Dienstag, 26. Februar 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 9/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 9/2013
Viele meiner lieben Freundinnen sind gerade schwanger. Was liegt für einen Strick- und Häkelfan also näher, als die Babys mit einem wollig weichen Geschenk zu begrüßen? Allerdings finde ich es auf Dauer nicht so spannend, Massen an Söckchen oder Schüchen zu stricken. Deshalb bin ich auf der Suche nach frischen Anregungen. Egal ob Kleidung, Spielzeug oder Decken, was sind Eure liebsten Strick- oder Häkelmodelle für Babys?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Ich habe bisher wenig Berühungspunkte mit zu bestrickenden Schwangeren gehabt. Nur einmal, da habe ich diesen kleinen Kerl hier gestrickt:



Der kam auch ganz gut an.

Außerdem hat es mir diese Decke angetan. Die ist so schön bunt und nicht so doof langweilig pastellig wie viele andere Babysachen. Und diesen Hut find ich witzig. :-)

Samstag, 23. Februar 2013

7 Wochen sattwig Teil 2

Oh je, die letzte Woche hatte leider ein paar nicht-sattwige Ausreißer. Ich war krank, was dazu geführt hat, dass ich keine Lust hatte zu kochen, was dann wiederum dazu geführt hat, dass wir drei Mal in einer Woche Salat beim Italiener bestellt haben. Wobei der Salat an sich nicht das Problem ist, aber leider kommt er zusammen mit Pizzabrötchen aus Weißmehl (rajas) und einem Viertel gekochtem Ei (tamas). Abgesehen davon war es aber ganz gut. Vom schwarzen Tee habe ich mich fernhalten können und von "normalen" Süßigkeiten mit raffiniertem Zucker auch.

So. Wenn ich denn mal gekocht habe, gab es also folgendes:

Abgewandelte Lasagne (wegen fehlender Vollkornlasagneplatten) aus dem Yogakochbuch. Wurde mit den gleichen Zutaten zu einem Nudelauflauf mit Paprika, Zucchini, Spinat und Tofu.



Naja. Meins war's ja nicht. Meinem Mann hat es geschmeckt, aber ich fand den ungewürzten Tofu mit dem Spinat nicht so lecker.


Zum Frühstück hatte ich des öfteren Porridge. Hier einmal mit Honig und Apfel. Lecker! Und vor allem warm, das ist an fiesen verschneiten Tagen besonders wichtig.




Dann gab es zu dem gekauften Salat auch zwei oder drei Mal mediteranen Salat. Statt Essig & Öl kamen hier Öl und Zitronensaft ans Dressing. Auch lecker!



Für den Salat hab ich extra ein neue Flasche sauteures Olivenöl gekauft. Ich hatte eine Flasche davon zum Geburtstag bekommen und fand es soooo lecker! Gutes Öl macht echt was aus.




Als Zwischenmahlzeit sehr beliebt war die Haferschnitte vom Biobäcker. Mit Vollkornmehl und Honig und einem Hauch Zimt.




Oder ein Dinkel-Vollkornbrot mit Butter und Honig.




Ah, und außerdem gab es noch einen Auberginen-Quinoa-Auflauf.



Gewürzt mit Zitronensaft und Sojasoße. Gewöhnungsbedüfrtig, definitiv. Würde ich vielleicht wieder kochen, aber nur wenn mein Mann nicht da ist, dem hat es nämlich auch nicht geschmeckt.

Heute Abend gibt es wieder Pizza, ich hab nämlich noch einen Rest Tomatensoße von letzter Woche eingefroren (den ich jetzt besser mal aus dem Tiefkühlfach nehmen sollte, fällt mir da ein ...). Nächste Woche wird es wohl auch nicht so toll weitergehen, weil ich auf Dienstreise und somit auf Hotelfrühstück und Kantinenessen angewiesen bin. Immerhin wird es ein vegetarisches Mittagessen geben, das habe ich schon angefragt. Ich plane auch, für die Zugfahrt und den ersten Abend Sivananda Cookies und herzhafte Muffins mitzunehmen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Socken für Zwischendurch

Vor einem Monat habe ich in der alten Heimat tolles handgefärbtes Sockengarn mit Baumwollanteil gekauft und Socken daraus gestrickt. :-)



Verstricken lies sich das Garn mit der Baumwolle super, und die erste Anprobe fühlt sich auch sehr angenehm an. Ich bin mal gespannt, wie sich die Socken auf Dauer tragen werden.



