mag, und wenn sie sie nicht mag, bringen wir sie der Oma meines Mannes mit, die freut sich garantiert darüber.

A few weeks ago my uncle gave me a large bag with various scraps of yarn and half finished knitted stuff from my grandmother. In the bag was a nearly finished cardigan my grandma had made, and I finished it. It just needed sewing in an arm, adding buttons and weaving in ends. Unfortunately it's not my style, so either my mum or my husband's grandma will get it. :-)

Dienstag, 16. April 2013

Sattwige Ernährung, Einführung, Tipps für Anfänger und Erfahrungsbericht


Ich habe mal eine kleine Zusammenfassung zum Thema sattwige Ernährung geschrieben. Wer den Text gerne als .pdf haben möchte, kann ihn hier bekommen. Ich freue mich auch über Anregungen, Kommentare und weitere Rezepte! :-)


Begriffserklärung Sattwig, Tamasig, Rajasig, Grundlagen

Im Yoga werden Nahrungsmittel entsprechend ihrer Eigenschaften in drei Kategorien eingeteilt, tamas (träge, dunkel), rajas (Unruhe, Leidenschaft) und sattvas (rein, hell, leicht).

Tamasige Nahrungsmittel entziehen dem Körper Energie und machen träge. Faule, unreife und haltbar gemachte Lebensmittel gehören dazu, ebenso Fisch, Fleisch, Alkohol, Tabak und Drogen. Zu viel Essen ist auch tamasig. Tamasige Nahrung sollte möglichst ganz vermieden werden.

Rajasige Nahrungsmittel machen den Geist unruhig und nervös. Hierzu gehören Kaffee, schwarzer Tee, zu scharfes Essen, weißes Mehl und raffinierter Zucker. Zu schnelles Essen ist ebenfalls rajasig. Auch diese Nahrungsmittel sollten auf ein Minimum reduziert werden.

Sattwige Nahrungsmittel liefern wertvolle Nährstoffe, geben Energie und lassen den Geist klar werden. Hierzu gehört Gemüse (nicht alles! Zwiebeln und Knoblauch sowie Pilze gelten als tamasig) und Obst, Vollkorngetreide und Produkte daraus, Hülsenfrüchte, Nüsse, Milch und Milchprodukte.

Quellen: Yoga und gesunde Ernährung, Yogische Ernährung.


Einzelne Nahrungsmittel

Tee, Kaffee, Schokolade
Auf Kaffee habe ich ursprünglich aus anderen Gründen verzichtet und ich muss sagen, mir als regelmäßigem Kaffeetrinker fiel es im ersten halben Jahr oft recht schwer. Ich weiß nicht, ob es am Geschmack lag, an den ich mich so gewöhnt hatte, oder am Kaffeeritual, dass immer eine bewusste Pause im Alltag war, aber ich habe wirklich manchmal innerlich dem Kaffee hinterhergeweint. Wer auch auf Kaffee verzichten will und sich schwer damit tut: es wird besser. Ehrlich. Und so unwahrscheinlich das auch erst klingt, aber irgendwann schmeckt er auch noch nicht mal mehr so besonders gut.
Schwarzer Tee ist dagegen einer meiner Schwachpunkte. Ich bilde mir ein, die Wirkung des Koffeins in Kaffee und Tee (Koffein und Teein sind übrigens dasselbe) sowieso nicht zu spüren, außerdem ist im Tee weniger davon enthalten und es wirkt obendrein noch anders.
Über Kakao bzw. Schokolade habe ich noch keine eindeutigen Antworten gefunden. Kakao enthält in geringen Mengen Koffein und Theobromin, dass eine ähnliche Wirkung wie Koffein hat. Allerdings habe ich auch Rezepte in Yogischen Kochbüchern gefunden, die den Kakao enthalten. Ein weiteres Problem der Schokolade, zumindest von konventioneller Schokolade, ist der zugesetzte raffinierte Zucker sowie die Milch, die aus zweifelhaften Quellen stammen könnte (siehe unten). Wenn Schokolade, dann versuche ich also darauf zu achten, hochwertige Bio-Schokolade mit Rohrohrzucker zu kaufen. Und tendenziell eher dunkle Sorten.

Fisch und Fleisch
Fisch und Fleisch fällt gleich aus zwei Gründen raus: erstens, es ist tamasig. Zweitens, es widerspricht dem yogischen Prinzip von Ahimsa. Ich bin schon relativ lange Vegetarier, deshalb ist das sowieso schon eine meiner wichtigsten Ernährungsregeln.

