Dienstag, 31. Juli 2012

Mein Mann kann

Wenn er will.:-) Momentan scheint es so, als würde er mehr stricken (und vor allem fertig bekommen!) als ich. Hier sind seine zwei neuesten Werke:


Socken für seine Schwester. Offiziell sind die von mir - er ist quasi mein Ghost Knitter.




Socken für ihn, deshalb sind sie mir auf dem Bild etwas zu groß.

Und nein, etwas anderes zu stricken als immer nur Socken ist keine Option für ihn. Ich habe gefragt. :-)

Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2012

Aus dem Archiv vom 12.07.2005:


Stricken und Urlaub – wohin geht’s? Was muss unbedingt bis dahin fertig gestrickt sein? Nimmst du Strickzeug mit? Oder warst du schon weg?

Urlaub ist immer ein schönes Thema. :-) Ich nehm ja gerne was zu Stricken mit, bevorzugt halt ein kleines Projekt, was nicht viel Platz im Koffer wegnimmt und vielleicht sogar schon im Urlaub fertig wird. Dieses Jahr waren wir schon weg (ich wollte ja auch irgendwann nochmal Fotos posten...), und da hab ich ein Tuch gestrickt. Das erste Mal, dass ich im Flugzeug gestrickt hab! :-)

Dienstag, 24. Juli 2012

Aus der Mottenkiste

Letztens hab ich alte Fotos sortiert und dabei zwei meiner frühen Werke gefunden. Beide müssten ungefähr von 2007 sein.

Einmal hätten wir hier meine erste MA-Fantasy-angelehnte Garderobe, unter anderem bestehend aus einem Stufenrock, einem Arabesque Schnürtop und einem Barett.





Die Verarbeitung war etwas fragwürdig, die Farben etwas verwaschen, aber ich hab's ganz gern getragen.

Und als nächstes hab ich da noch einen Jerseyrock, den ich für meinen Mann, der damals noch mein Freund war, eine Rock für's Wacken genäht. Der hier hat allerdings einen Gummibund und wurde komplett im Urlaub in Büsum von Hand genäht.





Auch der Rock wurde gerne getragen, wurde aber mittlerweile durch eine kürzere, nicht selbst genähte Variante ersetzt. Der Mann sieht einfach in allem toll aus. <3 :-)

Montag, 23. Juli 2012

Matsch more love

Das war das spontan umbenannte sehr treffende Motto des diesjährigen Burg Herzberg Festivals.

Donnerstag Nachmittag ging es unter anderem mit Hose, Rock, unfertigem Kleid und Fahne im Gepäck los Richtung Burg Herzberg. Da das für uns eigentlich ein Katzensprung ist, haben wir uns auf der Fahrt schon über "die kürzeste Festival-Anfahrt ever" gefreut. Und so fuhren wir und fuhren, und auf einmal... ging nix mehr. Gar nix. Einen kleinen Stau an der Zufahrt zum Gelände erwartet man ja eigentlich, wenn man auf ein Festival fährt, das gehört ja dazu. Dieser Stau wurde allerdings, wie wir gerüchteweise von unseren Staunachbarn erfuhren, dadurch ausgelöst, dass der Boden dank des tagelangen Dauerregens aufgeweicht war und jedes Auto einzeln mit einem Traktor auf den Campingplatz geschleppt werden musste. Tja, und so wurde aus der "kürzesten Festival-Anfahrt ever" dann halt die längste. Wir standen gute 10 (!) Stunden in diesem Stau! Das war sogar länger als der legendäre Wacken-Stau, in dem wir sechs Stunden standen. Wenigstens ging es so langsam voran, dass man im Stau den Gaskocher aufbauen und sich schonmal sein Abendessen kochen konnte... Irgendwann nach zwei Uhr nachts kamen wir auf das Gelände, wo schon das nächste Problem wartete: wir konnten unser gemietetes Zelt nicht finden, weil der Mitarbeiter der Zeltaufstellfirma wohl schon (verständlicherweise) schlafen gegangen war und sein Handy nicht gehört hat. Also folgte eine Nacht im Auto und morgens dann der Bezug des Zeltes.



Den Rest kann man in wenigen Worten zusammenfassen: Überwiegend nette Leute, sehr ruhige, entspannte, freundliche Atmosphäre, gute Musik, saukaltes Wetter, Dauerregen und Massen an Schlamm.









