Freitag, 31. August 2012

Reisebilder Teil 7 - Back in Dublin

Der letzte Teil der Reise bricht an. Nach Galway hatten wir noch anderthalb Tage in Dublin. Am vorletzten Tag waren wir bei überraschenden 25 °C und Sonne im Zoo. Den Zoo hab ich bisher nur bei schlechterem Wetter und mit weniger Leuten gesehen.




Es ist irgendwie traurig, dass das einzige Schaf, das ich fotografiert hab, im Zoo lebt. Es ist ja nicht so, als wären unterwegs nicht an genug Schafen vorbeigekommen... Allerdings kann man auf den schmalen Strassen nicht mal eben für ein Foto anhalten und aussteigen.










Leider gab es im Zoo kein Meerschweinchengehege mehr. Naja, dafür Pampashasen, das ist fast genauso gut.


Der macht's richtig. Es war so warm!

Am Abflugtag waren wir nur noch kurz in der Stadt (ich hab eine Maniküre bekommen und die Maniküristin hat mir erzählt, dass Limerick nach Dublin die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate ist. Passt ja. Zum Schluss waren wir dann noch kurz im Nationalmuseum, aber wir hatten beide nicht mehr so recht Lust und sind dann bald zum Flughafen aufgebrochen.


Taube von unten im Museum.

Tja, und das war's schon. :-( Schön war's jedenfalls. :-)

Donnerstag, 30. August 2012

Maschenproben und Elefantenfüßchen

Jüngst hob ich an, den Mohair Bias Loop stricken zu wollen. Da es im lokalen Strickwarenladen die Originalwolle Rowan Kidsilk Haze nicht gab und ich die sowieso wegen der Seide nicht will, habe ich stattdessen Lana Grossa Lace Cashmere gekauft, weil das die einzige fusselige Wolle war, die keine Seide und wenig Kunstfaser enthielt.



Der geneigte Leser wird feststellen, dass die von mir gekaufte Wolle eigentlich sogar ein bisschen dicker ist als die Originalwolle. Das Strickmuster sieht Nadelstärke 6,5 vor, und da es bei einem Loop ja jetzt nicht soooo genau auf die Maße ankommt, habe ich kurz überlegt, einfach anzufangen. Zum Glück hab ich es nicht gemacht, denn das Ergebnis, also meine Wolle mit 6er-Nadeln gestrickt, sah einfach nur komisch aus. (Die erste Maschenprobe ist die große rechts.)



Viel zu locker und gar nicht so schön glatt und fluffig wie auf den Bildern vom Muster. Gut, dass ich das vorher gemerkt hab!

Also, weitere Maschenproben. 5er-Nadeln? Schon besser. 4er-Nadeln - perfekt! Jetzt hab ich zwar 14 Maschen pro 10 cm statt 12, aber dafür gefällt mir das Maschenild viel besser. Mit so einem großen Unterschied zwischen Anleitung und Maschenprobe hätte ich nicht gerechnet - 2,5 Nadelstärken!

Als nächstes hab ich noch den provisorischen Anschlag und das Muster im kleinen ausprobiert und einen Mini-Acryl-Bias-Loop gestrickt. Hat super geklappt, puh!



Und dann hab ich ein Geschenk für einen neuen kleinen Menschen angefangen. Der erste Fuß ist fertig, und ich hab gesehen, dass er zum Trocknen nach dem Waschen super auf unseren Handtuchständer passt.



:-D

Flammende Frustration



Die Strickarbeiten an der Strickjacke sind seit einigen Tagen beendet, und die Ärmel sind auch schon zusammengenäht. Gestern Abend wollte ich dann die Ärmel an die Weste nähen, das ging aber irgendwie gar nicht... Nach drei fehlgeschlagenen Versuche, die nach wenigen Zentimetern abgebrochen wurden, sah es beim vierten Mal eigentlich ganz gut aus, bis ich am Schluss gemerkt habe, dass da zu viel Ärmel und zu wenig Armloch übrig war.