Milchprodukte, Eier
Milchprodukte gelten eigentlich als sattwig, allerdings stehen sie dank Massentierhaltung oft im Gegensatz zum oben erwähnten Ahimsa. Ich achte darauf, Milch und Milchprodukte aus regionalem Bio-Anbau zu kaufen. Bioland zum Bespiel hat Richtlinien, die die Haltung von Tieren regeln. Letzen Endes muss aber jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm das ausreicht. Es kann auch helfen, achtsam mit Milch und Milchprodukten umzugehen, zum Beispiel nichts verschwenden und nicht im Übermaß zu sich nehmen.
Wenn ich backe, orientiere ich mich gerne an veganen Backrezepten, die ohne Eier auskommen, und nehme statt Sojamilch und Margarine Kuhmilch und Butter. Margarine ist mir zu sehr Kunstprodukt, als dass ich sie gerne essen möchte.
Eier sind tamasig und es wird geraten, eher darauf zu verzichten.

Aufgewärmtes Essen
Aufgewärmtes Essen gilt auch als tamasig. Ich habe mich persönlich aber dafür entschieden, auch weiterhin Essen aufzuwärmen, denn ich habe nicht die Zeit, jeden Tag drei Mahlzeiten frisch zuzubereiten. Außerdem gehe ich stark davon aus, dass meine aufgewärmten Reste vom Vortag immer noch nahrhafter und gesünder sind als alles, was die Kantine bei uns an der Arbeit so zaubert. ;-P

Zucker
Zucker ist nicht generell verboten, weißer Zucker sollte aber vermieden werden. Außer Rohrohrzucker kann man zum Süßen auch Honig oder Ahornsirup verwenden. Ich persönlich versuche, mich darauf zu trainieren, immer weniger süß zu essen.

Gewürze, besonders Zwiebeln
Eine der größten Umstellungen für mich war der Verzicht auf Zwiebeln. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Vegetariern ist, aber Zwiebeln und Knoblauch waren für mich für den Geschmack des Essens immer sehr wichtig. Zwiebeln scheinen der geschmackliche Ersatz für Fleisch zu sein, zumindest könnte man den Eindruck bekommen, wenn man sich viele vegetarische Fertigprodukte wie Bratlinge und Aufstriche so anschaut. Versucht mal, was ohne Zwiebeln zu finden! Gar nicht so einfach. Mein erster Versuch, sattwig zu kochen, ist unter anderem auch daran gescheitert. Tomatensoße, die sonst mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern gewürzt wird, schmeckt nur mit den Kräutern irgendwie fad. Deshalb ist es wichtig, beim Würzen umzudenken. Statt Zwiebeln kann zum Beispiel auch Sellerie viel Geschmack geben. Und ich habe gelernt, dass Lorbeer auch außerhalb von Bratensoße seine Daseinsberechtigung hat.
Wer sattwig kochen möchte, wird vermutlich nicht an der indischen Küche vorbeikommen. Einige Gewürze waren mir zuerst ziemlich suspekt, wie Kurkuma zum Beispiel; das riecht pur nämlich alles andere als gut. Ich kann aber nur raten, es einfach auszuprobieren – ist vielleicht anfangs ungewohnt, aber man kann viel leckeres Neues entdecken.
Essig ist übrigens auch tamasig. Ein guter Ersatz dafür im Salatdressing ist Zitronensaft. Beim Auswärtsessen ist es am Salatbuffet manchmal nicht ersichtlich, in welchen Dressings Essig enthalten ist und in welchen nicht, aber zur Not schmeckt Salat auch einfach nur mit ein bisschen Öl darüber.


Abgrenzung zur Ayurvedischen Ernährung

Was ich anfangs etwas schwierig fand, war, dass yogische und ayurvedische Ernährung oftmals synonym verwendet wird. Dabei sind es zwei zwar ähnliche, aber nicht gleiche Ernährungsformen. Im Ayurveda werden Menschen in Konstitutionstypen eingeteilt (Doshas), denen entsprechend Nahrungsmittel empfohlen werden. Darunter sind eben auch Gewürze wie Knoblauch oder Chili, die nicht sattwig sind. Wer sich weitergehend für dieses Thema interessiert, dem kann ich die Ausgabe 78 01/2013 der Yoga Aktuell empfehlen.