Da es so kalt und matschig war, hatte ich keine Gelegenheit, meinen langen Rock oder mein langes luftiges Kleid anzuziehen. Auch die Schlaghose war im Nachhinein keine besonders geeignete Klamotte. Die ließ sich aber dank dem festen unrutschigen Stoff super zu einer pfützenfreundlichen kurzen Variante umkrempeln.



Nicht schick, nicht warm, aber zweckmäßig.

Mein Mann hat tapfer seine bunten Shirts getragen.





Leider war das Festival dank dem Wetter, dem wir ohne Gummistiefel leider nicht viel entgegensetzen konnten, nicht ganz das, was wir erwartet hatten. Eigentlich war der Plan, sich den überwiegenden Teil des Tages irgendwo vor den Bühnen aufzuhalten, mit Picknickdecke und wenigstens etwas Sonne, Musik zu hören und dabei neue Bands kennenzulernen. Letzten Endes hatte aber keiner von uns Lust dazu, und so saßen wir immer bis Abends vor und in dem Zelt und sind nur Abends auf dem Gelände gewesen. Das dann aber auch nicht besonders lange, weil keiner von uns Lust hatte, die Schlammbahn zum Zelt zurück im Dunkeln zu begehen. Trotz des Wetters war es aber alles in allem ein sehr angenehmes Festival. Die Stimmung auf dem Platz war ruhig und freundlich, es gab auf den Zeltplätzen keine explodierten Müllsäcke und Pavillon- und Zeltruinen, keine halbaufgegessenen Raviolidosen auf den Wegen, wenig bis keine An-den-Wegrand-Pinkler, keine überfüllten Dixi-Klos... Keine Schnapsleichen am Wegrand...

Das Essensangebot war übrigens super! Lauter vegetarische Sachen, ich hatte gar keine Probleme, was zu Essen zu finden. Wir haben einmal auch afghanisch gegessen, das fand ich total interessant. Einzig und allein die Fair-Trade-Komponente kam für meinen Geschmack etwas zu kurz, da hatte ich mehr erwartet.











Meine Festivaljacke hat Aufnäherzuwachs bekommen.



(Der Om-Aufnäher und das Festivalbändchen sind neu.)

Und ich hab ein tolles Glitzerhalstuch gekauft! Als ich klein war, hatte meine Mutter so eins in blau und bedruckt, und ich hab mich total gefreut, so eins dann in schwarz zu finden.



Irgendwie war's schon cool. Wenn das Wetter nächstes Jahr besser ist, sind wir wohl wieder dabei. :-)

Das Ende des WIPs

Dank des üblichen Vorbereitungsstresses, den so ein Kurzurlaub auf einem Festival mit sich bringt, bin ich nicht mehr dazu gekommen, den Ausgang meines WIPs zu posten. Deshalb also jetzt etwas verspätet.

Das letzte unfertige Teil war ja die Hose. Ich hab die Seitennähte geschlossen und die Nähte im Schritt, und dann das ganze anprobiert.



WTF ist das denn?



Ich hab nur vier Zentimeter verlängert und der Schnitt sollte doch angeblich für 1,68 m ausgelegt sein? Gut, also die verlängerten Zentimeter plus einen ordentlichen Aufschlag abschneiden, säumen, Reißverschluss einnähen und fertig!



Wie gesagt, ganz optimal ist es nicht, aber hey, ich habe eine tragbare Hose erschaffen! :-D

Was das Kleid angeht, das sollte ja mit Spitze gerettet werden. Allerdings hab ich das vor der Abfahrt nicht mehr fertig gekriegt und auf dem Festival dann dank eiskaltem Wetter und "bei dem Wetter kann ich das eh nicht anziehen" auch sein gelassen. Das hab ich dann heute in den Nachwehen des Festivals fertig gemacht.



Immer noch nicht besonder schmeichelhaft, aber akzeptabel. :-)

Die Tischtuchfahne hat einen Rand mit Zierstich bekommen (bzw. mit dem, was meine Nähmaschine halt so Zierstich nennt), der sechs SChlaufen mit eingefasst hat. Der Rand soll dann noch ausfransen. Ich hab gelesen, dass man das von Hand machen kann, hab mich aber entschieden, hier Zeit und Wind für mich arbeiten zu lassen.