Und dazu sieht es auch sonst eher beulig aus. Vielleicht hätte ich auf die Anleitung hören und das ganze erstmal spannen sollen...? Jedenfalls habe ich den ganzen Kram gekonnt in die Ecke gepfeffert und mich für nächste Woche bei Oma zum Zusammennähenzeigenlassen angemeldet. So!

Dienstag, 28. August 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 35/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 35/2012

Die Badesaison ist zwar schon fast zu Ende, aber mich beschäftigt folgende Frage immer noch: Soll ich mein Strickprojekt mit ins Freibad nehmen um auch dort meiner Sucht zu frönen? Mein Partner verneint meine Frage, ich bin anderer Meinung, aber trotzdem noch unsicher, ob ich meiner Sucht so weit nachgeben soll.

Deshalb meine Frage: Wie haltet Ihr es – sofern Ihr Schwimmen geht? Lasst Ihr Eure Stricksachen zuhause und widmet Euch z.B. lieber einem Buch? Oder wird auch im Freibad eifrig gestrickt?

Vielen Dank an Elvira für die heutige Frage!

Ich war vor zwei Wochen das erste Mal nach Jahren wieder im Freibad, und auch erst zwei Mal, aber die Frage habe ich mir auch gestellt. Wir wohnen ganz nah am Freibad dran und sind deshalb wirklich nur zum Schwimmen hingegangen, aber wenn wir mal mehrere Stunden da verbringen wollen, würde ich wahrscheinlich meine Stricksachen mitehmen. Das einzige, was *mich persönlich* am Stricken hindern würde, ist die Tatsache, dass ich nicht gut auf dem Boden sitzen kann. Lesen kann ich auch im Liegen, aber Stricken im Liegen sieht etwas merkwürdig aus. ;-)

Sonntag, 26. August 2012

Reisebilder Teil 6 - Galways gefiederte Bewohner

Das tolle am Urlaub ist ja, dass man auch einfach mal einen Tag ganz sinnlos verdaddeln kann. So geschehen am dritten Tag in Galway. Da haben wir den ganzen Nachmittag draußen bei schönem Sonnenschein verbracht und haben Tauben, Möwen und Enten gefüttert.


Sieht die Taube nicht glücklich aus? :-)


Die Möwe wollte auch was abhaben.




Die Möwe hat nur einen Fuß! :-(








Zuerst kamen die Möwen, dann die Tauben, dann die Enten. Als dann auch noch die Schwäne kamen, wurde mir schon etwas mulmig, aber die Schwäne sind zum Glück nicht aus dem Wasser gekommen.






Brot im Flug fangen!

Samstag, 25. August 2012

Unser altes Meerschweinchen (mit neuer Frisur)

So, um mal das Bild von letztens komplett aufzuklären, hier ein Vorher-/Nachherbild von Stift mit seiner schicken Sommerfrisur.



Der Gute ist leider so schüchtern, dass es immer etwas Geduld braucht, bis man ihn mal auf der oberen Etage im Gehege erwischt und mal ein Ganzkörperbild machen kann. Ich find ja die langen Haare besser, aber bei den Temperaturen letzte Woche und zum rumlaufen im Gehege ist der schicke Kurzhaarschnitt natürlich praktischer.

Dienstag, 21. August 2012

Reisebilder Teil 5 - Aran Islands

Von Galway aus haben wir einen Tagesausflug zu den Aran Islands gemacht. In einem klapprigen winzigen Bus, mit einem Führer, der einen sehr starken Akzent hatte und dessen Muttersprache Irisch war. Auf den Inseln wird das tatsächlich noch gesprochen! Klingt total interessant.


Das hier war das erste Highlight: die Seehundekolonie. Wir durften nur von ganz weit weg zuschauen, aber ich fand's trotzdem toll. Wann sieht man schonmal freilebende Seehunde?

Danach ein Zwischenstop beim nächsten Highlight: einem bronzezeitlichen Steinfort an der Steilküste.