Dienstag, 19. Februar 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 8/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 8/2013
Irgendwann haben alle einmal das Stricken freiwillig oder durch einen Bildungsplan verordnet gelernt.

Erinnert ihr euch noch, wie das war?

Was machte euch die meisten Probleme?

Wann fing es an, euch richtig zu packen?

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Ich habe freiwillig und alleine aus Büchern stricken gelernt. In der Grundschule hat man uns nur Häkeln beigebracht, und obwohl meine Oma eine unheimlich talentierte Frau war, die viel gestrickt und gehäkelt hat, hat sie das nie an ihre Enkel weitergegeben. Ich weiß nicht warum, vielleicht, weil Handarbeiten unmodern war, als wir groß geworden sind? Hm.
Jedenfalls erinnere ich mich an meine ersten Gehversuche mit Nadeln und Wolle. Eine Freundin von mir und ich wollten beide unbedingt stricken lernen und hatten auch ein Buch gefunden, in dem es erklärt wurde. Und so haben wir zusammen dann Stunden verbracht, um herauszufinden, wie man so einen doofen Maschenanschlag macht. Mit mäßigem Erfolg. Ich glaube, wir hatten dann irgendwann jeder ein paar Maschen auf den Nadeln, kamen ab da aber nicht weiter, und so flog das Strickzeug erstmal wieder in die Ecke. Warum wir damals nicht einfach unsere Omas oder Mütter um Rat gefragt haben, ist mir immer noch ein Rätsel.

Etwas später, so ein oder zwei Jahre vielleicht, habe ich auf einem Weihnachtsmarkt ganz schrecklich bunte Dick-und-Dünn-Wolle (wie sagt man eigentlich wirklich zu sowas?) gekauft, weil ich die so toll fand. Und weil man mit der Wolle nicht Häkeln konnte, musste ich mich wohl oder übel nochmal am Stricken versuchen. Also wieder ein Buch rausgekramt (das übrigens von der anderen Oma stammte, die auch gestrickt hat, aber nicht so viel wie die eine Oma), und auf einmal ging es! Anschlag und rechte Maschen waren gar kein Problem und am Ende hatte ich einen knallbunten merkwürdig aussehenden Schal, den ich heiß und innig geliebt habe. Ich muss doch mal nachforschen, wo der geblieben ist...

Dann kam lange Zeit nix, und auf das Nix folgte ein verunglückter Pulloverversuch. Dann wieder lange nix, und im Studium kam dann der Versuch, einen Schal aus Eyelash-Garn (Mist, wie heißt das denn auf Deutsch?) zu stricken. In lila! War schon damals eine Lieblingsfarbe von mir.

Richtig gepackt hat es mich dann eigentlich erst vor vier Jahren auf einem Mittelaltermarkt, wo ich tolle handgesponnene Wolle gekauft habe. Von da an habe ich dann "richtig" gelernt zu stricken. Und auch hier: das meiste habe ich mir selbst beigebracht, mit der Hilfe von Büchern und dem Internet.

Einen Nachteil hatte diese Methode des Lernens: ich habe Jahre gebraucht, um festzustellen, dass ich es tatsächlich geschafft hatte, mir statt dem "normalen" "western knitting" das Stricken in "eastern uncrossed" beizubringen. Was ja nicht schlimm ist, aber bei manchen Techniken halt doch einen entscheidenden Unterschied macht.

Sonntag, 17. Februar 2013

Sieben Sachen 6/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute (oder auch gestern) meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Paket von der Gewürzhandlung aufgemacht. Ich hab lauter exotische Sachen bestellt, unter anderem Asa Foetida, dass unsere Yogalehrerin als eine Art Zwiebelersatz empfohlen hat.




