Sonntag, 7. Mai 2017

Sieben Sachen 9/2017

Hier sind wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.


Mal in einem anderen Setting gefrühstückt. Ich hatte heute morgen einen Termin zur Körperanalyse (Körperfettanteil messen und so) im Fitnessstudio und musste da nüchtern hinkommen, da ich aber danach trainieren wollte, das aber ohne Frühstück nicht so gut geht, gab es statt Brötchen zu Hause eben mitgebrachte Overnight Oats und Cappuccino im Studio.



Einen Shake getrunken (Himbeer-Joghurt diesmal) und dabei die Ergebnisse der Analyse betrachtet. Bin zufrieden soweit. :-)



Füller geputzt, neu befüllt und probegeschrieben.



Schonmal angefangen, Koffer zu packen. Bald geht es los nach Schottland!



Cappuccino mit extra Kaffeepulver getrunken und einen Riegel dazu gegessen.



Wäsche zusammenlegt und weggeräumt. Unter anderem Unmengen an Socken! Kein Wunder, dass meine Sockenschublade überquillt.



Ein kleines Heftchen mit Essensplänen und Kalorien verschiedener Dinge wie Tee und Scones, die ich zu essen plane, ausgedruckt und auf Midori-Größe zurechtgeschnitten. Vorbereitung ist alles! Ich will nämlich nicht im Urlaub morgens mein fettes Frühstück verzehren und dann mittags feststellen, dass mein Kalorienbudget vollkommen jenseits von Gut und Böse ist. :-D

Samstag, 6. Mai 2017

So rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz ...

Schon eine ganze Weile wollte ich mir mal eine wirklich schicke Handspindel zulegen. Klar, für größee Projekte macht man auf dem Spinnrad den größeren Durchsatz, aber so zum Genussspinnen, wo es mehr um den Prozess als um das Ergebnis geht, wollte ich einfach das passende edlerer Werkzeug haben. Ich habe also eine Weile hin- und hergesucht, aber nicht so recht was gefunden - klein sollte die Spindel nämlich sein, und leicht, für Lacegarne. Und natürlich am liebsten schwarz oder zumindest sehr dunkel.

Irgendwann bekam ich den Tipp, mich an die Drechselwerkstatt Matthes zu wenden, was ich dann auch getan habe. Nach einigen Mails zur Absprache und etwas Wartezeit kam dann dieses schöne Stück bei mir an:





Eine kleine Kopfspindel, 24 g leicht, 24,5 cm lang, aus Ebenholz. Eigentlich wäre mir etwas leichter sogar noch lieber gewesen, aber da Ebenholz wohl ein recht schweres Holz ist, war das schon das leichteste, was machbar war. Sie liegt damit zwischen meinen beiden Kopfspindeln von Ashford - die leichterer von den beiden wiegt ca. 18 g, die größere knappe 50 g.



Zum Ausprobieren hatte ich noch etwas schwarze Merinofasern da und habe mich an einem Lacegarn versucht.







Sieht verstrickt etwa so aus:



Als Haupthandspinnprojekt wollte ich aber eigentlich etwas Bunteres. Mir schwebte da ein mittel- bis dunkellila Lacegarn vor, aus dem ich einen leichten Kurzarmpulli stricken wollte. Auch die Fasern wollte ich ein bisschen spannender als "nur Merino", und so hab ich mir einen Kammzug mit 70 % Merino und 30 % Sojafasern bestellt, um den dann passend zu färben. In mittel- bis dunkellila, wir erinnern uns.

Das Färbeergebnis war dann etwas anders als erwartet ...



Knallpink! Ich meine, blasslila, ok, damit hätte ich ja noch leben können. Aber PINK??? Uff.



Nochmal färben kommt jetzt erstmal nicht in Frage, da hätte ich zu viel Angst, dass mir der Kammzug total verfilzt. Ich werde diese pinke Katastrophe jetzt also erstmal so verspinnen und dann das fertige Garn nochmal versuchen, mit blau zu überfärben, um dann hoffentlich dem gewünschten Farbton etwas näher zu kommen.

Sonntag, 30. April 2017

Sieben Sachen 8/2017

Hier sind wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.


Nach dem Sport den obligatorischen Eiweißshake getrunken. Diesmal gab es Mirabelle-Mascarpone, sehr lecker!



Meinen Koffer gut mit Lavendelwasser eingenebelt und draußen an die frische Luft zum Auslüften gelegt. Der steht das Jahr über nämlich im Keller und riecht dann etwas muffig und muss erst wieder für den Einsatz bereit gemachht werden. :-)



Kleine Cremetöpfchen für den Urlaub mit dem Labelmaker beschriftet und befüllt. Besser, als die großen Pöttchen in den Urlaub mitschleppen zu müssen.