Da musste man ein Stückchen hinlaufen, und auf dem Weg gab es Schnecken in Bäumen.


Blick von der Steilküste. Da ging's ganz schön weit runter, und das ohne Absperrung! *schüttel*


Blick durch den Eingang des Forts.

Als nächstes ging es weiter zu den sieben Kirchen.



Und dann noch ein bisschen an die Küste und an einen Sandstrand, und dann zurück zur Fähre. Tolle Insel, schöner Ausflug! :-)

It's a vest!

Ha, ich hab endlich den Schalkragen fertig gestrickt und angenäht und kann heute also endlich mal wieder Fortschritte der Strickjacke zeigen. Ein Ärmel ist auch schon fertig, der zweite in Arbeit. :-)



(Dass das Bild ein bisschen schief ist, tut mir leid. Aber mein Stativ ist zur Reparatur und der CD-Ständer, der als Ersatz herhalten musste, hat irgendwie Schräglage bekommen. Dafür hab ich extra mein Babylon 5-T-Shirt angezogen statt des üblichen schicken schwarzen, damit man die Weste besser sehen kann.)



Ich bin allerdings nicht ganz zufrieden. Der Rand, der als 1x1-Rippen gestrickt werden sollte, ist irgendwie viel zu lappig geworden. Ist eigentlich kein Wunder, geripptes wird ja immer lockerer. Ich frage mich, wie ich es hätte besser machen können?

Vielleicht hängt sich das ja auch noch ein bisschen aus, wenn die Jacke ein bisschen getragen wurde. :-)

Kleine Randnotiz: letzte Woche waren wir bei der Oma meines Mannes und ich hab gejammert, dass ich keine Lust mehr auf die Jacke habe (ehrlich, ich bin viel zu ungeduldig!), und da hat sie mir angeboten, die Jacke für mich fertigzustricken. Ist das nicht lieb? :-) (Natürlich strick ich das Teil selbst fertig, aber das Angebot fand ich so nett.)

Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2012

Was schätzt ihr: Wie viele Kilogramm Garn habt ihr in eurem
Strickleben schon verarbeitet? Und wie viele Kilometer?

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Puh, das ist schwer zu schätzen, weil ich in der Prä-Ravelry-Zeit nie aufgeschrieben habe, welches Garn und wie viel ich verbraucht hab. Dann kommen noch einige handgesponnene Gare dazu, von denen ich nur das Gewicht, aber nicht die genaue Lauflänge kenne, und zum Schluss gibt es auch noch ein Projekt, das aus vielen verschiedenen teilweise unbekannten Garnen besteht.

Grob überschlagen würde ich mal sagen, es müssten ungefähr 12 kg bzw. 21,5 km sein. Aber wirklich nur grob. :-)

Freitag, 17. August 2012

Aber ich hab doch gar nichts anzuziehen! :-(

*Klischeekiste wieder zumach*

Ich kauf ja nicht gerne Klamotten ein, weil ich in meinem Geschmack und in meiner Farbe (= schwarz) irgendwie nur selten was finde. Und weil die letzten Nähaktionen ja doch einigermaßen erfolgreich waren und ich ne neue Nähmaschine habe, habe ich mir wieder Schnittmuster, Stoff und Zubehör besorgt und versuche mich wieder an einem Kleid. :-)



Ein schlichtes Schnittmuster, diesmal nicht zum Ausdrucken und Puzzeln, und ein hübscher Stoff mit Stickerei.