Friedliche Pizza gegessen.




Farbe ins Waschmittelfach gegossen, um einen unschönen Bademantel zu verschönern.




Versicherungsunterlagen durchgeblättert (und gelesen).




Meerschweinchengehege saubergemacht. Kackfried und Kackbert hatten wieder ganze Arbeit geleistet.




Ein Swapgeschenk lackiert.




Yogitee richtig gekocht statt nur den Beutel aufgegossen. Oh man, das schmeckt so, so, so viel besser! Gibt's ab jetzt öfter so.

Sieben Wochen sattwig

Angelehnt an die Fastenaktion "7 Wochen Ohne" der evangelischen Kirche haben mein Mann und ich beschlossen, in der Fastenzeit nur sattwig zu essen. Wenn man bedenkt, dass die letzten Versuche ein wenig ... durchwachsen waren, scheint es sehr mutig, dass wir uns das für die ganzen sieben Wochen vorgenommen haben. Ich bin selbst gespannt, wie es wird. Die ersten Tage der sieben Wochen waren genau wie die letzten Versuche etwas langweilig und fade. Es scheint, man kann nicht einfach die gewohnten Gewürze (Knoblauch!) und Zwiebeln weglassen und keinen Ersatz dafür haben. Außerdem waren wir auch nicht ganz konsequent und haben uns nicht ganz von Eiern und Weißmehl fernhalten können. Außerdem fehlt mir der schwarze Tee! Auf Kaffee zu verzichten fand ich recht einfach, als ich ihn aufgegeben habe, aber der Tee, den vermisse ich echt.

Damit es nicht ganz so langweilig weitergeht, habe ich für die nächste Woche Rezepte aus dem Sivananda Cook Book geplant. Den Anfang hat gestern Abend die "Peaceful Pizza" gemacht. Eigentlich schmeckt mir selbstgemachte Pizza eher nicht so gut, aber diese hier was total lecker!



Sie besteht aus einem Vollkornteig und einer leckeren selbstgemachten Tomatensoße. Statt Knoblauch & Zwiebeln sind hier Sellerie und Lorbeerblätter dran.



Zum Nachtisch gab es Apple Crumple. Mit Haferflocken, Vollkornmehl und Honig. Der war so lecker, den hab ich heute Nachmittag gleich nochmal gemacht.



Heute Mittag gab es Bohnensuppe mit Kartoffeln, gewürzt mit Sellerie und Majoran.



Nachher zum Abendesse geht es mit Lasagne weiter. :-)

Dienstag, 12. Februar 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 7/2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 7/2013
Wie entscheidet ihr was ihr als nächstes strickt??

Geht ihr nach einem bestimmten Farbschema oder nach Hersteller oder einfach nur danach, was euch gerade "anhüpft"??

Ich habe immer das Problem, dass ich mir ein Knäuel Wolle aussuche und sobald ich es verstricken will, gefällt es mir nicht mehr und ich muss ein anderes nehmen. Und das "Erstgewählte" verschwindet dann tief unten in der Versenkung!

Ich bin gespannt,was ihr so Interessantes dazu beitragen könnt.

Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!

Ich habe einen Pool an Sachen, die ich "irgendwann" mal stricken will (meine Queue bei Ravelry), und immer wenn ich ein neues Projekt habe, schau ich meine Queue an und entscheide spontan, was ich jetzt am dringendsten brauche oder worauf ich am meisten Lust habe. Selten kommt auch mal spontan ein Knäuel Sockengarn angelaufen und drängelt sich vor, aber im Grunde geht es eigentlich recht planvoll zu bei mir. Außerdem kaufe ich außer Sockengarn keine Wolle ohne ein konkretes Projekt in Planung zu haben, das hilft vielleicht auch.

Sonntag, 10. Februar 2013

Sieben Sachen 5/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Vögelchen gefüttert. :-) Unser Vogelfutter ist übrigens von der Marke "Vogelpick". Ich find das so putzig!




Das neue Werkzeug ausprobiert.