Kochbücher und Kochkurse

Ich habe zu Anfang voller Begeisterung zwei Yoga-Kochbücher bestellt und quergelesen, von denen mich leider keines überzeugt hat. In einem Buch waren viele Fleisch- und Fischrezepte sowie Rezepte für gewürzten Kaffee. Versteht mich nicht falsch, natürlich kann jeder Essen, was er mag, aber von einem Yogakochbuch erwarte ich eine Anleitung dazu, wie ich es ganz richtig mache und nicht wie ich es „ein bisschen“ richtig mache. Das zweite Buch war mir zu ayurvedisch. Ich möchte mich sattwig ernähren und nicht erst noch mein Dosha bestimmen müssen, bevor ich loskochen kann. Also, ein bisschen Vorsicht beim Bücherkauf. :-)
Gut finde ich das Internationale Yogakochbuch der Sivananda-Yogazentren. Leider ist es auf Deutsch nur noch gebraucht und sehr teuer erhältlich, deshalb habe ich die englische Version gekauft. In diesem Buch sind viele Rezepte aus verschiedenen Ländern sattwig aufbereitet. Es gibt Rezepte für Pizza, Nudelgerichte, Falafel, Salate, Apple Crumble und viel viel mehr. Nicht alles, was ich daraus probiert habe, hat mir geschmeckt, der überwiegende Teil war aber lecker. Vorne im Buch werden theoretische Grundlagen behandelt und es gibt eine Anleitung, wie man sich stufenweise vom unreflektierten Allesfresser zum komplett sattwigen Esser entwickeln kann.
Mir wurde von meiner Yogalehrerin dann noch die Vedische Kochkunst empfohlen. Dieses Buch enthält nur indische Gerichte, die zwar meistens sehr sehr lecker klingen, aber auch unheimlich aufwändig zu kochen aussehen. Bisher habe ich nur ein Rezept daraus ausprobiert, das war dafür aber sehr lecker.
Zu guter Letzt bieten einige Yogazentren auch Kochkurse an. Ich habe bisher noch an keinem teilgenommen, überlege aber, das demnächst mal zu tun. Beispiele wären hier die Yoga Vidya-Zentren oder auch die Sivananda-Zentren.


Rezepte

Viel findet man online leider nicht an Rezepten. Auf der Seite von Sivananda Yoga Europe gibt es ein paar. Ausprobiert habe ich davon das Linsen-Dal und das Granola (große Liebe!). Die Rezepte finden sich auch in deren Kochbuch. Diesen Orangen-Mandel-Kuchen fand ich auch yoga-tauglich. Und Yoga Vidya hat eine kleine Rezeptdatenbank.
Gefunden und noch nicht ausprobiert:
- die sattwigen Rezepte von Happy and Healthy Cooking.
- Mint and Cilantro Rice
- zwei weitere Rezepte gibt es hier
- Aloo ki Sabji
- Die Yogaoase hat auch einige Rezepte


Zum Schluss

Zwei Dinge sind mir noch wichtig zu erwähnen.
Erstens: Essen muss Spaß machen. Es hilft niemandem, wenn man sauertöpfisch vor seinem Teller sitzt und schon schlechte Laune hat, bevor man den ersten Bissen gegessen hat.
Zweitens: Vergesst euren gesunden Menschenverstand nicht. Hört auf Euer Gefühl. Letzten Endes ist jeder der Experte für sich selbst und weiß, was ihm am besten bekommt.

Die verstrickte Dienstagsfrage 16/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 16/2013

Es ist zur Zeit große Mode mit superdicken Nadeln zu stricken. Für mich sind das Besenstiele. Mit welcher Nadelstärke strickt ihr am liebsten? Gefällt euch dickes oder feines Gestrick besser?

Vielen Dank an Irmgard für die heutige Frage!

Manchmal gefällt mir dickes Gestrick ganz gut. Mein October Capelet habe ich auch mit 12er-Nadeln gestrickt und ich finde, das passt ganz gut. Oder sowas wie die Modern Garden Cardigan oder Bitty Bump, das gefällt mir auch ganz gut.



Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass die Sachen extra mit dicker Wolle gestrickt werden, nicht, weil es schön aussieht, sondern damit die Leute schnell fertig sind und nicht die Lust verlieren. Die Sachen von Lana Grossas Big & Easy fallen in diese Kategorie.

Tendenziell finde ich also dünneres Gestrick schöner, und stricken tu ich mit so dicken Nadeln auch nicht so gerne. Alles ab 6er- oder 7er-Nadeln finde ich schon recht anstrengend.

In this weekly column, das Wollschaf asks questions about many wool and knitting related topics. This week das Wollschaf wants to know which needle size we like best to knit with and if like thick or thin gauge fabrics better. I tend more towards thinner fabrics, but in some places I also like thick fabrics (e.g. my October Capelet, which I knit with 12 mm needles). I just don't enjoy knitting with needles more than 6 or 7 mm thick.

Sonntag, 14. April 2013

Sieben Sachen 11/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Das Ergebnis des gestrigen Einkaufsbummels an der Wand montiert und meine Seifensammlung darin untergebracht.




Den Badezimmerschrank teilweise entrümpelt und ein paar Pröbchen benutzt.




Kuchen gebacken. Nach dem beliebten Rezept hier, nur ohne Orangen, dafür mit Kakaopulver, Kardamom und Zimt.




Bisschen im alten Griechenland gewesen und ein paar Monster erledigt.




Eine etwas beleidigte Katze auf dem Schoß gehabt und gestreichelt.