Mal schauen, wie lange ich brauche. Bisher komme ich ja nur zum Nähen, wenn der Mann nicht da ist. :-)

Donnerstag, 16. August 2012

Dings vom Dach*

Meine Schwiegeroma (die ja schon das ein oder andere Mal hier erwähnt wurde) ist ja ähnlich handarbeitsbegeistert wie ich. Und weil sie weiß, dass ich gerne stricke und häkele und mich auch darüber hinaus für alles mögliche interessiere, bekomme ich ab und zu ein paar Fundstücke von ihr. Stoffreste, Stickgrund, den sie nicht mehr braucht oder Anhäkeltaschentücher und Häkelgarn, was es halt so gibt. Diesmal hat sie mir vom Besuch bei ihrer Schwester diese zwei Teile mitgebracht:



Sie wüsste nicht, was das genau wäre, sie wüsste nur, dass man damit Spitze für Taschentücher machen könnte. Eine Bekannte hätte das wohl gekonnt, aber die lebt nicht mehr. Ob ich die beiden Teile haben wollte?

Wollte ich. Ich bin ja neugierig. :-) Allerdings hatte ich auch keinen blassen Schimmer, was das sein soll... Zum Glück hab ich mir mal vor einiger Zeit den Nachdruck eines alten Handarbeitsbuchs gekauft (ich liebe alte Handarbeitsbücher!) und dachte mir gleich, wenn ich diese gelben Teile irgendwo wiederfinde, dann hier.



Und tatsächlich! Nach Kapiteln über Kunstricken, Häkelgipüre und Netzarbeit hab ich das hier gefunden:



Lasst Euch das bitte nochmal auf der Zunge zergehen - Frivolitätenarbeit! :-D Was für ein hübscher Name. Heißt auch Occhi, und dieser Begriff war mir sogar wage geläufig.

Ich habe jetzt ein bisschen rumgesurft und festgestellt, Occhi und ich werden vermutlich keine Freunde werden. Meine Güte, das ist vielleicht klein, fizzelig und langwierig! Obwohl, ausprobieren werde ich es wahrscheinlich. Die Neugier halt. :-)


*Ich weiß nicht, ob die Sendung über die Landesgrenzen Hessens hinaus bekannt ist, deshalb hier der zarte Hinweis auf den Ursprung des Posttitels.

Reisebilder Teil 4 - Limerick, the Burren und Galway (und bunte Cupcakes!)

Nach dem sehr hübschen Killarney sind wir weitergefahren nach Limerick. Eigentlich wollten wir vor zwei Jahren schonmal nach Limerick, einfach, weil es auf dem Weg nach Galway liegt, es eine größere Stadt ist und weil eine Gedichtsform so heißt. Damals war leider (?) grade ein großes Sportevent in Limerick und alles war ausgebucht. Diesmal hatten wir mehr Glück - dachten wir. Leider war Limerick eine der unangenehmeren Städte in unserem Urlaub. Laut, nicht sehr hübsch, und einfach nix los. Nur eine kleinere Fußgängerzone, die wir in 10 Minuten abgehandelt hatten, und sonst nix. Hm. In unserer Verzweiflung sind wir dann ins nächstgelegene Shoppingcenter neben unserem Guesthouse gegangen, und sogar da war nichts los. Ein Supermarkt und ein Café. Mehr nicht. So haben wir dann Kuchen gegessen und gelesen. Das war Limerick.


Wenigstens der Kuchen war okay.

Nach Limerick sind wir nach Galway aufgebrochen. Auf Anraten einer netten Ravellerin, die wir in Laragh auf einen Tee getroffen hatten, haben wir einen Abstecher durch den Burren gemacht.


Auf dem Weg haben wir einen Esel getroffen.


Mondlandschaft, so weit das Auge reicht. Total interessant!

Und dann war's soweit, wir waren am zweitliebsten Ort in Irland - in Galway. Wieder in unserem Lieblings-B&B, wo wir schon zwei Mal vorher waren. Hach...


Der Teufel wohnt in Galway.


Bei einem Stadtbummel kleine Schwäne entdeckt. Mama Schwan hat es mit wenig Begeisterung aufgenommen, dass ich sie fotografiert habe.


Die besten Cupcakes des Urlaubs im Café von Amnesty International. Die waren bunt! Und soooo lecker.


Blick aus unserem B&B-Fenster. Direkt am Meer!


Und hier das Meer in nah.


Galway am Abend. Schönschönschön. :-)