Die Schweinchen gefüttert.




Haare gefärbt.




Einschnee geschlagen, um die letzten Eier vor der Fastenzeit noch aufzubrauchen.




Versucht, die aus dem Einschnee bestehenden verbrannten Macaroons zu retten.




Nach dem Macaroon-Fiasko Kuchen gekauft und gegessen. Meiner war mit Mohn, Preiselbeeren und Sahne, mein Mann hatte Nuss-Sahne.

Samstag, 9. Februar 2013

Neues Werkzeug

Nachdem ich mich letztens zwei Mal hintereinander geärgert habe, dass ich Nadeln in einer bestimmten Stärke nicht da hatte, habe ich mich hinreißen lassen, mir endlich so ein Stricknadelstecksystem zu kaufen.



Da ich ja am liebsten mit Metallnadeln stricke, und da besonders mit denen von Addi, habe ich mich also für das Addi Click Basic-System entschieden. Das Set kommt daher mit Nadelstärken von 3,5 bis 10, mit drei Seillängen bis 100 cm und mit einer Kupplung, mit der man entweder ein Seil zu einem Ring schließen und so sein Strickwerk sicher verstauen oder zwei Seile für noch mehr Länge kombinieren kann. Was ich super finde: die Nadelstärken stehen deutlich lesbar auf den Nadelspitzen drauf.



Das Zusammenstecken der Nadeln geht gut, die Nadeln halten fest am Seil und den Übergang zwischen Seil und Nadel merkt man beim Stricken kaum bis gar nicht.

Passend dazu habe ich mir noch ein Set Addi SOS-Rettungsseile gekauft. Die haben einen Schlitz am Ende, durch den man einen Faden ziehen kann, so dass man beim Stricken ein Lifeline einzieht. Wenn das mal nicht ne clevere Idee ist!



Super! Endlich braucht man keine extra Stopfnadel mehr, und man piekst nicht das Strickgarn an. Einziges Problem: Die Maschenmarkieren sitzen dann auf der Lifeline. Aber gut, da kann man ja entweder die Lifeline durchschneiden und nach Entfernen des Markierers wieder zusammenknoten, oder man nimmt Markierer, die man durchschneidet.



Also, ich bin ganz begeistert. :-)

Sonntag, 3. Februar 2013

Sieben Sachen 4/2013

Heute zeige ich wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Wie immer nach einer Idee von Frau Liebe.



Die letzten Reste Weihnachtsschoki in Form von Trinkschokolade vernichtet. Das war ein Paket mit drei verschiedenen Sorten, und leider waren zwei der drei Sorten nicht so toll. Aber die dritte Sorte, Schokolade mit Orange und Zimt, war der oberlecker! Vielleicht gibt es die irgendwann ja mal alleine zu kaufen. :-)




Alte Schnittmusterbögen hin- und hergedreht um die Nummer 13 zu finden.




Am Nähwerk für meinen Mann weitergearbeitet.




Saubere Socken zusammengerollt.




Gestrickt.




Gestickt.




Dem Jieper nachgegeben und ganz böse frittierte Kartoffelstäbchen bei einer bekannten Imbisskette gekauft (und gegessen).

Freitag, 1. Februar 2013

49098 Maschen

... ergeben dieses schöne Tuch:





Gestrickt nach dieser Anleitung und aus etwas mehr als vier Knäulen Austermann Merino Lace.

Ich habe mit dem Tuch an einem Knitalong im Natron & Soda-Forum teilgenommen. Ziel des Knitalongs war, 50.000 Maschen in einem Monat zu stricken. Ich stricke zwar so gut wie jeden Abend, konnte aber bisher nicht einschätzen, wieviel das am Ende wirklich ist, deshalb fand ich es sehr spannend, das mal einen Monat lang genauer zu betrachten. Ich hätte nie gedacht, dass ich so ein großes Tuch in weniger als einem Monat fertig bekommen würde und noch anderthalb Socken dazu! Das Aufschreiben war ein toller Ansporn, vielleicht werde ich das noch ein bisschen weiterführen.