Sonntag, 31. März 2013

Sieben Ostersachen

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Einen netten Farbverlauf auf die Nägel lackiert. (Ok, das war genaugenommen gestern, aber ich freu mich so über die Farbe, dass ich es trotzdem zeigen wollte. :-))




Ostertüten gepackt. Wir schenken uns ja eigentlich nichts zu Ostern, aber ich bringe trotzdem gerne ein kleines Blümchen und ein bisschen Schokolade mit. Letztes Jahr habe ich noch Osterhasen genäht, aber dieses Jahr hatte ich irgendwie keine Lust dazu.




Osterfrühstückstisch gedeckt.




Die Kerze von Osternachtsgottesdienst (der heute morgen um sechs stattfand) zum Frühstück nochmal angezündet.




Ein Foto von unserem Hof und Garten gemacht und dem Teil der Familie, der in wärmeren Gefilden lebt, per eMail als Ostergruß geschickt.




Die erste Tasse schwarzen Tee seit sieben Wochen getrunken. Mmmmmmh!!!




Ganz unösterlich Computer gespielt, um die Zeit bis zum Mittagessen rumzukriegen.

Sieben Wochen Sattwig - Letzte Woche!

Tja, die Zeit ging mal wieder schneller vorbei als gedacht. Diese Woche war schon die letzte Woche des Experiments "Sieben Wochen sattwig". Zu essen gab es folgendes:



Wieder mal Borschtsch Yogi-Style. Nicht mein Lieblingsessen, denn die rote Bete schmeckt so nach Erde, das mag ich nicht, aber ab und zu ok. Dieses Mal habe ich leider zu viel gekocht, weil mein Weißkohl recht groß war und ich nichts wegwerfen wollte, deshalb haben wir zweimal davon gegessen.




Nudeln mit Tomatensoße (surprise!). Ich hatte noch eine Packung Schafskäse da, die weg musste, da hab ich den Käse einfach mit in die Soße getan und ein bisschen andere Kräuter zum Würzen verwendet.




Plain old Bohnensuppe. Einfach nur weiße Bohnen, geweicht, gekocht, gewürzt.




Die Faulheit hat mal wieder gesiegt und es gab Tiefkühlkost. Per se eigentlich nicht sattwig, aber es hätte schlimmer sein können - in den Spinat-Käse-Burgern hier sind immerhin fast nur gute Sachen drin. Bis auf die Zwiebeln, aber die stehen auf der Packung auch nicht drauf. Bisschen ärgerlich, aber jetzt weiß ich es für's nächste Mal.
Da Ketchup ja wegen Essig und Zucker auch wegfällt, habe ich zu den Spinatburgern eine eigene Soße gemacht. Aus Frischkäse, Tomatenmark, frischen Tomaten, Salz, Pfeffer, Basilikum und etwas Tahini. Dazu gab es Vollkorntoast. Sehr lecker!




Einmal gab es Grießbrei mit wenig Zucker und etwas Ahornsirup. Als Kind habe ich unheimlich gerne Grießbrei gegegessen, und letztens hatte ich mal wieder richtig Hunger drauf.




Die Reste der Burger (es waren vier in der Packung). Dieses Mal mit getoastetem Vollkorn-Dinkel-Brot und einer zu flüssig gewordenen und klumpigen Frischkäse-Curry-Soße. Die andere Soße was besser, aber das hier war auch ok.




Linsen-Dal mit Reis, immer wieder gut.




Das Fastenabschiedessen war toll. Ich hatte endlich mal wieder Zeit und Lust, Falafel zu machen. Traditionell sind Falafel hier eine Art Knoblauchfest und werden mit Bergen Tsatsiki verspeist, aber dieses Mal gab es alles ohne Knobi. Und was soll ich sagen, es war genauso lecker wie sonst auch. Am Tsatsiki waren statt Knobi und Zwiebeln Dill dran. Es gab Salat und Vollkorntoast dazu und Tahinisoße. Einzig und allein die Falafel waren nicht so toll (sind komplett auseinandergefallen ...), aber weil ich vergessen hatte, die Kichererbsen einzuweichen, musste ich welche aus der Dose nehmen. Merke: Falafel aus Dosenkichererbsen funktionieren nicht!