Für den Mann etwas quick & dirty ein Batteriefach in die Hülle seines GPS-Dingsis eingenäht.



Wolle für das Urlaubsstrickprojekt gewickelt. Der Heimtrainer eignet sich prima dafür - man kann die Wollstränge über die Griffe hängen und nebenher noch ein bisschen trampeln und Kalorien verbrennen.



Kaffeepause mit extrastarkem Cappuccino und leckerem Sport-Riegel gemacht. Ich hätte auch eigentlich noch Kuchen dagehabt, aber der war leider nicht sooo lecker geworden. Da hat der Riegel mich eindeutig mehr gelockt. :-D



Ein bisschen am Tubularity gestrickt.

Montag, 17. April 2017

Passe-partout

Nachdem ich meinen letzten schwarzen Schal fertig gestrickt hatte, habe ich gemerkt, dass ich im Moment anscheinend gerade keine Wolle am Hals vertragen kann. :-( Also habe ich mich für mein nächstes Strickprojekt nach einer wollfreien Wolle umgeschaut, um mir daraus ein schönes Tuch zu stricken. Im Wollgeschäft um die Ecke habe ich dann ein schönes weiches Garn mit einer Mischung aus Viskose und Baumwolle gefunden und losgelegt. Herausgekommen ist dieses Dreieickstuch hier:





Mal kein Lacemuster sondern nur ein Strukturmuster aus rechtes und linken Maschen. Gefällt mir total gut! Und beim ersten Testtragen hat sich die Wolle auch als Agnes-auf-der-Erbse-tauglich herausgestellt. :-)

Zusammenfassung
Anleitung: Passe-partout | Garn: Norma von Lang Yarns | Verbrauch: 511 m / 190 g| Nadelstärke: 4,0 mm für's Stricken/3,0 mmm zum Abketten | Größe: 60 cm * 160 cm | Ravelry-Projektseite | Änderungen: kleinere Nadelstärke als in der Anleitung

Sonntag, 9. April 2017

Sieben Sachen 7/2017

Hier sind wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Neu gestern auf der FIBO gekaufte Handschuhe von ihrem Schildchen befreit und direkt zum Sport angezogen.



Nach dem Sport den üblichen Eiweißshake getrunken. Kokos diesmal, das mag ich besonders gerne, weil da Kokosflocken drin sind und das ganze dann etwas Biss hat.



Mich zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme eingecremt. War aber etwas vergebliche Mühe, denn als ich aus dem Haus raus und auf's Fahrrad bin, war's mir dann doch zu kalt und ich hab doch lieber lange Ärmel über die eingecremten Arme gezogen.



Buttermilch-Karotten-Muffins gebacken und nach dem Fahrrad fahren mit Kaffee zusammen im Garten verspeist. Diesmal wieder mit echtem Zucker statt Xucker. :-D



Noch ein bisschen im Garten gestrickt. Das hier ist wieder ein Farbverlaufsgarn, aus dem diesmal ein Tubularity werden soll.



Spülmaschine aus- und eingeräumt.



Sehr buntes Essen gekocht. Das grüne ist Spinat (ach, DAS ist Spinat?), das orangene Nudeln aus Linsen. In der Kombination haben sie wie normale Nudeln geschmeckt, weil die Soße recht würzig war und alles andere überdeckt hat, deshalb kann ich kein wirkliches Urteil über die Nudeln abgeben. :-D

Sonntag, 2. April 2017

Sieben Sachen 6/2017

Hallo! :-) Ich hoffe, Ihr hattet auch alle einen schönen Sonntag. :-) Hier sind jedenfalls wieder 7 Bilder von Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Mehr Sieben Sachen findet ihr bei GrinseStern.



Rucksack gepackt für's Wandern mit Essen, Trinken, Kamera, Regenhose, Regenjacke - nicht, dass man heute Regen erwartet hätte, aber man muss sich ja schon so langsam mal an einen vollen Rucksack gewöhnen, wenn man in anderthalb Monaten im Urlaub eine Tagestour mit vollem Gepäck machen will ...



Die Wanderschuhe geschnürt. Ohne scheiß, den rechte schnür ich bestimmt zwei oder drei Mal nach, weil ich irgendwie komische Füße hab und mir der rechte leicht zu eng wird. Sehr nervig!



Eine leider sehr diesige Aussicht auf den Edersee fotografiert. Die Sonne kam erst raus, als wir schon wieder auf dem Rückweg waren.



Päuschen gemacht, Kaffee getrunken und was gegessen.