So, das war also das Ende des WIPs. Was habe ich gelernt?
Erstens: ich nähe noch langsamer als ich dachte. Von den geplanten fünf Teilen habe ich gerade mal drei fertig bekommen. Gut, es waren auch noch andere Umstände gegen mich, z.B., dass ich für die Tunika eh keinen Stoff gefunden habe, aber auch mit Stoff wäre das nix geworden.
Zweitens: wenn ich mir Mühe gebe, kommen zwar Dinge heraus, die erfahreneren Nähern und Näherinnen die Tränen in die Augen treiben würden, aber es sind immerhin tragbare Dinge. Eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass ich kann, wenn ich will. Mit etwas Übung werde ich sicher besser, und die Aussicht auf passende, schöne schwarze Klamotten (noch ne Schlaghose nach einem anderen Schnitt z.B.) spornt natürlich noch mehr an.
Das Geheimziel, herauszufinden, ob es sich für mich lohnt, eine neue teurere Nähmaschine zu kaufen, wurde erfüllt. Das Ergebnis: ja, es lohnt sich! Ich werde also demnächst auf Nähmaschinensuche gehen. :-)

Dienstag, 17. Juli 2012

Doppelter Frust

Zuerst die gute Nachricht: das Kleid ist fertig. Und jetzt die schlechte: es sieht aus wie ein schwarzer Kartoffelsack.



Nicht schön. Die Brustweite passt, aber unter der Brust ist es viel zu viel und trägt deshalb total auf. Ich werde versuchen, es ein bisschen zu retten, indem ich unter der Brust etwas Spitzenband annähe, dass halt zu meiner Unterbrustweite passt und damit dann das "zu viel" an Stoff etwas raffe. Was anderes krieg ich zeitlich bis zum Festival eh nicht hin. Wobei es allerdings auch fraglich ist, ob es überhaupt warm genug für ein Kleid wird...

Vor lauter Kleiderfrust habe ich mit der Hose angefangen. Papierschnitt zusammengebaut, ausgeschnitten, verlängert.



Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Ich habe die Teile auf den Stoff übertragen und zugeschnitten. Dabei hab ich mir extra Mühe gegeben und darauf geachtet, dass ich das linke und rechte Hosenvorderteil auch ja richtig zuschneide bzw. das Schnittmuster einmal so herum auf den Stoff auflege und einmal andersherum, damit ich am Ende nicht zweimal das gleiche Teil hab. Tja, der Plan war gut, nur hab ich leider beim zweiten Zuschneiden den Stoff falschrum hingelegt!!! Und so stand ich dann doch auf einmal mit zwei linken Vorderteilen da... Und dadurch, dass das Hosenteil dann falschherum aus dem Stoff ausgeschnitten war, war nicht mehr genug Platz für das zweite hintere Teil.
Zum Glück hatte ich den gleichen Stoff schonmal gekauft (ach, ich bin immer so schön beständig und verlässlich und bleibe gerne bei Bewährtem :-D) und davon noch ein Stück in meiner Stoffkiste gefunden. War halt trotzdem zu wenig und ich musste stückeln, aber wenigstens hab ich jetzt nur unten am Bein stückeln müssen und nicht quer über das ganze Bein von oben nach unten.



So, nachdem also der Sonntagnachmittag für kaputtschneiden, erschrecken, schimpfen, den Mann unberechtigterweise anmeckern und Stoff aneinanderstückeln drauf ging, kam ich nur noch dazu, die Teile zu versäubern und die Einlage auf die Besatzteile aufzubügeln. Gnarf. Gestern hab ich dann die Seitennähte und die inneren Beinnähte geschlossen. Wird'n enges Ding, das alles bis Mittwoch fertig zu haben... Andererseits dürfte es laut Anleitung jetzt gar nicht mehr so viel Aufwand sein.

Zum Ausgleich werd ich gleich noch die Playlist vervollständigen und mir überlegen, was ich mit der Tischtuchfahne noch mache. So verzierungstechnisch, meine ich jetzt.

Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2012

Ob Anleitungen, Videos oder Buchbesprechungen – für Kreative ist das Internet an sich schon eine wahre Schatzkiste, aber auf manchen Seiten bleibt man besonders ‘hängen’ und surft immer wieder vorbei. Was sind, außer ravelry und den üblichen Verdächtigen, Eure liebsten Webseiten oder Blogs rund ums Stricken und was gefällt Euch daran besonders?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Oh, so reine Strickblogs lese ich eigentlich keine so wirklich regelmäßig. (Ich lese eher die Blogs von Leuten, die ich online kenne, siehe links in der Seitenleiste. :-))
Wo ich ab und zu vorbeischaue, ist hier bei TECHknitting, weil sie halt die technische Seite des Strickens erklärt, was ich total spannend finde, und weil sie für viele Probleme tolle Lösungen hat. Toll finde ich z.B. diesen Post, wo erklärt wird, was Stricken überhaupt ist oder dieser hier, der erklärt, warum glatt rechts Gestricktes sich rollt. Tja, das war's eigentlich, abgesehen von Ravelry halt.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Fortschritte am Kleid

Mittlerweile sind die Schulternähte geschlossen, und der Rockteil (samt Abnähern, versäuberten Nahtzugaben und Taschen (...) fertig. Es könnte sein, dass die Taschen etwas zu tief sind, aber das ging nicht anders wegen dem Reißverschlussschlitz.