Fazit der sieben Wochen:
Ganz sattwig zu leben bekomme ich nicht hin. Es gibt viele Stolperfallen (versteckte Zwiebeln, generell Zwiebeln in so gut wie allen vegetarischen Produkten von Brotaufstrichen bis zu Burgern, Eier im vegetarischen Auflauf im Bistro) und ich kann mir auch nicht vorstellen, im Alltag keine wiederaufgewärmten Sachen zu essen. Der schwarze Tee fehlt mir arg, und auch ein Stück Schoki zwischendurch wäre nicht schlecht gewesen. Gut war allerdings, dass man wieder mal bewusst darauf schaut, was man sich so alles ohne Nachzudenken reinschiebt. Ich denke, ich werde auf jeden Fall beibehalten, nur noch Vollkornprodukte zu essen (schmeckt mir mittlerweile eh besser) und auch den weißen Zucker werde ich in Zukunft meiden, genauso wie Eier. Zwiebeln werde ich nicht ganz vermeiden können, aber ich werde auch deren Einsatz auf einem Minimum halten. Wenn man erstmal daran gewöhnt ist, keine zu essen, fehlen sie gar nicht mehr und es zudem ziemlich angenehm, keine Zwiebeln und Koblauch auszudünsten. Ich habe außerdem einige neue Gewürze und Gewürzkombinationen kennengelernt, das war echt interessant.

So. Und jetzt an Ostern gibt's erstmal ein fettes leckeres Eis. :-) Und danach geht es wieder sattwig(er) weiter.

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern!

Dienstag, 26. März 2013

Hausfrauenskills

In meinem Strick- und Bastelregal befindet sich eine Kiste, die 'box of guilt', wie ich sie insgeheim gerne nenne. Darin liegen unter anderem ein unfertiger Schal, den ich eines Tages noch fertig stricken wollte, Einzelteile eines anderen Schals, die ich eines Tages mal wieder annähen wollte ... und auch mittlerweile vier (!) Paar Socken, die ich eines Tages mal stopfen wollte.

Und damit die Box of Guilt endlich mal abnimmt, habe ich jetzt tatsächlich angefangen, Socken zu stopfen. Zuerst habe ich mir von Oma einen Stopfpilz erschnorren lassen.



Ich war mutig und habe mich gleich ans erste Tutorial gehalten, dass ich gefunden habe. So, und jetzt bitte alle einmal lachen:



Schön ist was anderes. :-/ Ich habe dann ein paar Kleinigkeiten geändert, z.B. habe ich den Querfaden nicht wie im vierten Bild im Tutorial dreimal durch die Maschen gewoben, sondern nur einmal am Ende, und den Rahmen um die Stopfstelle habe ich mit kontrastfarbenem Garn markiert und das hinterher wieder entfernt. Die nächsten Socken sind damit dann schon besser geworden.





Das ging eigentlich ganz gut und ist auch nicht schwierig, nur ein bisschen zeitaufwendig. Und die gestopfte Stelle ist etwas dicker als der Rest des Sockens, in Schuhen wird das vermutlich ein bisschen zu spüren sein. Das nächste Mal probiere ich eine von den Methoden hier aus.

As my pile of things to repair grew bigger and bigger I decided that it was time to learn how to darn socks. I followed this tutorial. The first
attempt was a bit crooked, but after changing the method a bit (using waste yarn for marking the square around the hole and removing it afterwards in the end, for example) and some practise I think I got the hang of it.

Sonntag, 24. März 2013

Sieben Wochen Sattwig Teil 6

Also, ich weiß nicht, wie das passiert ist, aber ich habe nur 2 Essensbilder von letzter Woche... Gut, es gab auch einmal Nudeln mit Tomatensoße, davon hab ich kein Bild gemacht, und gestern waren wir spontan indisch Essen, nachdem wir Freunde von uns unverabredet vor dem Kino getroffen haben.

Dafür habe ich was neues ausprobiert: Khitchri (Reis, Erbsen und Gemüse) aus "Vedische Kochkunst". Eigentlich war es sehr lecker, nur leider hatte ich dank einem kleinen Missverständnis (sind Schälerbsen geschälte Erbsen oder Erbsen zum Schälen?) die falschen Erbsen, die leider zu lange zum Garwerden gebraucht haben, weshalb der Reis total verkocht und die Erbsen steinhart waren. Das nächste Mal gibt's die richtigen Erbsen, dann ist es uneingeschränkt lecker.




Dann gab es noch Linsensuppe mit roten Linsen und Curry.