Trichterförmige Muffins gebacken. Mit Buttermilch (sehr lecker!) und Xucker statt Zucker (weniger lecker). Nächstes Mal nehm ich lieber Süßstoff oder gleich wieder richtigen Zucker.



In der Hexenküche Farbe abgewogen, um Spinnfasern zu färben. Das Ergbnis ist leider noch nicht trocken, sonst hätte ich es schon gezeigt. Sah aber am Anfang sehr merkwürdig und überhaupt nicht wie auf der Packung aus ... :-/



Weil das Wetter so schön war, nochmal in Sportkluft geworfen und eine kleine Runde mit Liv gedreht.

Freitag, 31. März 2017

St. Patrick's Day 2017

Vor zwei Wochen war wieder St. Patrick's Day, und wie jedes Jahr habe ich wieder an einem Strickwettbewerb in einer Ravelry-Gruppe mitgemacht.

Mein ursprünglicher Plan war, etwas Grünes zum Anziehen am St. Patrick's Day zu stricken, weil ich davon nicht viel hab. Beim Aussuchen eines Projekts habe ich mich dann aber ein bisschen schwergetan - eigentlich wollte ich nämlich ein Garn aus meinem Stash verwenden, und das einzige passende, was ich hatte, war eine handgesponnene Merinowolle. Ein kurzes Nachmessen ergab: 160 m. Hm. Nicht gerade viel. Und ich bin sehr wählerisch. Eine Mütze? Brauch ich nicht, kann ich drinnen in einem Pub beim Feiern nicht tragen. Stulpen für die Hände? Selbes Problem. Was für den Hals? Ich vertrage derzeit keine Wolle am Hals. Also habe ich notgedrungen boot toppers angefangen und war ... mäßig begeistert. Der erste Versuch war mit rechts-links-Muster, was man in dem Garn überhaupt nicht mehr erkennen konnte. Im breiten Bündchenmuster verstrickt sah das Garn zwar hübsch aus, das Ergebnis war mir aber zu rustikal für mich und meinen Kleidungsstil. Voller Fail also.

Zurück ans Zeichenbrett. Ich wollte schon lange mal was mit einem dieser mehrfädigen Baumwoll-Farbverlaufsgarne stricken, die man jetzt immer öfter sieht. Zum Glück gibt es bei uns um die Ecke einen Laden, der diese Garne nach Kundenwunsch zusammenbaut, und so habe ich mir einen Verlauf von schwarz nach grün basteln lassen - zu bunt sollte es für mich ja auch nicht werden. :-D Als Projekt hatte ich mir dann eine Art Poncho/Cape namens Viajante von Martina Behm ausgesucht.

Da ich langsam ein bisschen knapp mit der Zeit war und das Projekt eher groß, hatte ich Bedenken, dass ich es am Ende nicht mehr schaffe, aber es hat noch hingehauen!



Was nicht so ganz gepasst hat, war der Lochmusterrand, der ist etwas zu schmal geworden. Laut Anleitung soll man ihn beginnen, wenn man noch 20 % des Garns übrig hat - bei fünf Farbstufen dachte ich, es wäre einleuchtend, dann mit Beginn der letzten Stufe auch die Kante anzufangen, aber entweder waren die Farben nicht gleichmäßig verteilt oder die Angabe passt nicht - ich hab jedenfalls weniger Lochmusterreihen rausbekommen als ich gesollt hätte. Macht aber am Ende nicht so viel aus, finde ich.



Die Größe finde ich ziemlich perfekt, größer wie im Original wäre mir zu unpraktisch gewesen. Das Ergebnis ist ein schönes Teil, dass ich im Frühling/Sommer sicher öfter tragen werde. Bei der Competition hat es übrigens den dritten Platz gemacht. :-)



Zusammenfassung
Anleitung: Viajante | Garn: Baumwoll-Acryl-Garn, vierfädig, mit Farbverlauf | Verbrauch: 250 g/900 m| Nadelstärke: 3,5 mm | Größe: Halsöffnung 30 cm, Weite unten 110 cm, kurze Kante 60 cm, lange Kante 110 cm | Ravelry-Projektseite | Änderungen: etwas dickeres Garn, aber gleiche Nadelstärke wie in der Anleitung; Abnahme im Haupteil nur in jeder dritten Runde, damit es weiter wurde, aus Garnmangel ein paar Reihen weniger Lochmuster

Hier sind übrigens meine früheren Beiträge zur competition: 2016, 2015, 2014, 2013 und 2012. Und hier und hier sind ein paar Eindrücke von unserer Feier bzw. den Vorbereitungen dafür.