Blumige Geburtstagsgrüße

Schwiegeroma hatte Geburtstag und mein Mann hatte die Idee, dass ich eine Karte sticke. (Eigentlich hat er auf mein angefangenes Stickbild gezeigt und gefragt, wie lange ich dafür noch brauchen würde und ob wir ihr das schenken wollten - ich hatte grade mal einen winzigen Bruchteil fertig und es waren vier Tage vor ihrem Geburtstag. Männer halt. :-)) Also habe ich ein bisschen im Internet gesurft und Kreuzstichvorlagen gesucht, was schwieriger war, als gedacht. Letzten Endes hab ich doch was Hübsches gefunden, und zwar diese Sonnenblumen hier.
Tags drauf war ich im Wollladen meines Vertrauens, wurde sehr nett beraten und hatte die Rohmaterialien zusammen.



Die Farben sehen zusammen schon toll aus, oder?

Als es fertig war, sah es so aus:



Dann hab ich es in eine dieser Passepartoutkarten eingeklebt, und so haben wir die Karte dann verschenkt.



Leider hab ich anscheinend etwas zu viel Kleber genommen und die Karte ist etwas wellig geworden. Oma hat sich trotzdem darüber gefreut. :-)

Dienstag, 10. Juli 2012

Ein halbes Kleid

Das Oberteil des Kleides ist fertig! Und es war gar nicht so schwer. :-)

Erstmal hab ich alles fertig zugeschnitten:



Dann die Vorderteile für die Raffung eingereiht (eigentlich sollte das mit der Maschine passieren, aber meine Nadeln haben so dolle Löcher in den Stoff gemacht, und dünnere hatte ich nicht da... also halt per Hand), die Abnäher am Rücken genäht und danach die Seitenteile in der Mitte hinten, in der Mitte vorne und rechts am Rand zusammengenäht, jeweils getrennt für Futter und Oberstoff. Dabei schön zweimal ein- und dasselbe Teil verkehrtrum angenäht...



Als nächstes Ober- und Unterstoff rechts auf rechts zusammengenäht und die Nahtzugaben zurück- und eingeschnitten.



Uuuund gewendet! Ist fast super geworden, nur an den Mittelnähten kruschelt es ein bisschen. Für ein Erstlingswerk aber akzeptabel. :-)



Als nächstes muss "nur noch" der Rock dran.

Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2012

Ich habe gerade damit angefangen auch Strickjacken und Pullover zu stricken. Wie macht ihr das, habt ihr ein Strickmuster, dass gut passt, das ihr nur noch abändert oder in einer anderen Farbe strickt? Oder strickt ihr jedesmal ein neues Strickmuster.

Vielen Dank an Poppy für die heutige Frage!

Ich stricke auch grade an meiner ersten Strickjacke. :-) Deshalb kann ich hier nicht mit Erfahrungen dienen, ich vermute jetzt einfach mal: Es gibt so, so viele tolle Strickjacken, da bezweifle ich, dass ich übehaupt eine davon zwei Mal stricken werde. Ich meine, schon alleine die Passformen, und ob dünn mit Lace-Muster oder dick mit Zöpfen, oder ganz schlicht, lange Ärmel, kurze Ärmel, figurbetont, locker... Nee, bei so viel Auswahl glaub ich nicht, dass ich mich auf ein Muster festlege.
Was anderen ist es vielleicht bei Kinderjacken. Ich glaube, da würde ich eher schlichte Muster in verschiedenen Farben stricken (muss ja fertig werden, bevor das Kind raugewachsen ist... ;-)). Jetzt nur mal so aus dem Bauch heraus gesagt. :-)

Samstag, 7. Juli 2012

Invasion im Garten

Die Massen an Brennnesseln, die bei uns am Rande des Gartens stehen, stören uns schon lange. Jetzt sieht es so aus, als könnten wir das Problem loswerden:



Diese Raupen sitzen bei uns im Garten und fressen die ganzen Brennnesseln auf.





Ich bin ja jetzt kein direkter Insektenphobiker, aber diese Raupen sind mir doch irgendwie unheimlich... Die sind richtig groß, bestimmt 4 bis 5 cm lang. Weiß jemand, was das für welche sind?