Die Duftlampe befüllt und angezündet. Mit Rosmarin- und Zitronenöl, eine tolle Kombination.




Bisschen an Opas Socken weitergestrickt.

Donnerstag, 11. April 2013

Kiss the Cook

Vor ein paar Wochen wurde im schwarz-grünen Forum ein Mini-Swap mit dem Thema Kückenschürzen ins Leben gerufen. Ich habe zwar eigentlich eine Schürze, die ist auch schwarz und passt zu meiner Garderobe, aber so richtig cool ist sie trotzdem nicht. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und bei dem Swap mitgemacht. Als ich den Steckbrief meines Wichtels gelesen habe, war mir ziemlich schnell klar, in welche Richtung meine Schürze gehen würde. :-D



Und? Erkennt es jemand? Sie ist den Uniformen von Babylon 5 nachempfunden. :-) Da ich ja nicht so viel Näherfahrung habe, war es stellenweise etwas fummelig zu nähen, hat aber Spaß gemacht. Und ich glaube, mein Wichtel hat sich gefreut.

Dafür habe ich diese coole Schürze zurückbekommen:



Mit auswechselbarem Brustspritzschutz (diese Wortkreation ... :-D) und nachtleuchtenden Fledermäusen. Und genug Platz, um das Werkzeug temporär an der Schürze zu verstauen. Oh, und einen Haufen Knabberzeug habe ich auch noch bekommen. Und ein Keimglas, ich bin schon ganz gespannt, das endlich mal ausprobieren zu können. :-)

Samstag, 6. April 2013

Viele Grüße von Unterwegs!

Wir machen gerade das Wochenende über einen kleinen Kurzurlaub. Wer als erstes errät, wo wir sind, und mir seine Adresse an agnesbarton(at)gmx.de schickt, dem schicke ich ne Postkarte von hier. :-)

Donnerstag, 4. April 2013

"It's a Cheshire cat," said the Duchess, "and that's why."

Letztens habe ich in der alten Heimat ja Wolle gekauft, nämlich diese hier:



Als ich die Wolle schon ein bisschen hatte, ist mir aufgefallen, dass die Farbombination mit dem dunkelgrau und dem blau ein bisschen nach der Ceshire Cat aussieht. Ich finde die Farben so toll!

Jedenfalls ist die Wolle dann wieder zu einem Paar Socken geworden. Für mich. Weil sonst niemand, den ich kenne, Stricksocken mag und weil mein Mann selbst schon genug hat.





Beim Aufscheiden des italienischen Anschlages habe ich aus Versehen in den Anfangsfaden geschnitten und ihn so kurz geschnitten, dass ich ihn nicht mehr vernähen konnte. Ich hab dann das abgeschnittene Stück per Spit Splicing mit einem Stück Merinowolle als Pflaster zusammengefilzt und dann vernäht. Hoffentlich hält das.

So, und jetzt habe ich auch genug Socken. Die Sockenschublade geht schon nicht mehr zu... Zum Glück habe ich am Wochenende herausgefunden, dass mein Opa kaum noch Stricksocken hat, aber gerne welche trägt. Also kriegt er das nächste Paar. :-)

Dienstag, 2. April 2013

"Fast schöner als Weihnachten!"

So kommentierte mein Mann unseren Osterbesuch bei meinem Opa und meinem Patenonkel. Mein Patenonkel hatte mir nämlich eine ganze Tüte voller alter Wolle und angefangener Stricksachen von meiner Oma rausgesucht, eine große Tüte mit lauter spannenden Sachen drin! Angefangene Handschuhe, Sockenwolle mit uralten Banderolen, irische Lammwolle, die meine Mutter auf ihrer Hochzeitsreise gekauft hat und so weiter und so weiter. Wenn ich fertig bin mit durchschauen, werde ich die Schätze hier natürlich angemessen vorstellen.



Alte Sachen finde ich ja eh immer spannend, alte Handarbeitssachen um so mehr. Ich geh dann mal weiter wühlen. :-)

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2013

Die letzten Mützen sind gestrickt, die ersten Handschuhe schon wieder verloren. Und jetzt? Welche Projekte habt Ihr Euch für die warme Jahreszeit vorgenommen?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Och, ich habe ja keine Probleme damit, auch im Sommer Sachen für den Winter zu stricken. Gut, eine dicke Winterjacke müsste vielleicht nicht sein, aber Socken, Mützen oder Handschuhe, also kleine Sachen, gehen doch auch im Sommer. Der Vorteil ist auch, dass die Sachen dann schon pünktlich wenn es wieder kalt wird fertig sind! :-) Aktuell geplant ist aber erstmal eine kleine sommerliche Strickjacke aus dünnem Garn. Und neue Handschuhe für meinen Mann. ;-)