Zufällig habe ich letzten Sonntag noch ein neues Lieblingsgetränk entdeckt. Ich hatte Reste von frischgepresstem Orangensaft und Buttermilch und etwas Ahornsirup, daraus wurde ein Orangen-Buttermilch-Shake.




Der Rest ist mir echt entfallen. Komisch.

Sieben Sachen 9/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Gebügelt.




Einen Patch aus meiner Wundertüte auf meine Jacke genäht.




Dem einen Meerschweinchen die Haare geschnitten.




Besteck abgetrocknet. Gut, ich muss zugeben, das meiste hat mein Mann gemacht. Aber ich hab geholfen!




Unter Aufbietung aller meiner Kräfte einen Weißkohl gespalten.




Kartoffeln geschnitten und dabei hinterrücks vom Mann fotografiert worden.




Mein Teebeuteltäschchen, dass ich von Selene ertauscht hab, mit neuen Teebeuteln für morgen bestückt.

Donnerstag, 21. März 2013

Bunte Eier und Hippiehühner

Meine kreativen Leistungen gehen momentan ja eher gegen null. Ich suche seit Tagen, ach was, Wochen, ein schönes STrickmuster für eine bestimmte Wolle und komme da nicht weiter; meinen einen halbfertigen Socken musste ich aufgrund von Fadenspannungsproblemen wieder fast komplett auftrennen und mein Stickbild dümpelt auch nur so vor sich hin.

Deshalb habe ich jetzt auf Fremdleistungen zurückgegriffen. Bei uns am Ort war heute Frühlingsbasar der Lebenshilfe-Werkstätten und mein Mann und ich haben ein bisschen Osterdeko gekauft: bunte Laubsägeeier und gebatikte Hippie-Hühner. Zusammen mit einem Kranz der Ökogärtnerei wurde daraus ein Türkranz, der jetzt bitte den Frühling anlocken soll!



Mag sein, dass "dezent", "elegant" und "gothic" was anderes ist, aber manchmal müssen es halt einfach knallbunte Eier und psychedelische Hühner sein. Von den Hühnern ist ein zweites in die Wohnzimmerblume eingezogen.



Und von den Eiern habe ich noch einen zweiten Satz, der kommt als Geschenkanhänger an die Osterkleinigkeiten für die Verwandschaft.

Passend zum Frühlingsbasar hat es bei uns übrigens auch wieder kräftig geschneit. :-/

Mittwoch, 20. März 2013

Frühling, bitte!



Die Schneeglöckchen blühen wie verrückt, die Vögel sind wieder da und machen morgens Krach, allein das Wetter überzeugt noch nicht. Gestern war es überwiegend grau und heute schneit es sogar schon wieder. Blödblödblöd.

Bei mir hat sich zudem eine Art Frühjahrsmüdigkeit eingestellt, weshalb sämtliche laufenden Projekte hier zur Zeit etwas schleppend verlaufen.

Hoffen wir einfach, dass es bald richtig Frühling wird. :-)

Dienstag, 19. März 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 12/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 12/2013

Was ist eure persönliche "Königsdisziplin" beim Stricken? Aran? Lochmuster? Norwegermuster? Doppelstrick? Verkürzte Reihen?

Das sind nur Stichworte; vermutlich habt ihr eure ganz eigene Vorstellung von dem, was für euch das als am höchsten zu bewertende Strickkönnen ist.

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Ich bin der Meinung, dass man so gut wie jede Technik mit der entsprechenden Geduld lernen kann. Lochmuster sind ja auch nichts anderes als rechte und linke Maschen, ein paar Zunahmen und ein paar Abnahmen; für Zopfmuster muss man nur ab und zu mal ein paar Maschen verkreuzen - das ist ja alles kein Hexenwerk.

Ich habe zwei Königsdiziplinen: einmal, Kleidung in toller Passform stricken zu können. Ich hab noch nicht viele Pullover gestrickt, deshalb finde ich das noch recht schwierig. Und zum zweiten, selbst Strickstücke zu entwerfen. Da muss ja nicht nur Kenntnisse im Stricken haben, man muss außerdem noch rechnen können und gute Ideen haben. Punkt 1 und 2 erfülle ich zwar, es hängt allerdings an Nummer drei, deshalb bin ich immer ganz begeistert von den Sachen, die andere sich ausdenken.