Donnerstag, 5. Juli 2012

Bilderrätsel Teil II

Bilderrätsel Teil I

Der Kampf mit dem Papier

Nachdem mein Rock ja fertig ist, habe ich mir als nächstes Projekt mein Kleid vorgenommen. Vor dem Nähen steht aber erst noch das Zusammenbasteln des Schnittmuster, das, wir erinnern uns, ein Downloadschnittmuster zum Zusammenpuzzeln war. Klingt in der Theorie ganz einfach, lässt sich aber nicht so leicht umsetzen.



Egal, wie genau man arbeitet, am Ende schlägt es doch Wellen. Ich hoffe, das macht am Ende nix.

Dann habe ich meine Schnittteile ausgeschnitten, was auch nicht so einfach war. Die Linien sind alle in schwarz, nur halt unterschiedlich ausgeprägt - gestrichelt, gepunktet, durchgehend. Solange der Abstand zwischen den Linien groß genug ist, klappt das auch wunderbar. Nur an den Stellen, wo sich Linien dann annähern, hat man auf einmal nur einen dicken schwarzen Balken und darf raten, wo man für seine eigene Größe schneiden soll. Nicht so ganz optimal gelöst, finde ich.

Am Ende hab ich die Rockteile noch verlängert, und hier sind sie dann, meine Schnittteile.

Dich kenn ich doch von irgendwo...



Die Stickwut hat mich mal wieder gepackt, und da hat sich als kleines Zwischenprojekt direkt mein Eulenhäkelmuster angeboten, was, wie man sieht, als Kreuzstichmuster ebenfalls sehr gut funktioniert. Und da ich es mittlerweile schaffe, rechtzeitig Fäden zu vernähen und abzuschneiden, wenn ich sticke, sieht auch die Rückseite meiner Stickerei einigermaßen vorzeigbar aus.



Was ich damit mache, weiß ich noch nicht so genau. Vielleicht klebe ich schwarzen Filz auf die Rückseite und mach zwei Sicherheitsnadeln dran, damit ich es als Anstecker nehmen kann. Mal sehen. :-)

Dienstag, 3. Juli 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 27/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 27/2012

Gerne streife ich nach getaner Strickarbeit (oder aufgeschobener Zusammen-Näharbeit) durch Netz und schaue, was andere Stricker und Strickerinnen so anstellen. Das macht riesigen Spaß und ich habe schon viel gelernt. Andererseits bin ich manchmal ziemlich ratlos über die Debatten im Netz, weil in Kommentaren und Blogeinträgen ziemlich scharf geschossen wird. Letztens traf ich eine Internet-Strickerin im echten Leben und dabei fiel das Wort der „Strick-Polizei“. Ich habe lange überlegt und tue es noch, aber gibt es das Phänomen tatsächlich? Hängt das mit dem vermaledeitem Handarbeitsunterricht zusammen, der auf den einzigen, richtigen Strickweg führen sollte? Oder haben wir einfach (noch) nicht gelernt, wie wir miteinander konstruktiv im anonymen Internet umgehen sollten?

Vielen Dank an „Praagelmam“ für die heutige Frage!

(Praagelmam ist friesisch und lässt sich mit „Strickmama“ übersetzen.)

Oh, das ist eine spannende Frage, zu der ich selbst nicht viel beitragen kann, bei der mich aber die Antworten der anderen interessieren.
Ich treibe mich ja meistens auf Ravelry oder im Natron und Soda-Forum rum, und da wäre mir sowas noch nicht aufgefallen. Ist das ein deutsches Phänomen? Ein Blog-Phänomen abseits der Foren? Wenn es das gibt, finde ich jedenfalls sehr traurig. Wir haben doch alle das gleiche Hobby und sollten uns doch eigentlich darin unterstützen anstatt uns gegenseitig runterzumachen... Aber vermutlich ist es in Strickkreisen halt doch wie überall: unfreundliche Menschen gibt's immer. Schade eigentlich. Aber eine gute Gelegenheit, es selbst besser zu machen. :-)

Sonntag, 1. Juli 2012

Stilvoll lesen für zwischendurch

Gestern hatte ich etwas Leerlauf, und weil mein neues Buch auch eine eigene Buchhülle brauchte, habe ich aus dem hier ...



... das hier:







Genäht nach dieser Anleitung, nur mit zwei satt einer festen Einstecklasche und Bändchen als Lesezeichen statt zum Zubinden.