Montag, 18. März 2013

7 Wochen sattwig Teil 5

Letzte Woche gab es unter anderem (das "andere" warhauptsächlich wieder Salat vom Italiener ... nächstes Jahr sollten wir wohl mal Salat fasten) folgendes zu Essen:

Couscous mit scharfem Gemüse. Rezept aus dem bereits bekannten Sivananda Cookbook. Ich fand das ziemlich, ziemlich unlecker, meinem Mann hat es aber gut geschmeckt.




Dann hatten wir einmal Gemüsecremesuppe mit Blumenkohl, Broccoli und Curry (einfach frei Schnauze gekocht ohne Rezept).




Nudeln mit Grünkernbolognese, grob nach diesem Rezept, nur halt ohne Rotwein und Zwiebeln. Das war total klasse! Leider haben wir nur normalen Grünkern im Supermarkt gefunden und kein Schrot, und der Grünkern hat sich sehr schwer kleinkriegen lassen. Die Kaffeemühle war zu fein für ihn, der Zerkleinereraufsatz für das Rührgerät hat ihn kein bisschen beeindruckt und der Mörser war machtlos. Letzten Endes hab ich ihn dann erst eingeweicht und dann mit dem Messer gehackt.




Aus Faulheit hatte ich einmal wieder die leckere Vollkorndinkeltiefkühlpizza von Demeter.




Samstag waren wir zum Mittagessen eingeladen, da gab es Auflauf mit Zwiebeln und Salat mit normalen Spaghetti. Sonntag zum Frühstück gab es Soda Bread (komplett mit Vollkornmehl gemacht statt halb-halb) mit Marmelade mit Rohrohrzucker und Rührtofu.






Und ich habe das erste Mal indisch gekocht! Linsen-Dal mit Reis.



Das war lecker! Das Kurkuma (der Kurkuma?) riecht zwar etwas komisch, wenn man damit kocht, aber das Ergebnis war toll.

So, nur noch zwei Wochen to go.

Sonntag, 17. März 2013

Sieben Sachen 8/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe. Diesmal ist sehr viel Essen dabei; das kann daran liegen, dass wir heute außer essen und über's Wetter meckern nicht viel gemacht haben.



Selbstgebackenes Soda Bread für's Frühstück geschnitten.




Das gerahmte Bild von letzter Woche auf den Frühstückstisch gestellt, um ein bisschen St. Patricks Day-Stimmung zu verbreiten.




Tofu zerkrümelt, um Rührtofu zu machen.




Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk ausgepackt.




Den Schal meines Mannes gewaschen und gespannt, der nach einem Abend in einer Raucherkneipe gerochen hat wie die Kneipe selber.




Reste vom Soda Bread und dem Kuchen von gestern zum Kaffee gegessen.




Maschenproben gestrickt.

Home is where the ♣ is.

Einen schönen St. Patrick's Day Euch allen! :-)
Ich habe dieses Jahr wieder bei der jährlich wiederkehrenden St. Patricks's Day Competition bei Ravelry mitgemacht. Dieses Mal habe ich dieses Mal nichts gestrickt oder gehäkelt, sondern gestickt. Das hier ist mein Beitrag:

Happy St. Patrick's Day to you all!
I took part in this year's St. Patrick's Day Competition at Ravelry again. And this years I did some cross stitching instead of knitting or crocheting. This is my entry:




Das Stickmuster habe ich selbst entworfen, wer es nachsticken mag, kann das gerne tun. :-)
It's my own design, and anyone who would also love to stitch this is welcome to use it.



EDIT

Oh, ganz vergessen: Das fertige Stück wird 12 mal 9 cm groß. Ich habe knapp 2 Meter Anchor Sticktwist in der Farbe 228 (grün) und 30 cm in 47 (rot) verwendet

Oh, I fogot: the finished piece is about 4,75 * 3,5 inches large. I used about 80 inches of Anchor Stranded Cotton in colour 228 (green) and 11 inches in 47 (red).

Donnerstag, 14. März 2013

Vogelinvasion

Gestern Abend als ich nach Hause kam, bot sich in der Buche vor unserem Fenster folgendes Bild inklusive dazugehörender Geräuschkulisse:





Leider konnte ich keine besseren Bilder machen, ich musste mich ja dabei unter den "pass auf die Kamera auf, pass auf die Kamera auf!"-Rufen meines Mannes halb aus dem Fenster hängen.



Erkennt jemand von den Vogelkundigen unter Euch zufällig, was für welche das sein könnten?